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Samstag, 1. August 2026

Meine Juli-Bücher

Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.

Wie ihr sehen könnt, war das für mich ein viel besserer Lesemonat als der letzte. Es war eine solche Vielfalt, daß ich sogar an das Limit meiner Tags stieß, ich wußte nicht mal, daß es dafür eins gibt!

"Silent Murders" von Mary Miley, Erstveröffentlichung 2014
(Roaring Twenties Mystery 2)


Leah, die junge Vaudeville-Schauspielerin, ist zu Jessie Beckett geworden und beginnt als Scriptgirl für die Pickford-Fairbanks Studios ein neues Leben in Hollywoods Stummfilmindustrie.
Als ein berühmter Regisseur erschossen wird, fängt Jessie an zu ermitteln.

Ich hatte auf Fritzi Kramers Stummfilmblog etwas über eins von Mileys Büchern gelesen und im Februar mit dem ersten angefangen.
Ich neige dazu, ein Problem mit Amateurdetektivinnen und -detektiven zu haben, die schlauer als die Polizei und alle anderen sind, aber ich mochte dieses Buch lieber als das erste, was mit den Schauplätzen und vertrauten Namen zu tun hatte, aber auch damit, daß ich erkannte, welche Teile auf welchen historischen Fakten basierten, ohne die "historische Notiz" am Ende zu lesen. Der erste Mord beruhte zum Beispiel auf dem Mord an
 William Desmond Taylor, über den ich ebenfalls schon gelesen habe.

"Carl Sandburg at the Movies: A Poet in the Silent Era 1920 - 1927" von Carl Sandburg, Erstveröffentlichung 1985


Carl Sandburg war Dichter, Biograph, Journalist und Herausgeber. Er war außerdem der Kinoexperte für die "Daily News".
Für dieses Buch wählten Dale und Doug Featherling einige der besten Filmkolumnen von Sandburg aus und fügten eine kurze Einführung für jedes Jahr und Fußnoten zu den erwähnten Personen hinzu.

Ihr werdet zweifelsohne immer mal wieder ein Zitat hieraus zu lesen bekommen. Was ich an dem Buch nicht mochte war, daß es mir Appetit auf den ein oder anderen Film machte, von dem ich dann leider entdecken mußte, daß er verschollen ist.

"Schloss Gripsholm : eine Sommergeschichte" von Kurt Tucholsky, Erstveröffentlichung 1931


Dies ist die Geschichte eines Liebespaars, das einen Sommerurlaub in Schweden verbringt, auf Gripsholms slott. Nicht alles ist jedoch Spaß und Liebe, als sie einem kleinen Mädchen aus dem nahegelegenen Kinderheim begegnen, das von einer sadistischen deutschen Leiterin geführt wird.

Ich hatte seit der Schule keine deutschen Klassiker mehr gelesen und beschloß, es jetzt mit einem im Monat zu versuchen. Keine Ahnung, wie dieses Projekt ausgehen wird.

Ich liebe das Cover mit einer Illustration von George Barbier von 1925. Es erinnert mich an die Wandmalereien von Oskar Schlemmer im Badhaus der Märklin-Villa in unserer Stadt.

"Ballet Shoes" = "Ballettschuhe" von Noel Streatfeild, Erstveröffentlichung 1936 
😸
(Shoes 1)


Das Buch erzählt die Geschichte von drei Mädchen, die von dem Paläontologen Groß-Onkel-Matthew, genannt Gom (Gum im Original), auf seinen Reisen adoptiert wurden. Als Gom wieder auf Reisen geht, bleiben Pauline, Petrova und Posy bei seiner Nichte Sylvia und deren früherem Kindermädchen, genannt Nana.
Als ihnen das Geld ausgeht und Gom nach Jahren immer noch nicht daheim ist, müssen sie Zimmer vermieten und die Mädchen werden in der
 Children's Academy of Dancing and Stage Training aufgenommen, was ihnen dann erlaubt, auf der Bühne zu arbeiten und so den Haushalt zu unterstützen.

Ich hatte Noel Streatfeild nicht gekannt - einige ihrer Bücher wurden erst vor nicht allzulanger Zeit ins Deutsche übersetzt - bevor Erin von "Still Life, With Cracker Crumbs" erwähnte, daß sie eins ihrer Bücher las.
Ihre "Shoes"-Reihe für Kinder ist beliebt und das nächste steht schon auf meiner Liste.


"J. M. Barrie & the Lost Boys: The Love Story that Gave Birth to Peter Pan" von Andrew Birkin, Erstveröffentlichung 1931


Obwohl es mit seiner Kindheit beginnt, konzentriert sich das Buch wirklich auf die Beziehung von Barrie mit den fünf Llewelyn Davies-Söhnen George, John, Peter, Michael, und Nicholas.

Ich habe zwar "Wenn Träume fliegen lernen" gesehen, das von diesem Buch inspiriert wurde (aber sehr "Hollywood" ist), mein Interesse an Barrie wurde allerdings geweckt, als ich "Peter Pan" angeschaut und gelesen habe.
Das Buch ist keine Biographie, die man einfach mal so durchliest. Es gibt eine Menge Namen, eine Menge Fotos, eine Menge Zitate aus Stücken, Romanen und Briefen und eine Menge (manchmal verwirrende) Auszüge aus Barries Notizbüchern. Ich fand es trotzdem sehr interessant und habe es sehr gern gelesen, obwohl ich mir - wie andere - nicht sicher bin, was es letztendlich über Barrie und die Jungen aussagt (es gibt zwei Lager für "pädophil/asexuell"), aber werden wir das überhaupt je sicher wissen können?

"Das gelbe Haus" von Mieko Kawakami, Erstveröffentlichung 2023


Drei junge Frauen versuchen im Japan der 90er zu überleben.
Die Geschichte wird vom Standpunkt Hanas aus erzählt, die ihre Mutter verlassen hat und bei einer neuen Mutterfigur einzieht, Kimiko, später kommen noch Ran and Momoko dazu. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, fühlen sie sich gezwungen, sich kriminellen Kreisen anzuschließen.

Das Buch war ein doppeltes Geschenk an ein Familienmitglied, das mich fragte, ob ich ein Exemplar haben wollte (das ich nicht behalten werde, da ich bezweifle, daß ich es nochmal lesen wollen würde, einfach wegen des Genres).

"The Lady Vanishes" = "Eine Dame verschwindet/Die Frau im Zug" von Ethel Lina White, Erstveröffentlichung als "The Wheel Spins" 1936


Zwei Engländerinnen begegnen sich in einem Zug auf dem Kontinent. Dann verschwindet Miss Froy plötzlich und niemand will Iris glauben, daß sie überhaupt existiert. War es nur ein Traum oder ist Miss Froy in Gefahr?

Ich habe den Hitchcock-Film erst kürzlich das erste Mal gesehen (fragt nicht, warum ich so lang dazu gebraucht habe), und nachdem eine Freundin erwähnte, daß er auf einem Buch basierte, mußte ich es natürlich lesen.
Mir gefällt allerdings der Film diesmal tatsächlich besser.


"Dracula" von Bram Stoker, Erstveröffentlichung 1897


Ich bezweifle, daß ich irgendjemand sagen muß, worum es in dem Buch geht - den Vampir Dracula, der von seinem Heim in Transylvanien nach London reist, um das Böse der Untoten zu verbreiten.

Das Buch war schon ewig auf meiner Liste gewesen. Die Geschichte wird hauptsächlich durch Briefe und Tagebucheinträge (von mehreren Hauptfiguren) erzählt, von denen manche recht langatmig und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache sind (selbst ich mußte manchmal ein bißchen kämpfen). Ich bin jedoch nicht überrascht, daß der Roman die Fantasie der Menschen anregte.


"Dunkles Glas und Fisch in der Lampe" von Ingeborg Engelhardt, Erstveröffentlichung 1963


Ein junger Glasmacher muß vom griechischen Aquileia in die römische Kolonie Niedergermanien flüchten.

Für einen Blogpost nochmal gelesen.


"Death - das Kabinett des Dr. Leng" von Douglas Preston und Lincoln Child, Erstveröffentlichung 2023
(Pendergast 21)


Agent Pendergasts Mündel Constance Greene kehrt ins Jahr 1880 zurück, um ihre Schwester davor zu bewahren, durch den Serienmörder Dr. Enoch Leng getötet zu werden.

Falls ihr gemeint habt, die Pendergast-Bücher könnten nicht verrückter werden - doch, sie können.

"Billard um halb zehn" von Heinrich Böll, Erstveröffentlichung 1959


Das Buch spielt am 6. September 1958 und erzählt die Geschichte der Architektenfamilie Fähmel zwischen 1907 und diesem Tag - in Geschichten, Rückblicken, Erinnerungen.

Ich hatte seit der Schule keine deutschen Klassiker mehr gelesen und beschloß, es jetzt mit einem im Monat zu versuchen (womöglich sogar mehr wie in diesem Monat, aber ohne Druck). Keine Ahnung, wie dieses Projekt ausgehen wird.
Ich war kein Fan des Stils. Ganze Seiten von dahingeschmissenen Gedanken oder Bildern in Satzstücken, durch Strichpunkte getrennt, zu lesen, war recht erschöpfend.


"Death of a Busybody" von George Bellairs, Erstveröffentlichung 1942
(Inspector Littlejohn 3)


Nachdem eine ältere Dame, die etwas zu sehr damit beschäftigt ist, die Sünder und Sünderinnen ihres Dorfs zur Reue zu drängen, tot in der Senkgrube der Pfarrei gefunden wird, wird Inspektor Littlejohn von Scotland Yard mit der Ermittlung beauftragt.

Ich hatte noch nie zuvor von George Bellairs gehört, sah ihn aber als unterschätzten Schriftsteller erwähnt.
Das Buch war eine nette kleine Abwechslung und eine schnelle Lektüre. Ich werde mir den Namen mal merken.

"Stone Blind" = "Stone Blind - Der Blick der Medusa" von Natalie Haynes, Erstveröffentlichung 2023


Dies ist eine Nacherzählung des griechischen Medusa-Mythos mit dem Anspruch, Medusa ihre Stimme wiederzugeben.

Falls euch eine Menge Sichtweisen nichts ausmachen und ihr antike Mythen mögt, könnte das ein Buch für euch sein. Ich erwartete zwar mehr Medusa und weniger von all den anderen Göttern/Göttinnen (halb oder ganz) und Sterblichen, die ihren Weg kreuzten, und ich mochte es nicht so gern wie "Pandora's Jar", habe es aber dennoch gern gelesen.


"The Doyle Diary : the last great Conan Doyle mystery; with a Holmesian investigation into the strange and curious case of Charles Altamont Doyle by Michael Baker" von Charles Altamont Doyle, Erstveröffentlichung 1978


Charles Altamont Doyle, der Vater von Arthur Conan Doyle, war Künstler - wie drei seiner älteren Brüder, nur nicht so erfolgreich - und Beamter.
Doyle litt an Depressionen und Alkoholismus. Dieses Skizzenbuch wurde zwischen März und Juli 1889 geschaffen, während seines Aufenthalts auf Sunnyside, Montrose Royal Lunatic Asylum.


Ich stieß im Fernsehen auf die kurzlebige Serie "Houdini und Doyle" und erfuhr so von Doyles Vater, was mich neugierig machte.
Das Buch hat eine Einführung in Doyles Leben und eine Transkription der Texte und Notizen, zum Glück, da ich nicht alles so leicht lesen konnte. Ich mochte die Illustrationen sehr und kann nur empfehlen, daß ihr selber mal reinschaut.

"Kitten Caboodle : a collection of feline fiction" herausgegeben von Barbara Silverberg, Erstveröffentlichung 1969 😸


Silverberg hat hier Katzengeschichten und -gedichte aus allen möglichen Genres gesammelt - Humor, Geistergeschichten, Legenden und Märchen, sogar Science Fiction.

Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen, weil es mit Katzenzeichnungen von 
Théophile-Alexandre Steinlen illustriert ist, dessen Poster für "Le Chat Noir" ich vor ein paar Wochen bei meinen Lieblingskatzen mit aufgeführt habe.

"The Cornish Coast Murder" = "Mord in Cornwall" von John Bude, Erstveröffentlichung 1935


Wenn ein Mann getötet wird, den niemand mag, hat man eine Menge Verdächtige. In Verbindung mit verwirrenden Spuren sorgt das für eine schwierige Ermittlung. Was für ein Glück, daß der örtliche Pfarrer gern Krimis liest.

Ich entdecke gerne Krimiautor*innen, die neu für mich sind. Dieses Whodunit hatte einen guten Anfang, aber dann wurde es soooo langsam vor einem Ende, das mich mehr ärgerte als überraschte.
Es war aber das erste Buch dieses Verfassers, also denke ich, ich werde ihm irgendwann nochmal eine Chance geben.

"The Inimitable Jeeves" = "Der unvergleichliche Jeeves" von Pelham Grenville Wodehouse, Erstveröffentlichung 1923
(Wooster und Jeeves 1)


Bertie Wooster ist ein englischer Gentleman, einer der reichen Müßiggänger, und Jeeves ist sein Kammerdiener, dessen Intelligenz Bertie und seine Freunde aus der einen oder anderen Patsche hilft, in diesem Fall hauptsächlich Berties Freund Bingo Little, der sich ständig neu verliebt.

Ich habe vor Urzeiten ein paar Wodehouse-Bücher gelesen, erinnere mich aber nicht, ob dieses darunter war.


"Hildur - Das Grab im Eis" von Satu Rämö, Erstveröffentlichung 2023
(Hildur 2)


Hildur Rúnarsdóttir ist Kriminalbeamtin in den Westfjorden Islands. Immer noch vom Verschwinden ihrer beiden Schwestern 25 Jahre zuvor verfolgt ist sie auf Fälle vermißter Kinder spezialisiert.
Diesmal wird ein Kommunalpolitiker beim Langlauf erschossen. Hildur findet heraus, daß der Mord mit dem Absturz eines Privatflugzeugs vor einiger Zeit in Verbindung steht.

Ich habe letzten Monat das erste Buch in der Reihe gelesen, das hier hat mir besser gefallen.


"Love Insurance" von Earl Derr Biggers, Erstveröffentlichung 1914


Lord Harrowby wendet sich mit einer Bitte an Lloyd's of London. Er wird sich bald mit einer amerikanischen Erbin vermählen, Cynthia Meyrick, und möchte eine Versicherung abschließen für den Fall, daß sie ihre Meinung ändert.
Lloyd's schickt den Assistenten Dick Minot mit ihm nach Florida, um sicherzustellen, daß die Hochzeit stattfindet. Auf der Zugfahrt dorthin begegnet Dick jedoch zufällig Cynthia und verliebt sich in sie. Nun ist er hin und her gerissen zwischen dem Vertrauen seiner Arbeitgeber und seiner Liebe zu ihr ... und das ist nicht die einzige Verwicklung.

Ich wollte wieder mal einen Stummfilm mit Reginald Denny anschauen, und als ich sah, daß das Buch, auf dem er basierte, von Earl Derr Biggers war, der die Charlie-Chan-Bücher geschrieben hatte, war ich neugierig.


"Mephisto" von Klaus Mann, Erstveröffentlichung 1936


Der Roman erzählt den Aufstieg von Hendrik Höfgen vom provinziellen Theaterschauspieler bis zum Intendanten des Staatstheaters in Berlin, indem er sich auf opportunistische Weise mit dem neuen Nazi-Regime arrangiert.
Höfgen basiert auf Gustaf Gründgens, dem früheren Freund und Schwager von Mann.

Ich hatte seit der Schule keine deutschen Klassiker mehr gelesen und beschloß, es jetzt mit einem im Monat zu versuchen (womöglich sogar mehr wie in diesem Monat, aber ohne Druck). Keine Ahnung, wie dieses Projekt ausgehen wird.
Das Buch fing ziemlich langsam an, aber als dann die Nazis an die Macht kommen, wurde es recht eindringlich. Unnötig zu sagen, daß es im Buch nicht viele sympathische oder bewunderswerte Charaktere gibt. Es ist erstaunlich, daß dies sogar vor dem Krieg geschrieben wurde.


"The Case of the Jumbo Sandwich" von Christopher Bush, Erstveröffentlichung 1965
(Ludovic Travers 60)



Eine Freundin bittet Privatdetektiv Ludovic Travers um Rat, nachdem sie um eine erhebliche Geldsumme betrogen wurde.
Zu diesesm Zeitpunkt hat Travers noch keine Ahnung, wie kompliziert dieser Betrugsfall werden wird ...

Ich habe damit angefangen, Bush zu lesen, nachdem Liz von Adventures in Reading, Running, and Working from Home eines seiner Bücher für eine 1952er Challenge besprochen hatte.



Übrigens, falls ihr Buchbesprechungen schreibt oder Blogposts über andere Dinge, die mit Büchern zu tun haben - sogar Filme, die auf Büchern basieren - schaut bitte bei "A Good Book and a Cup of Tea" vorbei, einer monatlichen Buch-Linkparty, deren Host ich zusammen mit Lisa from Boondock Ramblings und Erin von Still Life, With Cracker Crumbs  bin. Hier könnt ihr mehr herausfinden.

Samstag, 11. Juli 2026

10 am 10., ähm, 11. - Katzensommer

Wie ihr wißt, mag ich es nicht, zweimal am Tag zu posten, also bin ich einen Tag spät dran für Marsha in the Middles 10 am 10. Ich denke, ihr werdet mir das verzeihen.
Also schauen wir mal, was hat Marsha diesen Monat für uns?


Erzähl uns von deinen zehn Lieblingskatzen? Sie scherzt wohl. Ist das ein Schurkenlachen, das ich da in der Ferne höre? Wie könnte ich es auf zehn beschränken?
Es wird schwierig, aber bitte schön - wie üblich in willkürlicher Reihenfolge.

Katzenhüten. Ich weiß immer noch nicht, was die Firma, für die diese Werbung ist, eigentlich tut (oder tat), aber das ist mir sowieso sowas von egal. Sie ist zum Schießen.



Wenn ich mir so meine Hände anschaue, weiß ich genau, wer das gerade macht, um sich auf das nächste Mal vorzubereiten, wenn ich wage, sie ohne Erlaubnis anzurühren. Kleiner Tip ... sie ist auch schwarz.


Ich glaube nicht, daß ich viel über Franz Marcs "Die weiße Katze" von 1912 sagen muß. Ich liebe dieses Bild.

Aus der Sammlung der Kulturstiftung
Sachsen-Anhalt - Kunstmuseum Moritzburg
Halle (Saale)


Es ist ziemlich unglaublich, daß es "Simon's Cat" schon seit 18 Jahren gibt.
Ich erinnere mich noch daran, als einer unserer HiWis bei der Arbeit - der ebenfalls einen Kater hatte - meinte, ich müsse mir einfach dieses Video anschauen. Wir konnten das beide so gut nachvollziehen (natürlich ohne Baseballschläger).



Théophile-Alexandre Steinlen hat nicht nur in vielen seiner Illustrationen Katzen mit abgebildet, er hat auch Katzenskulpturen gemacht.
Wir hatten früher einen Druck dieses Plakats, das er 1896 für das Kabarett "Le Chat Noir" entwarf, an unserer Wand hängen. Ich frage mich, wo er abgeblieben ist.


Ich folge Baby Corn auf den sozialen Medien.
Er ist - tatsächlich bin ich mir nicht sicher, daß wir schon wissen, was er alles ist. Er wurde mit ungefähr drei Wochen zusammen mit seinen Schwestern als Katzenwaise bei einem städtischen Tierheim abgegeben. Sie waren normal groß, Baby Corn nicht. Mit jetzt über einem Jahr ist er immer noch klein, er ist wacklig (cerebelläre Hypoplasie) und hat eine witzige flache Frisur. Er kämpft gegen Wind und Mais und er ist weit gereist. Und hinreißen.

Tatsächlich is Baby Corn nicht die einzige Katze mit cerebellärer Hypoplasie, der ich folge. Es gibt da zum Beispiel auch noch
 Elvis Westley und Nuggie. Falls ihr euch fragt warum, ich hatte selber Tiere mit Beeinträchtigungen.



Kennt ihr "The Fabulous Furry Freak Brothers", die Gilbert Shelten 1968 erschuf? Dann kennt ihr auch Fat Freddy's Cat.


Bastet war zunächst eine Löwenkriegergöttin (auch eine Katze, zumindest zum Teil) und wurde später zu der ägyptischen Katzengöttin, mit der wie sie heute gewöhnlich verbinden.

KS_aus_F (Katharina Surhoff) (GFDL)
über Wikimedia Commons
Statue im Senckenberg
Naturmuseum Frankfurt

Mittelalterliche Katzen. Gut, viele mittelalterlichen Tiere sehen fantastisch aus (eine Fantasie, die auf zuviel Käse beruht), aber die Katzen ... urteilt selbst.


Die Katzen aus den Cartoons von Scott Metzger, Mark Parisi - es gibt bei ihnen auch andere Themen - und Lingvistov. Man sieht sie und denkt, jepp, das könnte meine sein.
Ich folge Scott und Mark auf den sozialen Medien und Landysh auf Patreon (ihr könnt alte Lingvistov-Cartoons hier finden), werde hier aber keine ihrer Cartoons teilen.
Stattdessen biete ich euch eine Karikatur an, die mein Animatorfreund vor Urzeiten von mir und dem Ex gemacht hat. Cat, die ein Katzenshirt trägt (ich hatte allerdings nie eine solche Nase!).


Ich hatte nicht geplant, meine eigenen Katzen mit aufzunehmen, weil ich wußte, daß es mich zum Weinen bringen würde, ihre Bilder durchzugehen, und das hat es auch, aber ich konnte sie einfach nicht weglassen. Es hätte sich falsch angefühlt, denn natürlich werden sie immer meine absoluten Lieblingskatzen sein.
Danach habe ich es nicht fertiggebracht, noch eine Collage für die anderen Katzen in der Familie zu machen.



Eine ziemliche Mischung, nicht wahr? Ich wette, meine Liste könnte morgen völlig anders aussehen und dann übermorgen nochmal.
Danke, Marsha, das hat (überwiegend) Spaß gemacht.
Ist euch an dem Post etwas aufgefallen?

Sonntag, 31. Mai 2026

Meine Mai-Bücher

Dies ist ein Überblick der Bücher, die ich in einem Monat fertiggelesen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und die ich Gundel vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt oder wie ich es gefunden habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (Gundel weigert sich ebenfalls zu bewerten). Solltet ihr aber etwas mehr Info zu einem Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.


"Die Jungens von Burg Schreckenstein" von Oliver Hassencamp, Erstveröffentlichung 1959


Was für eine Überraschung für die Schüler einer überfüllten Jungenschule, als ihnen gesagt wird, daß sie in ein Internat umziehen werden - auf eine Burg!
Nach der Erforschung von Burg Schreckenstein fangen die Jungens (na, hat das einen vintage Touch?) an, sich selber Ritter zu nennen, und beschließen, dem ritterlichen Kodex zu folgen.

Als ich ein Kind war, hatten wir - ich schätze mal meine Brüder - die ersten drei Bände dieser Reihe, die Hassencamp zwischen 1959 und 1988 (als er in einem Autounfall ums Leben kam) schrieb. Die Reihe hat 27 Bände und ist vielen noch ein Begriff, erschienen sind die Bücher (und zwei Filme) noch in den 2000ern. Kürzlich ist mir aufgefallen, daß ich nur Band 2 und 3 geerbt hatte, darum habe ich mir jetzt Badn 1 gekauft und gleich nochmal gelesen.

"The Gift of Not Belonging: How Outsiders Thrive in a World of Joiners" von Rami Kaminski, Erstveröffentlichung 2025


In diesem Buch stellt der Psychiater Dr. Kaminski einen neuen Persönlichkeitstyp vor, nicht introvertiert, nicht extrovertiert, sondern otrovertiert - seiner Definition nach "jemand, der in eine andere Richtung schaut".
Wenn meinem Exemplar nicht der Umschlag fehlen würde, könntet ihr eine Gruppe von grünen Chamäleons auf einem Zweig und über ihnen ein blaues sehen - den "Otrovert", der sich besser in einer Gruppe aufhalten kann als ein "Introvert", aber dennoch als Art Beobachter außerhalb davon steht.
Mein Problem mit dem Buch ist, daß ich, obwohl mich manche Passagen zu beschreiben scheinen, andere extrem verallgemeinernd fand, sich manchmal wiederholend, manchmal selber der Beschreibung dessen, was "den Otrovert" definiert, widersprechend - dem Test im Buch nach bin ich übrigens total einer, was ich glauben kann oder nicht, genau wie einem Persönlichkeitstest in einem Magazin beim Arzt im Wartezimmer, da wir keinen Anhaltspunkt bekommen, worauf genau er basiert.
Es gibt Anekdoten über Patienten, aber nichts Konkretes, Studien oder Literaturhinweise, die mir das Gefühl geben würden, daß dies mehr sein könnte als jemand, der mir erzählt, daß man eine Art Superkraft hat, weil man anders ist als die Leute, die mehr in der Gemeinschaft leben, was der Verfasser (der natürlich ein "Otrovert" ist) mißzubilligen scheint.
Das hier ist nur ein Beispiel: "Dadurch, daß sie sich auf ihre reichhaltigen, vielschichtigen inneren Welten einlassen, erhalten sie Zugang zu einem fantastisch komplexen Universum aus Gedanken, Erinnerungen und Fantasie, auf das der Mensch, der sich in der Gemeinschaft bewegt, keinen Zugriff hat." Echt jetzt, ernsthaft?
Also ja, das schien mir einfach eine neue Schublade zu sein, in der man Menschen unterbringen kann (inklusive verführerischer Superkraft), aber ich glaube nicht an solche Schubladen. Ich habe das Buch gebraucht bekommen und frage mich, ob der vorherige Besitzer wohl ebenso darüber dachte wie ich.

"The Silent Bullet" von Arthur B. Reeve, Erstveröffentlichung 1910
(Craig Kennedy, Scientific Detective 1)


Craig Kennedy ist Professor an der Columbia University und er ist überzeugt davon, daß es auch eine Professur in Kriminalwissenschaft geben müsse.
Mit Hilfe seines Freundes, des Journalisten Walter James - ja, sie teilen sich eine Wohnung - nutzt er seine wissenschaftlichen Kenntnisse, um der Polizei und Privatleuten zu helfen.

Ich habe den "fliegenden Fischen" dafür zu danken, daß ich den "amerikanischen Sherlock Holmes" entdeckt habe (es gab wohl nicht viel auf Deutsch), da jemand bei dem Video kommentiert hatte, daß Coke Ennyday vielleicht eine Sherlock-Holmes-Parodie war, der Name aber definitiv durch Professor Kennedy inspiriert wurde.
Die Geschichten wurden anfangs in "The Cosmopolitan" veröffentlicht.
Dieses Buch enthält 12 Geschichten, in denen Kennedy versteckte Mikrophone, Lügendetektoren, einen Defibrillator, Magneten und mehr verwendet (kommt noch jemandem dabei "Murdoch Mysteries" in den Sinn?).
Ich ziehe zwar immer noch Sherlock Holmes vor, aber es war eine unterhaltsame Lektüre, und da Reeve noch eine Menge mehr geschrieben hat, ist mein Ordner für Vintage Krimis mal wieder gewachsen.

"Last Ditch" = "Feines Ohr für falsche Töne" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1977
(Roderick Alleyn 29)



Alleyns Sohn Ricky ist auf einer der Kanalinseln, um ein Buch zu schreiben.
Der Frieden ist jedoch gestört, als eine junge Frau nach einem Reitunfall tot aufgefunden wird. Oder war es gar kein Unfall?

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge.

"The Life Cycle of the Common Octopus" = "Der Lebenszyklus des Gemeinen Oktopus" von Emma Knight, Erstveröffentlichung 2025


Ein Coming-of-Age-Roman über zwei Freundinnen, Pen und Alice aus Kanada, die in Edinburgh studieren.

Das Buch wurde auf einem Blog erwähnt und ich muß zugeben, daß ich es wegen "Oktopus" (Spoiler, es ist eine Metapher) und "Edinburgh" gelesen habe. Es war okay, aber nicht substantiell genug, daß es mir lang im Gedächtnis bleiben würde.

"Photo Finish" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1980
(Roderick Alleyn 31)



Als seine Frau Troy in die Luxusresidenz eines Millionärs auf einer Insel in einem neuseeländischen See eingeladen wird, um das Porträt der berühmten Opernsängerin Isabella Sommita zu malen, wird Alleyn ebenfalls mit eingeladen, um in der Sache eines Paparazzo zu ermitteln, der ihr folgt.
Nach der Aufführung einer Oper, die Sommitas Liebhaber geschrieben hat, steckt ein Teil der Gruppe wegen eines heftigen Sturms auf der Insel fest. Dann wird die Sängerin in ihrem Zimmer gefunden ... ermordet ...

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts und ich habe jetzt alle 33 Roderick Alleyn-Bücher gelesen.

"An American Comedy" von Harold Lloyd (in Zusammenarbeit mit Wesley W. Stout), Erstveröffentlichung 1928 (diese Ausgabe wurde mit kleineren Korrekturen plus einem Interview von 1966 reproduziert)


Dies ist die Autobiographie von Harold Lloyd am Höhepunkt seiner Karriere. So irgendwie. Ich fand, es war eine Mischung von ein paar Geschichten aus seinem Leben, ohne allzusehr in die Details zu gehen, es sei denn, sie waren leicht genug, und Geschichten darüber, wie sich seine Filmkarriere entwickelte und wie er Filme entwickelte. Das war tatsächlich sehr recht interessant (wenn auch etwas veraltet, was keine Überraschung ist), aber ich weiß, daß Dinge ausgelassen wurden (zum Beispiel im Hinblick auf seinen Unfall mit einer Bombe), also werde ich eine "echte" Biographie lesen, wenn möglich.
Was mir gefiel war, daß jemand wirklich mit diesem Exemplar gearbeitet hat. Es gab eine Menge Sternchen, markierte Abschnitte und ein paar Randbemerkungen. Für mich sieht es aus, als ob jemand versucht hätte zu erforschen, wie man Komödien macht.


Ich vergnüge mich damit, mich durch Biographien mit Filmbezug arbeiten.

"The Ex Hex" = "Ex Hex" von Erin Sterling, Erstveröffentlichung 2021
(Graves Glen 1)



Nachdem sie mit Rhys Schluß gemacht hat, verflucht die Hexe Vivienne ihn. Das ist nicht ernstgemeint, aber als Rhys nach neun Jahren in Viviennes Heimatstadt zurückkehrt, um die Ley-Linien der Stadt aufzuladen, spielt die Magie wegen des Fluchs verrückt und sowohl die Stadt als auch Rhys sind in Gefahr.

Ich habe das Buch zufällig auf OverDrive gefunden und mir gefiel die Idee der wilden Magie. Leider ging es hauptsächlich um die Liebesgeschichte, aber nicht auf eine Weise, die mich fesselte. Ich werde die anderen Bände in der Reihe nicht lesen.


"Bury Your Secrets" von Kerry Watts, Erstveröffentlichung 2024
(DI Fraser Brodie 1)



Ein in der Gemeinde beliebter Mann wird auf grausige Art ermordet. Am nächsten Tag wird eine weitere Leiche aufgefunden. Ein dritter Mann verschwindet.
DI Brodie und die Insel Lewis auf den Äußeren Hebriden haben es mit einem Serienkiller zu tun - erneut. Brodie wird an die Morde erinnert, die sein eigener Zwillingsbruder vor Jahrzehnten begangen hat.

Das Buch wurde auf einem Blog empfohlen und hörte sich wie einer der Polizeithriller an, die ich gerne mal im Fernsehen anschaue. Es war eine schnelle Lektüre, aber "das Geheimnis" wurde so oft erwähnt, daß es langweilig wurde, und ehrlich, ich war bei nicht mal der Hälfte des Buches ziemlich sicher, daß ich wußte, wer der Killer war (ich hatte recht). Ich würde das zweite Buch in der Reihe wahrscheinlich testen, um zu sehen, ob sich das verbessert, aber meine Bibliothek hat es sowieso nicht.


"Celia's House" von D. E. Stevenson, Erstveröffentlichung 1943 😸


Das Buch umfaßt ungefähr 40 Jahre von Dunnian House, einem schottischen Landsitz. Im Haus haben schon immer Dunnes gewohnt und das Buch beginnt mit der unverheirateten Celia 1905 und erzählt dann die Geschichte ihres Neffen und seiner Familie, die nach Celias Tod einziehen.

Ich hatte DES nicht gekannt, bevor ich auf Liz' Blog "Adventures in reading, running, and working from home" auf die Rezension eines anderen Buchs von ihr stieß. Ich glaube, ich hatte beide Bücher markiert, um mich daran zu erinnern, daß DES eine Menge geschrieben hat, dann aber zufällig dieses zuerst ausgewählt.
Es war sanft, charmant und genau das, was ich im Moment brauchte. Hinterher stellte ich fest, daß Liz auch davon eine kurze Rezension hatte. Das wird bestimmt nicht das letzte Buch von dieser Autorin für mich bleiben.


"A Handful of Time" von Helen Foley, Erstveröffentlichung 1961


Frances wird von der Polizei gebeten, nach Cornwall zu reisen, um die Leiche ihre Freundin Fanny zu identifizieren, die bei einem Segelunfall ertrunken ist.
Auf der Fahrt erinnert sie sich an die Geschichte ihrer Freundschaft, nachdem sie sich in den 30ern als Studentinnen in Cambridge kennengelernt haben, wie sie zusammengewohnt und es durch den Krieg geschafft haben - Fanny ist Österreicherin, hat aber seit der Schule in England gelebt -, von Freunden und Liebhabern.

Ich fand dieses Buch auf
 "The Neglected Books Page" und es hörte sich interessant an - was es auch war, aber irgendwann wurde es dann doch etwas zäh.

"The Mysterious Mr. Badman : A Yorkshire Bibliomystery" von William Fryer Harvey, Erstveröffentlichung 1934


Als der Deckenproduzent Athelstan Digby anbietet, sich um den Buchladen seiner Gastgeber zu kümmern, während sie außer Haus sind, erwartet er nicht, daß innerhalb von Stunden drei Männer nach demselben ominösen Buch fragen.
Er weiß nichts über das Geheimnis, das mit diesem Buch verbunden ist, aber nachdem eine Leiche gefunden wird, kann ihn nichts davon abhalten zu ermitteln.

Das ist einer meiner Zufallsfunde, ein vintage Krimi mit einem ordentlichen Schuß an Spaß.


"The Cat Who Came in From the Cold" = "Das Kätzchen, das aus dem Regen kam" von Deric Longden, Erstveröffentlichung 1991 😸


Ein winziges Kätzchen auf einem Eimer im Garten des Nachbarn im Regen ... die Schriftsteller Deric and Aileen können nicht anders als sich zu verlieben.
Dies ist die Geschichte von Thermal und seinen Abenteuern in einem Viertel in Huddersfield.

Ich hatte das dringende Bedürfnis nach einem vertrauten Wohlfühlbuch und das hier, das vor Jahrzehnten meine Katzenbuchsammlung begründete, ist immer eine gute Wahl!


"Robert My Father" by Sheridan Morley, first published in 1993


Die Biographie des britischen Schauspielers Robert Morley, von seinem ältesten Sohn geschrieben, der Theater- und Filmkritiker und Schriftsteller war.

Ich kannte Morley natürlich aus alten Filmen, aber ich hatte nichts über seine lange Theaterkarriere sowohl als Schauspieler als auch als Stückeschreiber gewußt. Als jemand, der praktisch nichts über Theater weiß, war es für mich manchmal schwer, durch Listen an Namen von mir unbekannten Leuten zu waten, aber die Geschichten machten das wieder wett.


"Pandora's Jar: Women in the Greek Myths" von Natalie Haynes, Erstveröffentlichung 2022


In zehn Kapiteln stellt Haynes Frauen aus der klassischen Literatur und Mythologie vor, zum Beispiel Pandora, Medea, Medusa, und erzählt die Geschichten, indem sie sie in den Mittelpunkt stellt anstatt die männliche Perspektive.

Ich schaute mir die Sachbücher auf OverDrive an und wählte dieses aus, weil es interessant klang. Eine gute Wahl, es hat mir richtig gut gefallen!



DNF:

"The Frozen River" = "Der gefrorene Fluß" von Ariel Lawhon, Erstveröffentlichung 2025


Die Hebamme Martha Ballard wird gerufen, um die Leiche eines Mannes zu untersuchen, die im Eis des gefrorenen Flusses gefunden wurde. Er ist einer von zwei Männern, die der Vergewaltigung angeklagt wurden, und Martha stellt fest, daß er aufgehängt wurde, bevor man ihn in den Fluß geworfen hat. Nicht jeder möchte diesen Mord aufgeklärt sehen, aber Martha ist entschlossen.

Ich habe nach ungefähr einem Drittel aufgegeben. Ich wollte Martha dafür mögen, daß sie stark ist und für Gerechtigkeit kämpft, aber ich mochte sie nicht, und noch schlimmer, das Buch wurde für mich immer zäher.
Es ist von einer wahren Geschichte inspiriert und die echte Martha klingt äußerst faszinierend. Ich würde lieber die Biographie über sie lesen als dieses Buch.

Dienstag, 19. Mai 2026

Katzen, Katzen, Katzen und noch mehr Katzen - Teil 4

Vor über einem halben Jahr habe ich geschrieben, daß ich noch nicht fertig damit sei, euch Katzen und noch mehr Katzen zu zeigen, die es bei mir gibt.
Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr Teil 1 bis 3 hier, hier und hier finden. Darin schrieb ich "Ich habe so einige hier bei mir, manche, weil ich mich selber in sie verliebt habe, andere, weil Leute aus irgendeinem sonderbaren Grund denken, daß ich Katzen mag und mir im Laufe der Jahre eine Menge Stücke geschenkt haben. Echt seltsam, ich weiß. Warum sollten sie so etwas nur denken? 😂"

Fangen wir mit einer winzigen an. Eine Onlinefreundin hatte mir ein Überraschungspaket geschickt und unter anderem war darin eine süße kleine Glaskatze.
Der allererste Miniaturkorb, den ich 2010 aus Draht gehäkelt habe, enthielt eine kleine schwarze Fimokatze und dazu farbigen Draht, den ich lose hineingestopft hatte, um Wolle zu imitieren. Ich dachte, ich hätte noch ein Bild davon, aber das ist wahrscheinlich auch an einem "sicheren Platz" ... auf jeden Fall war es meine erste Fimokatze, ein bißchen gruselig aussehend, weil ich damals noch richtig schlecht darin war, und auch meine Körbchen sind danach sehr viel besser geworden. Also ist dieser einzelne Ohrring quasi eine Hommage an meine (äußerst bescheidenen) Anfänge.
Ich habe seither nach ähnlichen Glaskatzen gesucht, aber nie eine gefunden, mit der es so gut gehen würde wie mit dieser (es ist keine Perle und ich benutze keinen Klebstoff, also muß sie ganz speziell gebaut sein, damit ich sie sicher befestigen kann).


Diese Süße mit den Funkelaugen war ein Geschenk, ich muß jedoch zugeben, daß ich mir nicht sicher bin von wem. Sie ist ziemlich schwer, also denke ich, sie wäre besser als Taschenanhänger geeignet.



Bikkys Druck war schon mal auf meinem Blog, aber ich liebe ihn so sehr, daß ich ihn nochmal zeigen möchte. Bikkys Modell für ihre digitalen Bilder ist ihre eigene Katze Broccoli, die dem Shop auch den Namen gab - "Broccoli Cat Art".
Eine Katze auf einem Buch, die einen Teddy hält, könnte es noch perfekter für mich sein?


Als Kind hatte ich eins dieser Tiere, die in sich zusammenfielen, wenn man die mit dem Daumen auf die versteckte Feder drückte, ich kann mich allerdings nicht erinnern was für eins. Ich mußte nachschauen, wie sie genannt werden - ein Name dafür ist Drücktiere.
Ein Schweizer Spielzeughersteller hat sie erfunden (manche Quellen schreiben 1926, andere 1932) und nannte seine Firma Wakouwa, nach den ersten Buchstaben seines Namens 
Walter Kourt Walls. Ursprünglich waren sie aus Holz, aber bald begannen auch andere Firmen mit der Herstellung und es wurde auch Plastik benutzt.
Hier ist meine (namenlose) Katze.


Die letzten zwei sind aus dem MUTTS-Universum und Neuzugänge.
Mir ist gerade aufgefallen, daß ich hier noch nie wirklich über Cartoons gesprochen habe. Ich liebe Cartoons und Comicstrips und sage gern, daß die Zeichner, denen ich folge und die ihre Arbeit so großzügig öffentlich teilen (ich wünschte, ich könnte sie alle unterstützen), dabei helfen, in diesen Zeiten nicht durchzudrehen.
Es gibt die zeitlosen, die bizaaren, die geistreichen, die schlauen, die satirischen, die albernen, die gruseligen und so weiter (obwohl Cartoons und Comics natürlich mehr als eins davon sein können) - und wenn ich MUTTS in nur einem Wort beschreiben sollte, wäre das "warmherzig".
Patrick McDonnell hat MUTTS 1994 begonnen, er erzählt darin die alltäglichen Abenteuer von Earl dem Hund (der auf seinem eigenen Hund basiert), Mooch dem Kater und den Tieren und Menschen um sie herum.
Auf der Website heißt es "Mitgefühl für alle Lebewesen steht im Mittelpunkt von MUTTS. Während ihrer Abenteuer freunden sich Mooch and Earl mit einer entzückenden Reihe von Lebewesen an, darunter Haustiere aus der Nachbarschaft und ihre Beschützer, Wildtiere, adoptierbare Tierheimtiere und Tierretter, Tiere auf Gnadenhöfen und mehr."
Die Geschichten bringen mich zum Lächeln, Lachen und manchmal zum Weinen, wie zum Beispiel die Geschichte von Guard Dog oder die Appelle von Shtinky Puddin', dem Kätzchen, "das sich leidenschaftlich um den Schutz von bedrohten Tieren sorgt".
Dieser Magnet von Shtinky, wie er in den Nachthimmel schaut, ist jetzt an meinem Kühlschrank.

"Hoffnungsvoller Blick in die Sterne"

Dann war da dieser Comicstrip.
Als ich im Shop nachschaute, konnte ich ihn nicht als Druck finden. Also kontaktiere ich das Team auf den sozialen Medien. Sie sagten, sie würden eine Anfrage an das Designteam machen, um ihn passend für einen Druck zu machen, kurz danach wurde bestätigt, daß er verfügbar gemacht werden würde, und das war er dann auch ein paar Wochen später.
Er ist erst vor ein paar Tagen angekommen - viel schneller jedoch, als ich erwartet hatte - deshalb habe ich noch keinen Rahmen dafür ausgesucht, aber ich mußte ihn euch einfach zeigen.

Aus persönlichen Gründen, die ich nicht ausführen möchte, geht mir dieser Strip in mehr als einer Weise sehr nahe, darum war ich sehr froh, daß sie das gemacht haben.
"An manchen Tagen hältst du deine Katze. An manchen Tagen hält deine Katze dich."
 💕


Ihr könnt MUTTS auf der eigenen Website finden, auf Instagram oder Facebook, ihr könnt auch einen täglichen Comicstrip abonnieren (ich habe nicht viele Mailabos, aber das hier mußte sein).
Ich sollte noch anmerken, daß ich in keiner Weise mit ihnen verbunden bin, ich bin einfach nur ein Riesenfan, und wenn ihr Tiere liebt und die Comics noch nicht kennt, solltet ihr vielleicht auch mal reinschauen.
Außerdem habe ich wie gewöhnlich vorher gefragt, ob es okay ist, wenn ich das teile.


Eine kleine Warnung zum Schluß, es wird auf jeden Fall einen Teil 5 geben.