Freitag, 10. Mai 2019

Pack die Vorräte an - Baumelohrringe

Autsch, ist es tatsächlich schon mehr als einen Monat her, daß ich das letzte Mal hier war?
Zugegeben, ich habe eine Menge Zeit mit einem persönlichen Projekt verbracht, Perlenwebporträts von meinen Geschwistern und mir (eins fehlt noch), die ich aber nicht zeigen darf.

Ich habe jedoch Zeit für einen kleinen Vorratsfresser gefunden.
Dieser Mix aus kleinen Schmucksteintropfen hatte ungefähr zehn Jahre lang in meinem Vorrat verbracht. Ein paar von ihnen hatte ich verwendet, den Rest aber vergessen, bis ich ihn zufällig vor erst ein paar Tagen in einer Schublade - ja, ich weiß, ich und meine Schubladen - fand. Dieses Tütchen war ständig von hier nach dort gewandert, und nun landete es auf dem Tischchen neben meinem Computersessel (der nur für mein altes Laptop gedacht war, aber zur Zwischenstation für andere Dinge wurde, Bücher, DVDs, CDs und mehr).
Zehn Jahre Wanderung sind genug ;-) Ich beschloß spontan, die Steine in Kupfer zu wickeln, das ich leicht patinierte, und sie an ein Kettchen zu hängen.
Ich liebe baumelnde Ohrringe!

Freitag, 5. April 2019

Pack die Vorräte an - Hugos Nickerchen

Sowohl Hugo als auch sein geliebter Ball sind schon eine Weile bei mir, der eine aus Glas, der andere eine schimmernde Polarisperle, und sie hatten genug davon, auf ihren Lieblingsplatz für ein Nickerchen warten zu müssen..
Das Körbchen gibt es auch schon etwas länger, es wartete darauf, gefüllt zu werden.
Was hat mich also aufgehalten, möchtet ihr wissen? Das ist leicht erzählt. Ich kann nicht nähen.

Mein Plan hierfür war es gewesen, Hugo ein nettes Kissen zum Draufsitzen zu geben. Ich schnorrte etwas Stoff von meiner nähenden Nachbarin und - versagte. Oh so kläglich. Ich kann nicht nähen. Ich habe es nie gelernt, aber man sollte doch meinen, ich wäre imstande, ein kleines Kissen hinzubekommen? Vielleicht habe ich zu früh aufgegeben, ich weiß nicht.
Am Ende tat ich jedoch eines der Dinge, die ich am besten kann. Ich häkelte einfach eine kleine Decke in zwei Blautönen. Hugo scheint das in Ordnung zu finden, er hat sich direkt darin eingemummelt, wie ihr sehen könnt. Blau scheint ohnehin seine Lieblingsfarbe zu sein. Ich meine, schaut euch seinen Ball an, er paßt so gut dazu!

Donnerstag, 4. April 2019

Oldies but Goodies - Frühlingsfarben

Wieder einmal sehnt sich die nördliche Hemisphäre nach dem Frühling. Egal ob der Winter voll Schnee oder Regen war, die Menschen wollen wieder Farben sehen, blauen Himmel, Bienen summen und Vögel singen hören, und das Rauschen des Frühlings in ihren Adern spüren.
Es ist irgendwie ironisch, daß ich einen regnerischen Tag sehe, wenn ich aus meinem Fenster schaue, aber wie ich schon früher sagte, ich liebe Regen, also ist das für mich in Ordnung.
Nichtsdestotrotz ist es schön, eine andere Luft zu atmen, die Blumen zurückkehren zu sehen, winzige Veilchen, Märzenbecher, Glockenblümchen, und den Gesang der Vögel zu hören, wenn ich frühmorgens zum Zug gehe.
Nicht daß April nicht noch seine Überraschungen für uns im Gepäck haben kann ;-)

Heute geht es bei der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ausschließlich um Frühlingsfarben. Ich hoffe, meine Auswahl gefällt euch.
Wie ist das Wetter jetzt in eurer Gegend? Spürt ihr schond en Frühling?


1 und 8 MC Stoneworks
2 und 4 Jewelry Art by Dawn
3 und 5 Cat's Wire
6 und 7 RioRita

Donnerstag, 21. März 2019

Oldies but Goodies - Aqua

Das heutige Thema in der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ist die Farbe Aqua. Ich hoffe, euch gefällt meine Wahl aus dem Schmuck, den die Mitglieder gezeigt haben.
Gebt mir aber nicht die Schuld, falls ihr hinterher den Drang verspürt, in einen See zu springen! ;-)


1 und 6 RioRita
2 und 5 Jewelry Art by Dawn
3 und 8 Cat's Wire
4 und 7 MC Stoneworks

Freitag, 8. März 2019

Pack die Vorräte an - Cantera-Opalanhänger mit Perle

Ich habe einen winzigen Vorrat an Cantera-Opalen, das sind mexikanische Opale in ihrer Matrix aus leicht rosafarbenem Rhyolith, und ich liebe sie. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich sie herausgeholt und dann wieder zurückgelegt habe, um sie vor der Welt da draußen in Sicherheit zu bringen ;-) Meine zwei liebsten haben ein gutes Zuhause gefunden und ich vermisse sie immer noch. Albern, ich weiß ja.

Es war an der Zeit, tief Luft zu holen und sie - naja, wenigstens einen - sehen zu lassen, was außerhalb der Vorratsschublade liegt - aber nur um dann in die Schublade mit dem fertigen Schmuck zu wandern, es sei denn, jemand nähme diese kleine Schönheit mit nach Hause.

Dieser Cantera-Opal ist fast klar. Er sieht wie ein Wassertropfen auf einem geborstenen Untergrund aus, wenn man ihn aber bewegt, kann man ein paar kleine Funken von Farbe sehen, grün, gelb und rot. Leider habe ich es nicht geschafft, ein wirklich gutes Bild davon zu machen, es sieht so aus als wolle der Stein sein Geheimnis behalten!
Da er nicht sehr groß ist - diese Opale sind das meistens nicht - hielt ich die gewebte Fassung recht einfach, machte dafür aber wegen der Balance eine größere Öse, und natürlich konnte ich einer kleinen Verzierung nicht widerstehen, einer sehr hellrosanen Perle.

Noch drei Opale übrig ...



Donnerstag, 28. Februar 2019

Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Raubvögel

Raubvögel, was für ein großartiges Thema für die neue Art Elements Design Challenge! Ich hatte keine Idee, was ich machen könnte, aber ich fand Raubvögel immer toll, also konnte doch gar nichts schiefgehen, oder? Danke, Cathy!
Ich war sogar mutig genug, auf der AE-Facebookseite zu posten, daß ich diesmal gut in der Zeit lang. Yay!
Dieses yay wurde ziemlich schnell zu einem nooooo. Laßt mich das erklären.

Ich hatte zufällig einen "Farbencabochon" (wie ein Fordit, aber kein echter und nicht so farbenfroh), schon in gewebtem Draht gefaßt. Die Tropfenform schien ideal für einen Eulenkörper. Ich liebe Eulen, obwohl ich keine Gelegenheit habe, sie oft zu sehen, auch wenn ich gar nicht so weit vom Wald entfernt wohne. Ich erinnere mich aber, wie wir einmal spätabends nach Hause kamen und einen leisen Ton von einem Baum, der im Hof des Kindertagheims die Straße hinunter stand, hörten. Als wir hinaufschauten, saß dort eine riesige Eule. Ich weiß nicht, ob sie versuchte, uns zu vertreiben oder ob sie Beute entdeckt hatte, aber wir beschlossen, sie nicht lange zu stören, obwohl ich ewig dort hätten stehen können, um sie anzustarren. Sie war wundervoll!

Zurück zu meinem Farbencabochon. Ich hatte den Körper und jetzt brauchte ich nur noch einen Ast, um ihn daraufzusetzen, große Flügel und einen Kopf. Ich brachte ein paar Flügel an, über die ich nicht vollkommen glücklich war.
Leute, die mich kennen, wissen auch, daß ich nicht dazu neige, WIP-Bilder zu machen. Das hat mehrere Gründe. Ich bin zu ful, ich möchte nicht, daß der Kreativitätsfluß gestört wird, ich möchte damit nichts beschreien, und ich bin zu faul, ups, das hab ich schon gesagt.
Es tut mir also leid, aber ich kann euch weder Flügel noch Körper zeigen. Oder den Ast, den ich angefangen hatte, den ich aber aufgab, weil ich keine gute Möglichkeit sah, die Eule daran festzumachen, ohne daß sie dauernd vornübergekippt wäre. Die Flügel sahen, hmm, allerhöchstens okay aus, der Kopf war ganz gut. Dann brach die Perle für den Schnabel, genau nachdem der letzte Draht abgeknipst war. Nennt es Schicksal.
Ihr wollt nicht wissen, was als nächstes passiert ist. Es war kein Riesen-Wutanfall, aber es kam ihm ziemlich nahe. Es mögen ein paar leichte oder weniger leichte Flüche gefallen sein, und als der Seitenschneider in Aktion trat ... es reicht zu wissen, daß ich mich tatsächlich bei der armen Kreatur entschuldigte, bevor ich sie zerschnitt, weil ich in der Hinsicht eben verrückt bin. In einem solchen Fall, wenn ich schon zu lange herumgenoddelt habe und endlich beschließe, dem hier und jetzt ein Ende zu setze, schneide ich. Ich versuche nicht einmal mehr, irgendwas zu retten. Mal rettet man, mal heißt es "zerstöre dieses Ding oder es wird auf ewig zurückkommen, um deine Seele zu verfolgen".
Enschuldigt mich, während ich mal tief Luft hole. Okay. Auf zum nächsten Kapitel.

Im allgemeinen hatte mir die Idee ja gefallen und, was am wichtigsten war, die Zeit war mal wieder fast abgelaufen. Also schaute ich in meinem Cabochonvorrat und fand einen Labradorit in Tropfenform, so geschnitten, daß er aussah wie ein Blatt. Oder - haHA!! - wie Federn.
Als ob die Eule in dem Baum vor so vielen Jahren mir als Inspiration im Geiste beistand, lief es diesmal wesentlich glatter. Ich webte meine Fassung, formte ein paar Äste (Ähnlichkeiten mit Tentakeln sind reiner Zufall, hust hust) und brachte ein paar tschechische Glasblätter an. Ich machte ein kleines Gesicht, bestehend aus Augen - die etwas an einen Kneifer erinnerten, wenn ich mir das so überlege - die ich mit zwei gelben Kristallen "füllte", und einem Schnabel. Der Plan war es, dies an der Fassung zu befestigen, aber auf dem Stein wirkte es irgendwie falsch, also machte ich stattdessen einen kleinen Kopf um das Gesicht herum, was mir wesentlich besser gefiel, vor allem weil ich finde, daß der gewebte Teil im Gesicht nun auch an Federn erinnert.
Zu guter Letzt patinierte ich das Kupfer. Da ich wegen meines Hand- und Daumengelenks ein paar Pausen einlegen mußte, machte ich dies wieder mal am Abend vor der Enthüllung fertig, aber ich hab's geschafft. Jetzt kann ich es also wirklich sagen, YAY!
Dieser Anhänger macht mir große Freude, muß ich gestehen, und ich muß mich zurückhalten, damit ich nicht gleich noch einen mache! ;-)



Dies ist nicht nur eine Challenge, sondern auch ein Blog Hop, also schaut euch doch bitte auch die Post all der anderen Hopper an!

Gäste

Tammy - Beth - Cat (das bin ich!) - Anita - Kathy - Alysen - Linda - Rozantia - Jennifer - Hope - Sarajo - Melissa - Sarah 

AE Team

Caroline - Cathy - Claire - Jen - Jenny - Karen - Laney - Lesley - Lindsay - Marsha - Niky - Sue

Samstag, 16. Februar 2019

Einfach nur so Samstag - Handgeschriebene Briefe

Letzten September habe ich euch von meinem neuen Logosiegel und ein paar Erinnerungen an mein erstes Siegel und meine Brieffreunde erzählt, und vor ein paar Wochen habe ich erwähnt, daß ich wieder dazu übergegangen bin, einen Füller und Tinte zu benutzen.

Das hatte nicht nur nostalgische Gründe.
Meine Handschrift ist nie schön gewesen. In der Grundschule, als wir noch Schönschreibdiktate machten, schaffte ich nie eine 1, egal wie sehr ich mir Mühe gab. Über die Jahre veränderte sich meine Handschrift. Ich probierte dies und das aus, lehnte meine Buchstaben nach links und nach rechts, ich änderte einzelne Buchstaben hin und her (noch heute sieht mein großes E aus wie das meines ersten Chefs bei der Arbeit, weil ich mochte, wie es aussah, und mein großes M ist amerikanisch angehaucht. Ganz früher gab es sogar mal eine kurze Zeit, in der ich kleine Kringel über meinen "i"s malte, nie aber Herzchen.

Natürlich liebten wir es auch, farbige Tinten auszuprobieren. Ich erinnere mich, daß ich mal mehrere in sehr kleinen Gläschen hatte, aber ich erinnere mich nicht, ob ich sie je benutzt habe oder ob ich sie nur gern anschaute. Auf jeden Fall hatten wir aber Patronen nicht nur in blau und schwarz, sondern lila, türkis, hellblau, grün. Rot war nicht erlaubt, weil die Lehrer das zur Korrektur benutzten ... obwohl es einen Lehrer gab, der grün benutzte, aber er war in mehrerer Hinsicht anders, zum Beispiel trug er Latzhosen in der Schule.
Ein Tagebuch führte ich nicht sehr lange, aber wenn ich es tat, schrieb ich auch das in Tinte.

Als mir mein Bruder einen Füller schenkte, tat ich mich schwer, Farben für die Tinte auszusuchen. Schließlich hielt ich mich an die alten Lieblinge, lila und schwarz, schreibe jedoch zur Zeit nur in lila, was man auch meinem Schreibtisch und manchmal meinen Fingern ansieht. Ist es nicht hübsch?


Tja, meine Handschrift hat sich mit der Zeit nicht verbessert, wofür ich am meisten dem Computer die Schuld gebe. Ich hätte nie gedacht, daß es so anstrenged für meine Hand sein könnte, einen Brief zu schreiben, wenn ich doch früher, wie bereits einmal erwähnt, jeden Tag Zehn-Seiten-Briefe schrieb. Ja, das ist lange her, aber plötzlich waren es schon ein paar Zeilen, bei denen sich meine Hand verkrampfte.
Ich beschloß, daß ich das nicht wollte. Ich wollte die Handschrift, die heutzutage kaum noch gelehrt wird, nicht verlieren, ich wollte die Fähigkeit, etwas ohne Computer zu schreiben, ich wollte nicht so schreiben, daß ich es nicht mal mehr selber lesen konnte! Also fing ich damit an, all meine Listen mit Füller und Tinte zu schreiben.
Was ich als erstes daraus lernte war, um es nett auszudrücken, daß Kalligraphie immer noch nichts für mich war. Ich bewundere sie, ich finde, sie ist wundervoll anzuschauen, aber das gehört definitiv nicht zu meinen Talenten, nicht einmal mit sehr viel Übung.

Stattdessen holte ich mein altes Briefpapier heraus. Nicht jedes Papier, das ich habe, ist so alt wie dieses. Ich habe es buchstäblich seit Jahrzehnten beschützt. Es ist aus den 70ern und ich erinnere mich noch daran, als ich es gekauft habe. Der Laden ist schon lang nicht mehr da. An seiner Statt folgten einige andere Läden, und jetzt ist da einfach nur ein Lagerraum mit einem Schaufenster.
Damals in den 70ern konnte man dort Silberringe bekommen, Schnickschnack, die Baumwolltücher, die wir so liebten (außer das hellblaue mit dem Lurex, das trotz einer Zillion Wäschen nie aufhörte, meinen Hals zu färben), und dann gab es da noch ein Holzregal mit WWF-Sachen, Notizbücher, Briefpapier, Ordner etc. aus Recyclingpapier. Ich konnte dem Tiger nicht widerstehen. Ich werde dieses Papier bestimmt nicht komplett aufbrauchen, sondern wenigstens einen Bogen für mich behalten.
Ich habe auch noch Katzen-Briefpapier aus den 90ern, bezweife also, daß mir das Papier so schnell ausgehen wird.


Dann waren die Zeiten der Brieffreunde vorbei. Wir wurden erwachsen, drifteten auseinander und fanden es nicht mehr nötig, jede kleine Information zu teilen (was traurig/witzig ist, wenn man sich heute so die sozialen Medien anschaut, und ich spüre die Ironie darin, daß ich diesen Post schreibe).
Ich weiß, daß ich diese Zeiten nicht zurückbringen werden, das beabsichtige ich auch nicht. Ich möchte nur einen kleinen Splitter davon für mich selber zurück haben. Mit fleckigen Fingern und allem *grins*
Also paßt auf, wer weiß, wer als nächster einen Brief von mir bekommen wird? ;-)

Donnerstag, 14. Februar 2019

Oldies but Goodies - Zwanglos

Habt ihr ein Lieblingsschmuckstück? Etwas, das ihr jeden Tag tragen könnt, zur Arbeit, wenn ihr einkaufen geht, im Park, wenn ihr mit dem Hund spazieren geht, Freunde auf einen Schwatz trefft, wenn ihr euch ein Spiel anschauen geht?
Zwangloser Schmuck ist toll. Es muß ja nicht immer das Diamantendiadem sein, das ihr tragt, wenn ihr euch mit der Königin von England trefft ;-)

Hier sind ein paar Beispiele aus der neuesten Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge. Ich würde sofort alle tragen! Vergeßt nicht, euch anzuschauen, was sonst noch gezeigt wurde, klickt einfach den Link.



1 The Crafty Chimp
2 MC Stoneworks
3 Jewelry Art by Dawn
4 RioRita
5 Cat's Wire

Donnerstag, 31. Januar 2019

Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Mond

Ich liebe den Mond. Es ist nicht das erste Mal, daß ich das auf meinem Blog erwähne. 2009 sprach ich über mein allerliebstes Perigäum, es war ein magisches Erlebnis, das ich nie vergessen habe - ein RIESIGER Mond und wir direkt auf dem Weg hinein. Naja, nicht wirklich, aber es fühlte sich so an. Ich hatte den Mond noch nie so groß gesehen und auch seither nicht mehr, und nein, obwohl es etwa 5 Uhr morgens war, weiß ich, daß es kein Traum war.
Es stand also außer Frage, daß ich an der Art Elements Design Challenge teilnehmen würde, für die Lindsay das Thema Mond wählte. Diesmal würde ich aber nicht nur teilnehmen, ich würde dies meistern wie eine Große, indem ich früh beginnen würde. Ich hatte massenhaft Ideen.

Die Kuh, die über den Mond springt, war die erste, sogar noch bevor ich das Bild im Post sah. Meine Inspiration kam aus einer anderen Quelle, Mary Poppins. Es würde aber ein großer Mond sein müssen, damit ich eine Kuh in einer guten Größe hinbekommen würde, und wie sollte ich sie befestigen? Ich grüble noch darüber nach.
Dann war da Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz über einen Maikäfer, der zwei brave Kinder mit zum Mond nimmt. Hans Baluscheks Illustrationen hätten eine großartige Inspiration abgegeben. Ich hatte das Buch aber nicht, hätte es jedoch der Details wegen haben wollen. Noch eins für die Liste.
Theodor Storm. Der kleine Häwelmann, in dem es um das Bübchen ging, das nicht schlafen wollte und sein Wägelchen für einen kleinen Ausflug auf dem Mondstrahl benutzt. Noch eine Inspiration. Grmpf. Das wurde schwieriger als ich es geplant hatte.

Sollte es denn eigentlich wieder ein Vollmond werden? Als ich ein Kind war, machte ich aus dem C meines Vornamens einen abnehmenden Mond (unter dem ich übrigens geboren wurde, was ich heute das erste Mal nachgeschlagen habe) mit großer Nase, einem rollenden Auge und einem breiten Grinsen zu meiner Signatur. Es wäre lustig, ihn zu machen, wenn ich erst einmal besser beim Löten war, aber nicht jetzt. Wollte ich denn überhaupt Draht benutzen?
Entscheidungen, Entscheidungen!
Ich dachte immer länger nach und wartete auf die richtige Idee, aber dann wurde mir klar, daß ich nicht einmal einen Mond hatte, den ich benutzen konnte. Ich hatte ziemlich kleine Magnesitperlen, die dem noch am nächsten kamen, aber sie überzeugten mich nicht. Fimo kam nicht in Frage, ich war nicht in der Stimmung für helle Farben und schwarze Katzenhaare. Ich hatte einen Rosenquarzcabochon. Gab es so etwas wie einen "pink moon"? Ein Lied von Nick Drake, Pink Moon, aus seinem gleichnamigen dritten und letzten Studioalbum. Noch nie gehört. Was tat ich?? Ich ging in die falsche Richtung und die Zeit ging mir aus.

Dann hatte ich Glück (war auch Zeit!). Bei der Suche nach etwas anderem fand ich den Cabochon, den ich die ganze Zeit im Sinn gehabt hatte, ein geschnitztes Mondgesicht mit geschlossenen Augen. Es schrie nach einem Nachthimmel, Kratern und Sternen. Endlich kam ich der Sache näher!
Zunächst fädelte ich eine einfache Peyote-Fassung mit meinen geliebten Hämatit AB und klaren AB Rocailles in Größe 11 und 15.
Nächster Halt - Mondsteine. Ich hatte keine, aber ich hatte einen Ring, den ich ohnehin schon eine Weile lang auseinandernehmen wollte. Ich kreierte "Krater", indem ich Rocailles um die Mondsteine herumfädelte, die ich auf die Fassung genäht hatte. Zu guter Letzt mußten noch ein paar Fransen mit einer Mischung aus allen Perlen dazu.

Wieder ein Projekt in letzter Minute fertig, ich werde gut darin! ;-)

 




Bitte stattet auch all den anderen Teilnehmern an dieser Challenge einen Besuch ab. Ich verspreche, daß es eure Zeit wert sein wird.
Gäste

Jenny - Melissa - Kathy - Sarajo - Hope - Sarah - Rebecca - Divya - Anita - Rozantia - Raven - Cat (das bin ich!) - Evia - Alysen - Beth - Tammy

 
AE Team

Claire - Laney - Caroline - Cathy - Sue - Niky - Jenny - Jen - Lindsay



P.S. Kennt ihr den Mond von The Mighty Boosh? Der könnte mich mit noch mehr Ideen versorgen ...


Mittwoch, 30. Januar 2019

Oldies but Goodies - Flügel

Diese Woche habe ich mich in etwa so gefühlt wie das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland. "Keine Zeit! Spät dran!"
Es war wie ein stetiger Versuch aufzuholen.
Es tut mir also leid, ich habe keine faszinierende Geschichte über Flügel für euch (nicht daß ich sage, alle meine Geschichten wären faszinierend ;-)). Ich könnte euch ja von Ikarus erzählen, aber DIE kennt ihr wahrscheinlich schon.
Stattdessen werde ich das Sprechen den Flügeln in meiner Collage aus der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge überlassen. So viele unterschiedliche Flügel (mehr im Originalthread bei JAC, bitte schaut vorbei!!), ich hoffe, ihr werdet diese Challenge genauso lieben wie ich.


1 und 5 und 9 Jewelry Art by Dawn
2 und 6 MC Stoneworks
3 und 7 RioRita
4 und 8 Cat's Wire

Samstag, 26. Januar 2019

Einfach nur so Samstag - Vinyl

Ich bin ein Dinosaurier, das ist kein Geheimnis. Ich streame nicht, ich sehe DVDs an. Ich besitze kein Smartphone, sondern ein Handy, das im Juni elf wird, und daheim benutze ich trotz Laptop kein WLAN. Alexa - nein, nein, keine Chance! Ich habe noch meinen Videorecorder, obwohl ich zugeben muß, daß ich den schon lange nicht mehr benutzt habe, ich habe einen Plattenspieler und meine alte Vinylplattensammlung. Mein CD-Player hat noch zwei Kassettendecks, vielleicht wird aus dem Versuch, meine alten Kassetten auszuprobieren, mal noch ein Samstagspost ;-) Ich habe noch ein CD-Regal und tatsächlich kaufe ich hin und wieder neue CDs.

Zum Beispiel habe ich mir eine Sammlung von vier CDs mit Sam Cooke-Liedern von 1957 bis 1960 gekauft, die ich mir gerade jetzt anhöre.
Versteht mich nicht falsch, ich mag meinen Computer und die Möglichkeiten, die ich dadurch habe, aber ich mag sogar noch lieber, wenn ich mir aussuchen kann, welche Möglichkeiten ich nutze. Statt zum Beispiel meine To-Do-Listen und mehr mit dem Computer zu schreiben, bin ich wieder dazu übergegangen, daheim mit meinem Füller zu schreiben (wofür ich alte Rechnungen etc. recycle) und es zu genießen, obwohl ich beim Nachfüllen nicht gerade gut bin und lila Tintenflecen auf die Finger bekommen ... naja, und manchmal auf meinen Schreibtisch, aber das ist in Ordnung, der ist genauso ein alter Dinosaurier wie ich.

Bei manchen Sachen bin ich einfach zu amüsieren, zum Beispiel brachte es mich zum Lächeln zu sehen, daß die Sam Cooke CDs so gemacht sind, daß sie wie kleine Schallplatten aussehen und under der CD gibt es sogar "... ein Wort zu HIGH FIDELITY", wo mir erklärt wird, wie ich mich um meine Platten kümmern soll, und nie vergessen "... benutzen Sie eine gute Nadel - eine, die die korrekte Größe hat und nicht abgenutzt ist. Diamantnadeln sind die haltbarsten und kosten auf lange Sicht weniger" ;-)
Ist das nicht goldig?

 

Freitag, 25. Januar 2019

Pack die Vorräte an - Magnesittropfenanhänger

Dies muß wohl einer meiner liebsten Vorratsfresser in der letzten Zeit gewesen sein. Der Grund? Ich schaffte es nicht nur, eine ganze Magnesitperle aus meinen neunhundert Magnesittütchen (ja, vielleicht übertreibe ich hier ein bißchen) zu verwenden, sondern auch, sofort die perfekte zu finden.
Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was so perfekt an einer einfachen Tropfenperle ist. Tatsächlich begann dies schon vor einer Weile. Ich erinnere mich nicht einmal mehr daran, wofür ich diese Fassung angefangen hatte, aber es funktionierte nicht. Zu klein, zu groß, vielleicht ein Cabochon, der zu rutschig war? Ich behielt die Fassung aber, um sie irgendwann auseinanderzunehmen, damit ich den Draht wiederverwenden konnte. Irgendwie tat ich das jedoch niemals. Es landete in einem kleinen Fach in einer meiner Vorratsboxen, wo ich kleine Drahtüberbleibsel für Binderinge etc. hinstecke.

Heute schnappte ich mir meine Magnesitperlen, weil ich wußte, daß ein paar Herzen dabei waren und ich davon eines für eine kleine Challenge verwenden wollte. Als ich dann noch nach einem Headpin suchte, fand ich diese Fassung da so ohne Sinn herumhängen. Ich erinnerte mich an eine Tropfenperle in dem Tütchen, die genau passen könnte, und das tat sie. Perfekt. Die Größe war genau richtig.
Ich wünschte, alles würde immer so gut funktionieren!

Donnerstag, 24. Januar 2019

Oldies but Goodies - Halskettenfavoriten

Persönlich finde ich es oft schwierig, Favoriten auszuwählen ... Lieblingsschauspieler, Lieblingsfilm, Lieblingsmusik, Lieblingsklamotten, selbst sich für eine Lieblingsfarbe zu entscheiden kann manchmal schwierig sein.
Dennoch forderte uns die neue Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge auf, Favoriten unserer eigenen Arbeiten zu nennen, in diesem Fall Halsketten.
Mir geht es wahrscheinlich genauso wie vielen anderen, das Projekt, an dem ich gerade arbeite, ist mein Favorit. Vielleicht muß es so sein, um uns dabei zu helfen, uns voll darauf zu konzentrieren. Trotzdem, wenn man so über die Jahre zurückschaut, schätze ich, daß wir alle diese Stücke haben, denen unser Herz gehört, selbst wenn sie schon lang auf den Weg zu jemand anderem gegangen sind. Eventuell fiel es uns schwer, sie überhaupt loszulassen und haben das nicht einmal fertiggebracht.

Nun mußte ich also aus diesen Lieblingen etwas für meine Collage auswählen, was niemals leicht ist. Ich hoffe, meine Auswahl gefällt euch.


1 und 5 Cat's Wire
2 und 6 MC Stoneworks
3 und 7 The Crafty Chimp
4 und 8 Jewelry Art by Dawn

Donnerstag, 17. Januar 2019

Oldies but Goodies - Rundherum

Es ist komisch, erst kürzlich sah ich eine Fernsehsendung, in der eine Dame, die vor langer Zeit von England nach Japan ausgewandert war über die alten Spielsachen ihrer Kinder und Enkel sprach, wovon eines ein roter Londoner Bus war, der seine Räder verloren hatte, weshalb sie ihn zu einem Holz-Kunsthandwerker brachte, um die Räder ersetzen zu lassen (und nun wißt ihr auch, warum ich es angeschaut habe). Als sie ihn aus dem Schrank holte, begann sie das alte englische Kinderlied "The wheels on the Bus go round and round, round and round, round and round. The wheels on the bus go round and round, all day long." Ein Ohrwurm für euch, bitte schön, gern geschehen.

Und genau danach wurde das Thema für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge verkündet, bei der es heute rundherum geth, mit Stücken, die, ihr habt es schon erraten, rund sind! ;-)


1 und 7 MC Stoneworks
2 und 8 RioRita
3 und 6 Cat's Wire
4 und 5 Jewelry Art by Dawn

Freitag, 11. Januar 2019

Klein und häßlich und doch ein großer Schritt für mich

Ich bin keine Freundin von Feuer. Feuer macht mich nervös, hat es schon immer, was der Grund dafür ist, daß manche Leute es lustig finden, daß ich einen Gasherd habe. Ich habe auch schon lange einen Brenner, war aber schlicht zu feige, ihn auszuprobieren - bis meine Freundin Dawn mich herausforderte, indem sie auf ihrem Gasherd Headpins machte, was auf meinem nicht funktionierte, da unser Gas anders als das in den USA ist.
Schließlich kam mein Kumpel mit seinem Brenner vorbei, setzte sich mit mir hin und gab mir eine Unterrichtsstunde, und voilà, ich konnte Headpins machen.

Dann belegte ich einen Anfängerkurs im Silberschmieden, und während ich zwar nicht dazu kam, selber zu löten, weil es viel zu lange gedauert hätte, es jeden einzelnen probieren zu lassen, schaute ich genau zu und war fest entschlossen, es selber zu probieren. Was ich bis jetzt noch nicht getan habe, weil ich zu feige bin, den ersten Schritt zu machen. Ich kann nichts dagegen machen, so geht es mir halt mit manchen Sachen, und Werkzeuge gehören zu diesen Sachen. Das Lot habe ich aber, und Silber und ein paar Werkzeuge, ich könnte also auf ein Fingerschnippen hin anfangen. Entschuldigt mich für einen Moment, während ich mich selber mal kräftig auslachen gehe.

Ich konnte das Löten jedoch nicht aus dem Sinn bekommen, also setzte ich mich während meines Weihnachtsurlaubs endlich hin und bestellte etwas Kupferlot, dank Oksana from Ursula Jewelry, oder um genauer zu sein, dank eines ihrer Blogposts und Videos. Ich brauchte auch noch einen größeren Seitenschneider, denn Mann, ist dieses Lot vielleicht ein hartes Zeug! Ich dachte, ich bräche mir das Handgelenk dabei, nur ein Fitzelchen abzubekommen. Das war auch der Teil, für den ich am längsten brauchte, das hatte ich nicht erwartet.

Das hier sieht nicht aufregend aus, nur ein kleiner Ring aus Kupferdraht, nicht poliert, mit Macken. Ich weiß, daß ich ein zu großes Stück Lot verwendet habe, aber ich hatte schon ein paar beim Schneiden verloren, und da dieser Ring nicht hübsch sein mußte, war es mir egal. Wichtig war nur, ob ich es hinkriegen würde. Es mag euch wie nichts scheinen, aber für mich ist es ein großer Schritt, mein allererster eigener gelöteter Kupferjumpring! :-D

Donnerstag, 10. Januar 2019

Oldies but Goodies - Granat

Diese Woche geht es bei der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge um Granate und Granatfarben. Granat, der Monatsstein für den Januar, kann alle möglichen Farben haben, da es unterschiedliche Typen gibt, wie zum Beispiel Hessonit, Tsavorit, Rhodolit, Spessartin, es gibt also Schattierungen von Gelb, Orange, Rot und Grün.

Die meisten Leute denken bei Granat jedoch an ein mehr oder weniger tief bräunliches Rot.
Mir schienen Granate immer als in Gold gefaßte Anhäufungen aufzutauchen, als ich ein Kind war, und es war Schmuck, der altertümlich aussah und den alte Damen wie meine Großmutter trugen. Diese Zeiten sind lang vorbei, obwohl ich ehrlich sagen muß, daß mir heute einiges dieses "alten" Schmucks recht hübsch aussieht!

Wie ihr an der heutigen Auswahl sehen könnt, denken auch die JAC-Künstler bei Granat zuerst an Rot ;-)


1 und 7 RioRita
2 und 3 Jewelry Art by Dawn
4 und 8 Cat's Wire
5 und 6 MC Stoneworks

Donnerstag, 3. Januar 2019

Oldies but Goodies - Farbexplosion

Ich weiß, es ist ein paar Tage zu spät, aber ich möchte nicht vergessen, euch ein Frohes Neues Jahr zu wünschen.
Das Thema für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ist in dieser Wohnung etwas ironisch für mich, da ich durch das Fenster auf Schnee blicke, den ersten "echten" in diesem Winter - das wenige, das nicht mal einen Tag lang hielt, zähle ich nicht. Das bedeutet, wir brauchen jetzt um so mehr etwas Farbe, und darum geht es heute.
Was ist eure Lieblingsfarbe?


1/6/8 MC Stoneworks
2/4/9 Jewelry Art by Dawn
3/5/7 Cat's Wire