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Mittwoch, 24. Dezember 2025

Heiligabend

Ich habe ja schon zuvor über das Christkind als Gabenbringer in meiner Ecke Deutschlands geschrieben.
Die Dinge mögen sich in den letzten 50 Jahren geändert haben
 😉, aber zu meiner Zeit war es in meiner Familie und der meiner Freundinnen Tradition, den Baum am Morgen von Heiligabend aufzustellen.
Sieht so aus, als hätte das Christkind das auch gemacht!

Das Christkind ist eine Dawn-Puppe mit
einem von mir aus Perlen gemachten Outfit.
Die Weihnachtsbäume sind von Steiff.

Dawn war ein Markenzeichen der Topper Company. Ich bin in keiner Weise mit Topper verbunden.
Steiff ist ein eingetragenes Markenzeichen. Ich bin in keiner Weise mit Steiff verbunden.

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Oh Legobaum, oh Legobaum ...

... die Kerzen fallen ahaab, oh Legobaum, oh Legobaum, sie machen mich verrühüückt."
Tatsächlich war das ein ziemlich schnelles Projekt. Obwohl manche sich manche der Schritte für die verschiedenen Zweigebenen wiederholten, war es überhaupt nicht langweilig, vielleicht weil ich es in mehrere ziemlich kurze Sitzungen aufteilte.
Falls ihr euch das jetzt fragt, ich ließ den Dekan bei zwei davon mitmachen, aber beim ersten Mal vergaß ich die Kamera mit an den Tisch zu nehmen und er verschwand, als ich sie holen ging, und beim zweiten Mal hatte ich die Kamera zwar, aber die Akus beschlossen, genau in dem Moment zu sterben, als ich dabei war, ein Bild von ihm zu machen, wie er sich die Tüten anschaute.
Da es keine Kiste zum Draufsitzen für ihn gab, langweilte er sich schnell und verließ dann das Zimmer, nachdem er meinen Schreibtischsessel zu Fall gebracht hatte, indem er von seiner Lehne aus einen neuen Weitsprungrekord versucht hatte.

Hier ist nun der Baum. Er gefällt mir wirklich gut.
Einmal dachte ich, ich hätte einen großen Fehler gemacht und trennte die einzelnen Ebenen, aber am Ende fand ich heraus, daß eine Stelle einfach nur einen offenen Ring statt eine Platte brauchte (was vollkommen Sinn ergab, wenn man nicht so ein Dämlack wie ich ist 
🤪).
Man kann einen großen Baum machen oder einen kleineren mit einem ganz kleinen, darum bleiben Steine übrig und ich hatte mir den falschen gegriffen.
Und natürlich verlor ich ständig die Kerzen, bis ich endlich schlau genug war, sie bis zum Schluß wegzulassen.
Wenn man die zwei Bäume macht, hat einer davon die Kerzen und der andere alle Kugeln, rot und andere Farben. Am großen sind die Kugeln laut Anleitung alle rot. Nicht bei meinem. Ich habe sie untergebracht, wo ich Platz fand. Viel besser.


Wann genau die Tradition des Weihnachtsbaums in Privathäusern anfing, ist nicht bekannt. Es war nicht ungewöhnlich für verschiedene Kulturen, im Winter Immergrün in die Häuser zu bringen.
Es gibt mehrere Aufzeichnungen darüber, daß Tannenbäume schon vorher aufgestellt wurden, ohne daß sie explizit Weihnachtsbäume genannt wurden, aber 1527 taucht der Begriff in einem existierenden Dokument auf.
Was auch immer das genaue Jahr ist, den Weihnachtsbaum hatte es schon lang in deutschsprachigen Regionen gegeben.

Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde er immer öfter erwähnt und im 19. Jahrhundert hatte sich die Tradition bereits nach Neu-England, England, Frankreich, Italien, die Niederlande und Rußland ausgebreitet.
Anfangs wurden Bäume mit Süßigkeiten, Äpfeln und Nüssen geschmückt, von denen manche in Silber und Gold bemalt waren. Die Kinder erhielten dann die Erlaubnis, die eßbaren Dekorationen vom Baum zu plündern.
Es geht die Legende, daß ein Glasbläser in Lauscha, einer Stadt, die immer noch für ihre Glaskunst und ihren Christbaumschmuck bekannt ist - den es jetzt in allen möglichen Formen von traditionell bis zu sehr modern gibt - sich keine Äpfel und Nüsse für seinen Baum leisten konnte und sie stattdessen aus Glas machte. Wahr oder nincht, die erste schriftliche Aufzeichnung von Glasornamenten ist in einem Bestellbuch von 1848.

Ihr habt vielleicht auch schon von der Idee gehört, einen Weihnachtsbaum von der Decke zu hängen - verkehrtherum, um Platz zu sparen - um zum Beispiel Haustiere von ihm abzuhalten.
Tatsächlich ist das keine neue Idee, aber ich möchte nicht mal über die Theorien sprechen, wer das zum ersten Mal gemacht hat oder vielleicht nicht oder warum.
Ich werde das selber nicht tun, weil ich hohe Decken habe und keinerlei Interesse daran, jemanden zu bitten, dort für mich einen Haken anzubringen, aber hauptsächlich, weil es mir einfach nicht gefällt. Ich will meinen Baum auf dem Boden, wo der Dekan und Gundel ihn dann verwüsten können. Das ist Spaß für die ganze Familie, und nachdem ich sichergestellt habe, daß sie sich nicht in der Lichterkette verfangen können, ist es okay für mich, ständig Wichtel und "Ananasscheiben" vom Boden aufzuheben, auch wenn ich mächtig deswegen herumstöhne!

Dieses Bild ist von letztem Jahr,
ich bin mit dem Baumschmücken hinterher.


Ich bin mit Lego in keiner Weise verbunden, außer daß ich ab und zu damit spiele.

Sonntag, 15. September 2024

Der geheimnisvolle Dekorateur

Ich frage mich, wer diesen Baum im Winterwald dekoriert hat? Vielleicht könnten wir es herausfinden, wenn wir den Fußabdrücken im Schnee folgen würden, aber manchmal ist ein Geheimnis ganz nett, oder?

Ja, ich weiß, daß es früh ist, aber ich habe meine Metallfäden bekommen und mußte sie einfach an etwas ausprobieren!

Montag, 18. Dezember 2023

Oh Tannenbaum - Das achtzehnte Türchen


Weihnachten geht nicht ohne Weihnachtsbaum, oder?
2016 habe ich dieses Paar nicht zusammenpassende Ohrringe mit einem sehr glänzenden Rocaillesbaum gemacht.


Aber können wir einen Weihnachtsbaum an den Baum hängen? Natürlich können wir das, wenn vielleicht auch nur, weil ich zwar genug Perlen für einen, aber nicht zwei Bäume hatte. Also mußte es ja ein Christbaumanhänger werden.

Diesmal benutzte ich mattdunkelgrüne Delicas, die realistischer als Perlen mit Silbereinzug sind - und zufällig Teil einer Überraschungsperlenbestellung waren, einfach perfekt - um aber den Glanz der Feiertage zu kreieren, machte ich Kugeln aus Schmucksteinen und ergänzte das mit goldenen Rocailles.
Mein Baum hat seinen ganz eigenen Topf. Er ist aus dunkelblauen Sechseckperlen mit Rocailles- und Delicaverzierungen.


Würde das als "happy little tree" zählen, was denkt ihr?

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Der Weihnachtspod - Das dreizehnte Türchen


Manchmal frage ich mich wirklich, ob es mit dem Alter schlimmer wird oder ob ich einfach geometrieunbegabt geboren wurde. Es ist auf jeden Fall keine Zeit in der Schule, an die ich mich gern erinnere.
Da ich aber schon mal Pod-Ohrringe aus zwei Teilen gemacht hatte, schätzte ich, daß ich auch einen Pod aus drei Komponenten hinbekommen würde.
Da draußen gibt es wunderschöne Podmuster, aber ich wollte mein eigenes machen. Natürlich nichts zu Großes oder Kompliziertes, immerhin mußte ich ja drei Komponenten machen.

Also spielte ich ein wenig herum und entwarf einen kleinen Weihnachtsbaum im Topf, mit Lichtern auf den Ästen, einem Goldstern obendrauf, einer Girlande rundherum und Kugeln - das sollte auch ganz nett etwas von meinen Vorräten aufbrauchen.

Nach dem zweiten Teilstück wurde mir langweilig. Es war wahrscheinlich keine gute Idee, dann zu versuchen, es durchzuziehen, das dritte Stück verhunzte ich komplett.
Zuerst ging mir der Blaumix aus, den ich für die beiden anderen verwendet hatte, aber ich wollte einfach keine Perlenbestellung nur für ein paar blaue Perlen machen und es würde ja sowieso keiner den anderen Hintergrund bemerken, richtig? Schließlich war das nur ein kleiner Pod für mich selber.
Zweitens war die "Spirit Bead" - also eine einzelne falsche Perle, die man extra einfügt, weil nur die Götter perfekt sind - nicht so schlimm. Nur war es gar keine Spirit Bead, denn der Fehler war mir einfach durchgerutscht, es war mitten in der Nacht gewesen und ich schon gelangweiligt und etwas genervt. Eine falsche Perle würde nicht auffallen, oder (vor allem nicht in einer See von unterschiedlichen blauen Perlen).
Dann kam der echte Hammer. Obwohl ich geglaubt hatte, alles genau beachtet zu haben, hatte ich die falschen Hälften gefädelt, was mir erst auffiel, als ich das letzte Stück zusammennähen wollte. Da lautes Gelächter einer Wahnsinnigen um halb zwei morgens normal nicht so gut bei der Nachbarschaft ankommt, holte ich tief Luft und packte alles weg.

Am nächsten Tag versuchte ich es noch einmal. Geschafft! Nun mußte ich es nur noch zusammennähen und ... was war das? Eine Kugel aus einer Perle im ersten Teilstück, das ich gemacht htte?? Warum war mir das nicht vorher aufgefallen? Ich war soo nah dran, das ganze Ding einfach wegzuschmeißen, aber ich war schon zu weit gekommen. Also brach ich die beiden falschen Perlen sehr sorgfältig heraus und fügte die richtigen ein.
So weit, so gut. Nur noch das letzte Teil nähen und ... warum sehen alle Pods, die ich sehe, immer so hübsch und glatt und voll aus und meiner so, naja, nicht gerade faltig, aber einfach nicht so hübsch? Mußte ich ihn ausstopfen? War meine Fadenspannung falsch?
Ich hatte echt die Schnauze dick und das ist noch anständig ausgedrückt. Das machte echt keinen Spaß mehr. Wie würde es wohl aussehen, wenn ich es einfach zusammenquetschte? Das zu tun, war seltsam befriedigend, wahrscheinlich, weil ich meinen ganzen Frust rausließ, und damit es so blieb, nähte ich die Teile sogar an ein paar Stellen zusammen. Es ist kein Pod, sieht aber tatsächlich eigentlich ganz süß aus.


Das war aber nicht der Plan gewesen.
Unglaublich aber wahr, nach diesem ganzen Theater beschloß ich, einen zweiten Pod zu machen und ihn auszustopfen. Ein einfaches Muster, diesmal ging ich kein Risiko ein. Noch ein Weihnachtsbäumchen, der auf dem ersten basierte, nur symmetrisch und auch keine unterschiedlichen Farben für jedes Teilstück. Kein Schnee und nur ein anderer Hintergrund für jede Seite.
Ich war mir so sicher, daß es sonst wieder schiefgehen würde und dann müßte ich mich in der Fils ertränken, unserem kleinen Fluß.

Ich weiß, daß ihr nun darauf brennt zu hören, ob ich es beim zweiten Mal ohne Fehler hinbekommen habe und es freut mich, sagen zu können ... nein. Ihr hatte nicht allen Ernstes erwartet, daß ich ja sagen würde, oder? ;-)
Ich mußte wieder ein paar falsche Perlen herausbrechen, aber wenigstens weiß ich, wie man das macht, anstatt alles auftrennen zu müssen!


Alle Seiten.


Und das hier zeigt euch den Unterschied zwischen den Hintergründen noch ein bißchen besser.


Ich bezweifle, daß es bald noch einen weiteren Pod geben wird, aber wer weiß das schon? Schließlich habe ich das gleiche über die 3D-Sterne gesagt.

Donnerstag, 30. November 2023

Und so beginnt es ...

Nachdem ich ihn nun fast 2 1/2 Jahre lang kenne, muß ich eine besondere Art von Närrin sein, um meinen Weihnachtsbaum aufzustellen, wobei "ihn" natürlich der Dekan ist.
Letztes Jahr habe ich es nicht getan, aber ich habe ihn so vermißt, und vielleicht ist er ja lieb und zerstört ihn nicht? Nun, im Moment führt der Dekan mit mindestens 2 Punkten (Weihnachtsbaum 0 und es ist schwer vorstellbar, daß er irgendwann einen Punkt erzielen wird), indem er nach zehn Sekunden zwei meiner "Ananasscheiben" heruntergezogen hat.
Dieses Jahr kam der Baum nicht an seine übliche Stelle auf der Treppe ins Nirgendwo, weil mir die Vorstellung nicht gefiel, daß er ein paar Stufen herunterfällt, also ist er jetzt da, wo ich ihn besser sehen kann.
Seit ich das letzte Mal gecheckt habe, habe ich ihn zittern gesehen - zweifellos vor Furcht - und ich habe sogar gesehen, wie er versuchte wegzurennen. Habe ich je erwähnt, daß der Dekan gern an Sachen zieht (der Grund, warum dieses Jahr keine Kugelkette am Baum ist)? Danach habe ich dann ein paar Geräusche gehört, ich wäre also nicht überrascht, wenn jetzt schon etwas mehr Weihnachtsschmuck auf dem Boden liegt.
Natürlich war ich schlau genug, keine Glaskugeln an den Baum zu hängen. Es sind überwiegend die drahtgestrickten Ananasscheiben, die ich an die Zweige gesteckt habe, weil das keine so große Versuchung ist (haha!), wie wenn sie baumeln, ein paar meiner ersten Drahthäkelkugeln, und etwas Holz und Metall. Ich habe dieses Jahr nicht mal meinen Santa Jack Skellington oben hingesetzt, schauen wir mal, wie das ganze läuft, vielleicht ändere ich da meine Meinung noch.
Und falls ihr euch fragt, Gundel hat sich den Baum auch angeschaut. Ein Blick, dann hat sie sich umgedreht und ist wieder gegangen.

Entschuldigt die schlechten Bilder, aber es war schon zu dunkel, um ohne Blitz zu fotografieren, und mit Blitz ist es auch nicht so toll. Ihr könnt es euch aber sicherlich vorstellen.



Ich konnte auch keinen neuen Weihnachtsschmuck an den Baum hängen.
Ja, ich habe neuen Weihnachtsschmuck gemacht, denn es wird dieses Jahr wieder einen Adventskalender geben.
Diesmal geht es aber nicht um Traditionen, sondern ums Basteln. Ich hoffe, ihr werdet reinschauen - um meinen Erfolg UND mein Versagen zu sehen!

Mittwoch, 21. Dezember 2022

Antiker und vintage Christbaumschmuck - Das einundzwanzigste Türchen


Es gibt unendliche Möglichkeiten, Dinge an einen Weihnachtsbaum zu hängen oder zu stecken.
Meine ältesten Ornamente sind zwei winzige Kugeln, die ich meiner Oma als Kind geschenkt habe, vor mehr als 50 Jahren. Sie hatte einen kleinen künstlichen Baum mit farbigen Lichtern auf ihrem Fernseher (die gute alte Zeit der riesigen Fernsehapparate ;-)). Eine der Kugeln hat vor langer Zeit ihren Aufhänger verloren, aber wegen der Katzen kommen sie ohnehin nicht an meinen Baum.
Ich habe auch noch ein paar Snoopy-Weihnachtskugeln aus dem Set, das wir für das erste Weihnachten in unserer eigenen Wohnung kauften. Das ist mehr als 30 Jahre her, also sind auch sie vintage.

Diese Kugeln mögen zwar emotionalen Wert haben, aber es sind doch einfach Kugeln.
Was haben Leute früher an ihre Bäume gehängt? Schauen wir uns ein paar Dinge an, und nein, die Weihnachtsgurke wird nicht dabei sein.

In alten Zeiten wurden Weihnachtsbäume oft mit Eßbarem geschmückt, wie Äpfeln, Zuckerzeug, vergoldeten Walnüssen, aber im Laufe der Zeit kam noch anderer Christbaumschmuck dazu.

Habt ihr schon mal von Dresdner Pappe gehört?
Seit den 70ern des 19. Jahrhunderts wurden diese geprägten Kartonornamente in einer Vielzahl von Formen, von Sternen oder Autos bis hin zu exotischen Tieren von Heimarbeitern in der Region von Dresden hergestellt.
Die Pappe wurde angefeuchtet, dann geprägt, mit Metallfolie überzogen und manchmal noch mit Gelatine bemalt. Es gab einseitige Stücke, aber auch welche, die aus zwei geprägten Seiten zusammengesetzt wurden, einige von ihnen so geformt, daß sie sogar dreidimensional waren.
Auch wenn man heute noch Dresdner Pappe bekommen kann, sind antike Ornamente sehr begehrt und nicht leicht zu finden.

Rad-Dampfschiff aus Dresdner Pappe um 1880 (Stiftung Stadtmuseum Berlin, CC-BY SA 3.0)

Ein anderes Material, das für verschiedene Ornamente benutzt wurde, war Watte. Die kleinen Wattepilze sind heute noch beliebt und man kann sie auch auf verschiedene Art selber machen (hier ist eine englische Anleitung), aber natürlich gab es auch Schneemänner, Weihnachtsmännder, Früchte, Tiere und noch viel mehr, aus gepreßter or gesponnener Watte, mehr oder weniger aufwendig.

Ich habe in einem früheren Post auch leonische Drähte erwähnt. Leonische Drähte sind dünne Kupferdrähte, vergoldet oder versilbert und in Spiralform verdreht. Sie wurden auf verschiedene Art verwendet, zum Beispiel in dekorativen Bändern, aber auch in Christbaumschmuck. Der Name "leonisch" kommt möglicherweise von der Stadt Lyon.
Das Kunsthandwerk, leonische Drähte in Weihnachtsschmuck zu verwenden, ist zwar nicht mehr so populär, aber noch nicht komplett ausgestorben. Hier findet ihr ein Video über eine Dame aus Bayern, die zu Hause Goldsterne macht.

Berühmt ist natürlich der Christbaumschmuck aus Gablonz. In der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen Glasmacher in Jablonec damit, hohle Glasperlen herzustellen. Die Industrie entwickelte immer neue Ideen und Techniken wie das Versilbern von Glasstücken auf der Innenseite, was die Farben außen noch mehr leuchten läßt. Kleine hohle Glasperlen in unterschiedlichen Formen wurden mit Draht aufgezogen und mit anderem Glasschmuck zu den erstaunlichsten Kreationen kombiniert.
Auf Flickr habe ich dieses Bild mit Stücken aus einer österreichischen Weihnachtsausstellung gefunden. Schaut euch nur diesen Hummer an!

Bild von Taurabus auf Flickr (CC BY 2.0)

Ich könnte immer weitermachen, aber man verliert sich so leicht in Bildern und Texten, aber doch muß man irgendwann mal zum Ende kommen.
Ich möchte dies mit einem Video über eine Dame beenden, die seit mehr als 40 Jahre Christbaumschmuck sammelt und ihn im Weihnachtsmuseum Harrachstal in Österreich zeigt. Viel Spaß mit dem kleinen Blick in ihre Sammlung.







Mehr Informationen:
Dresden auf Das Ornament
Gold spinnen - Leonische Ware aus Roth (BR: Zwischen Spessart und Karwendel)
Christbaumschmuck sammeln - Weihnachtsbaumbehang auf Sammeln-Sammler.de

Sonntag, 11. Dezember 2022

Weihnachtszitat der Woche - Das elfte Türchen


Vor fast genau acht Jahren habe ich euch von der Geschichte des Weihnachtsbaums erzählt.
Heutzutage, da die Tradition, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, weitverbreitet ist, ist es ungewöhnlich, sich eine Zeit vorzustellen, als es keine Bäume gab. Aber nicht jedem gefiel die Sache mit dem Baum.

Inspektor Brackenreid: Hey Jackson! Was glauben Sie, was Sie da tun?
Constable Jackson: I ... Ich messe die Höhe der Decke, Sir. Für den Baum.
Inspektor Brackenreid: Eh ... es wird hier keinen Baum geben.
Constable Jackson: Wa... Kein Baum?
Inspektor Brackenreid: Verdammte Deutsche und ihre idiotischen Traditionen. Jackson, runter da!
Detective Murdoch: Sir, ein Baum wäre keine so schlechte Idee.
Inspektor Brackenreid: Das ist ein Arbeitsplatz, Murdoch, kein verdammtes Herbarium.


Murdoch Mysteries - A Merry Murdoch Christmas, Kanada, 2015


Nun, ihr wißt vielleicht, daß die Tradition des Weihnachtsbaums aus Deutschland stammt (weil ihr vielleicht meinen alten Post gelesen habt), ein Land, das der Inspektor nicht sehr mag, aber als Engländer und treuer Untertan seines Monarchen Edward VII. (dies ist das Jahr 1903), der von seiner Mutter Queen Victoria und ihrem deutschen Ehemann Albert in dieser Tradition aufgezogen wurde, sollte man doch meinen, daß er dem etwas offener gegenübersteht, oder?
Victoria und Albert schmückten den Baum sogar selber, bevor sie die Kinder hereinließen, um ihn zu sehen.

Zeichnung von Joseph Lionel Williams (über Wikicommons)

Tatsächlich finden wir später heraus, daß der Inspektor Weihnachten an sich nicht mag ... noch nicht.

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Dekorationen - Das erste Türchen


Seid ihr dieses Jahr für einen neuen Adventskalender bereit?
Es ist vier Jahre her, daß ich den letzten gemacht habe, und ich werde versuchen, euch ein paar Geschichten zu erzählen, die ich noch nicht geteilt habe, ja, die ich selber vorher noch nicht einmal gehört hatte.
Ich möchte auf keinen Fall behaupten, daß meine Posts komplett sind, aber wie gewöhnlich werde ich Links zur Verfügung stellen, damit ihr mehr über ein Thema nachlesen könnt, das euch besonders interessiert. Und bitte, falls ihr etwas findet, was so nicht stimmt, laßt es mich wissen!

Letztes Jahr habe ich versäumt, hier Bilder von meinem Christbaum zu zeigen, der anders als in den Jahren davor aussah, da ich die kriminelle Energie eines gewissen Katerchens mit einrechnen mußte und darum keinerlei zerbrechlichen Schmuck an meinem Baum hatte, nur meine aus Draht gestrickten "Ananasscheiben" und die Drahthäkelkugeln.
Dieses Katerchen ist zu einem großen Kater geworden, und ich habe lang über die richtige Stelle für den Baum nachgedacht, bevor ich beschlossen habe, daß er dieses Jahr eine Pause bekommt. Der Meister zieht gern Dinge und er ist nicht nur sehr stark geworden, sondern ist in letzter Zeit auch in extremem Jagdmodus. Mein üblicher Trick, zwei der Äste um die Streben des Geländers zu wickeln, wäre wahrscheinlich nicht ausreichend.

Um aber in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen und zur Einstimmung auf den Adventskalender sind hier die diesjährigen Weihnachtsdekorationen aus dem Hausflur.

Die volle Ansicht.


Das Fensterbrett mit dem Lego-Ornament und den Scheibenwelt-Adventskalendern, von denen es in den letzten beiden Jahren leider keine neuen gab :-(


Die Steiff-Parade mit Santa Claus, den Weihnachtsmäusen und den süßen Teddyaufhängern.
Scheint so, als hätte mein Filz-Eisbär sich da auch mit dazugeschmuggelt!


Und natürlich mein Adventskalenderbaum, von Paul bei Phoenix Glass gemacht, der auf seinen wunderschönen Lampworkschmuck aus den kleinen Päckchen wartet, gut von meinem Nadelfilz-Perlenstick-Schneemann bewacht.


Ich weiß, ich weiß. Ihr habt sie (fast) alle schon einmal gesehen.
Habt ihr aber auch bemerkt, daß ein paar der Kugeln ohne Perlen (und der übliche Mistelzweig, der diesmal so groß ist, daß ich ihn erst noch ein wenig auseinanderschneiden muß, was echt eine Schande ist) bei der Flurdekoration fehlen?
Vielleicht brauche ich diese leeren Stellen ja.
Wer weiß? Ich könnte auch noch nicht die ganze Dekoration gezeigt haben, damit ich nicht die Überraschung
für ein paar der bevorstehenden Posts verderbe ...

Montag, 24. Dezember 2018

Heiligabend - Das vierundzwanzigste Türchen


Ihr könnt euch vorstellen, wie aufgeregt wir als Kinder immer waren, wenn wir das letzte Türchen an unserem Adventskalender öffnen durften.
Als nächstes kam das Schmücken des Baums, dann wurden wir zu meiner Oma geschickt, die uns unterhalten sollte, bis wir endlich den erlösenden Anruf bekamen, daß wir heimkommen durften.

Diesen Morgen ging ich in den Flur hinaus, um das letzte kleine Päckchen meines besonderen Adventskalenders von Phoenix Glass zu öffnen. Ihr erinnert euch vielleicht an das Bild vom ersten Tag mit nur einer kleinen Kugel am Baum.
Jetzt sieht er völlig anders aus!


Frohen Heiligabend, meine Freunde.

Montag, 3. Dezember 2018

Oh Weihnachtsbaum - Das dritte Türchen


Gundel liegt auf ihrem Lieblingsplatz auf der Treppe, Ponder hat in der plüschigen Weichheit seiner Kratztonne das Bewußtsein verloren - ein guter Moment, um meinen Weihnachtsbaum aufzustellen.
Letztes Jahr suchte ich nach meinen Kugeln, ich dachte, ich hätte den Verstand verloren. Das war tatsächlich so, denn sie waren in derselben Schachtel an demselben sicheren Platz, an dem sie die letzten paar Jahre auch waren, aber ihr wißt ja, wie das manchmal mit diesen sicheren Plätzen ist. Dieses Jahr ließ mein Gedächtnis mich nicht im Stich, hier sind sie also.
Jepp, fast meine ganze Baumdekoration paßt in eine kleine Schachtel, aber mein künstlicher Baum ist ja auch nicht gerade groß. Man sieht die gefädelte Kugel, die meine Freundin Caroline gemacht hat, ein paar meiner "Ananasscheiben", ein paar Beine einer Weihnachtsspinne und die Tentakel meiner Oktopuskugel herauslugen.



Sobald ich den Baum draußen hatte, betrat meine zweite Aufseherin die Szene. Sie knabberte ein wenig an ein paar Zweigen und umrundete den Baum, um zu prüfen, ob ich alle Zweige richtig hingebogen hatte. Für mich sieht es aus, als wäre Aufseherin Gundel zufrieden mit dem, was sie gesehen hat.


Der schwierigste Teil sind für mich die Lichter- und die Kugelkette. Ja, die Kugeln werden die Unregelmäßigkeit schon verstecken, denke ich. Wie ihr seht, helfen meine verläßlichen Holzkatzen dabei, den Baum an Ort und Stelle zu halten (außerdem ist einer der Zweige um das Geländer gewickelt ;-))


Inzwischen hatte Gundel beschlossen, daß ein zweiter Blick erforderlich war. Diese Kette sah ja nicht sehr sicher aus. Für mich auch nicht, nachdem sie anfing, daran herumzuzupfen! Trotzdem machte ich weiter. Da sind meine allerersten Prototypen von Drahthäkelkugeln, meine Drahtstrick- und ein paar gefädelte Kugeln, die gefädelten Schätzchen von meiner Freundin, Geschenke von den Nachbarn wie Holzsterne und mehr, winzige Anhänger von meinem Kumpel, die Schneemänner, die ich gemacht habe, der verrückte kleine Oktopus und die "Streitkolben"kugeln. Zu guter Letzt kam dann noch meine gestrickte "Flamme" obenauf und natürlich Christmas Jack, um alles zu bewachen!


Es ist schade, daß heute so ein grauer Tag ist, was es mir schwer macht, ein gutes Bild hinzubekommen. Vielleicht poste ich noch eins, wenn ich die Gelegenheit habe und das Licht gut genug ist.



Tja, und dann fiel die erste Kugel. Während ich geschmückt hatte, gab es ein paar mysteriöse Kugelbeben und ich sah immer wieder mal ein kleine schwarze Pfote, aber erst als ich fertig war, fiel sie - aber ging nicht kaputt!
Falls ihr also Lust habt, auf die Katzen oder den Baum zu wetten, laßt es mich wissen! ;-)

Samstag, 12. Dezember 2015

Weihnachten in Thailand - Das zwölfte Türchen


Ich bin niemals selber in Thailand gewesen, aber ich habe dort im Moment eine besondere Korrespondentin. Bitte heißt meine Freundin Dawn von Jewelry Art by Dawn willkommen, die letztes Jahr einige Zeit, Weihnachten eingeschlossen, in Thailand verbracht hat und das auch wieder dieses Jahr tut (bitte klickt den Link, um ihren Blog sowohl wegen schönen Schmucks als auch eines Reisetagebuchs anzusehen!).

Dies sind die Bilder von Weihnachtsbäumen und -dekorationen, die Dawn letztes Jahr aufgenommen hat.
"Schätzungsweise 90 Prozent der Thailänder sind Buddhisten und feiern Weihnachten, das ein christlicher Feiertag ist, nicht. Sie mögen aber einige der Feiertagstraditionen wie Dekorationen, Weihnachtslieder und Weihnachtsmannmützen. Ich kann nicht anders als zu glauben, daß ein Teil der Feiertagsfreude für die Leute aus dem Westen ist, die in Thailand leben oder dort Urlaub machen."





Inzwischen wißt ihr wahrscheinlich, daß es nicht dabei belassen konnte, sondern noch ein bißchen weitergraben mußte.
Andere bestätigten, was Dawn sagte. Thailänder feiern gern, wenn sie eine Gelegenheit dazu bekommen, warum also nicht Weihnachten feiern? Warum nicht bunte, künstliche Bäume aufstellen? Warum nicht Elefantenstatuen oder Miniatur-Geisterhäuschen Santa-Mützen aufsetzen? Warum nicht kreativ sein und einfach die Weihnachtsfreude teilen, indem man sich mit der Familie trifft und ein schönes Essen hat, auch wenn es keine Gans ist?
In der Tat, warum nicht?
Ich glaube nicht, daß ich es schon einmal gesagt habe, aber ich bin kein religiöser Mensch und dennoch genieße ich die Weihnachtsstimmung, die Lieder, die Lichter und das Zusammensein mit meiner Familie. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, daß ich so aufgewachsen bin oder ob es etwas in mir drin ist. Wer weiß, vielleicht würde es mir auch gefallen, Weihnachten in Thailand zu feiern.

Danke, Dawn, daß du deine Bilder mit uns geteilt hast!

Bitte schaut für mehr Bilder und Details auch bei den untengenannten Links vorbei.


P.S. Wenn übrigens irgendetwas von dem, was ich euch erzähle, falsch ist, laßt es mich bitte wissen (ich weiß, daß ich es wirklich ermüdend finde, immer wieder von der "deutschen" Weihnachtsgurkentradition zu lesen und ich möchte nicht, daß es euch bei meinen Geschichten genauso geht)!
 
Quellen (alle auf Englisch - vergebt mir, aber mir fehlt die Zeit, alles auf Englisch und Deutsch nachzuschlagen):
http://www.dgreetings.com/christmas/celebrations-around-the-world/in-thailand.html
http://www.thekitchn.com/finding-the-christmas-spirit-in-thailand-christmas-around-the-world-198160
http://www.apllc-connect.com/news/christmas-in-thailand.html

Dienstag, 1. Dezember 2015

Katznachtsbaum - Das erste Türchen


Könnt ihr es glauben, daß schon Dezember ist? Seid ihr bereit für einen neuen Cat's Wire Adventskalender?
Um ehrlich zu sein, ich bin nicht ganz so bereit. Normalerweise fange ich rechtzeitig vor Dezember an und das habe ich diesmal nicht. Ich habe noch keine Ahnung, was ich euch zeigen soll oder welche Geschichten ich euch erzählen soll, also werde ich einfach improvisieren müssen. Vielleicht werde ich den einen oder anderen Tag zu einem Video oder einem Bild greifen oder sogar auf einen Post aus früheren Jahren zurückgreifen müssen. Ich hoffe, ihr werdet trotzdem vorbeikommen.
Legen wir los.

Wir kennen alle die Bilder, wir kennen die Videos, und möglicherweise kennen wir es auch aus eigener Erfahrung.
Katzen, die Weihnachtsbäume angreifen, im oder auf dem Baum sitzen oder, wenn es für den Baum richtig schlecht gelaufen ist, neben ihm, während er ein kleines Nickerchen hält. Der Baum, nicht die Katze. Die Katze ist so richtig selbstgefällig, denn wir wissen ja, Katzen sind nie schuldig.

Ich habe meinen Baum am Wochenende aufgestellt. Es ist jetzt das dritte Jahr, daß ich dieses kleine künstliche Bäumchen habe, ohne daß die Katzen irgendein Interesse daran gezeigt hätte. Nun, fast keines. Ponder muß immer wenigstens ein Ornament stehlen, ein bißchen damit spielen und es dann liegenlassen. Es ist gut, daß sowohl meine aus Draht gehäkelten als auch gestrickten Ornamente sich leicht von solchen Angriffen erholen.


Diesmal war jedoch ein wenig anders. Aus irgendeinem Grund wollte Ponder Jack, der wie immer über den Baum wacht, begrüßen. Ich hatte sogar ein paar sehr unscharfe Bilder davon, wie er sich ein paar der Anhänger anschaute und einmal dachte ich, jetzt würde er springen.


Stattdessen stellte er fest, daß er festsaß. Hinauf konnte er wegen der Wand nicht gehen, weil er ein großer Kater ist, konnte er nicht ausklügeln, wie er sich herumdrehen mußte, und er schien vergessen zu haben, daß auf der anderen Seite noch Liese, das lebensgroße Steiffkalb stand, von der aus er gekommen war.
Nach langer Klage und Zurückweisen meiner Hilfsangebote schaffte er es, sich herumzudrehen. Er sprang hinunter und ging mit soviel Würde, wie er nur aufbringen konnte. Noch keine Katastrophe für mein Bäumchen und Jack.
Er war aber schon zurück, diesmal zum Spiel mit der großen Holzkatze unterm Baum.


Ich hatte eine Idee. Die "Zweige" des Baums lassen sich biegen, also habe ich einfach zwei davon um eine der Geländerstangen gewickelt. Ich werde euch wissen lassen, wie das funktioniert, im Fall, daß Ponder entscheidet, er möchte noch einen Versuch starten!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Oh Tannenbaum - Das achtzehnte Türchen


Letztes Jahr war ich mutig und kaufte mir spontan einen kleinen künstlichen Weihnachtsbaum. Obwohl meine pelzigen Gören keine Jungspunde mehr sind, wissen sie doch immer noch, wie man das ein oder andere abräumt, vor allem Ponder in einem seiner einsamen Rennen, wenn er seine verrückten fünf Minuten hat.
Tatsächlich lief es gut. Der Baum fiel nicht und nur zwei von den Christbaumsternen verließen für kurze Zeit auf mysteriöse Weise ihre Plätze. Das Nette an meinen aus Draht gestrickten Sternen ist aber, daß man sie zurückbiegen kann. Es ist ein wenig traurig für mich, daß  ich kein Lametta verwenden kann, aber ich schätze, ich kann nicht alles haben.




Während wir "Oh Tannenbaum" singen ... woher kommt der Weihnachtsbaum?
Nun das ist tatsächlich eine Tradition, von der ich weiß, daß sie ursprünglich deutsch ist. Es war nicht ungewöhnlich in unterschiedlichen Kulturen, Immergrün in die Häuser zu bringen, aber die erste schriftliche Erwähnung eines Christbaums, die noch existiert, ist von 1527, obwohl die Möglichkeit besteht, daß es eine frühere gab, was jedoch nicht mehr nachgewiesen werden kann.
Seit den 1750ern fand der Weihnachtsbaum mehr und mehr Erwähnung. Im 19. Jahrhundert hatte sich der Brauch nach Österreich, dann Neuengland, England, Frankreich, Italien, in die Niederlande und nach Rußland verbreitet.
Zunächst wurden Bäume mit Süßigkeiten, Äpfeln und Nüssen geschmückt, von denen manche versilbert und vergoldet waren. Die Legende sagt, daß ein Glasbläser in Lauscha, einer Stadt, die immer noch für ihre Glaskunst und ihren Weihnachtsschmuck bekannt ist,  sich die Äpfel und Nüsse für seinen Baum nicht leisten konnte und sie stattdessen aus Glas machte. Wahr oder nicht, die erste schriftliche Aufzeichnung von Glaskugeln ist in einem Auftragsbuch von 1848.

Heutzutage können sich viele von uns Weihnachten nicht ohne einen Baum vorstellen, mag er groß oder klein, echt oder künstlich sein. Schließlich hat Linus van Pelt uns beigebracht, daß selbst der traurigste kleine Baum nur ein bißchen Liebe braucht ... ;-)
"Ich fand nie, daß er so ein schlechter, kleiner Baum war. Er ist wirklich gar nicht schlecht."