Freitag, 20. Juli 2018

Pack die Vorräte an - Der mysteriöse Stein

Ich entrümpelte Schubladen, als ich den Stein fand. Jaspis vielleicht? Fossile Koralle? Ich habe keine Ahnung, genau wie ich keinen Schimmer habe, woher dieser Stein überhaupt ursprünglich kam. Er war in einer kleinen Blechschachtel mit diesem und jenem Modeschmuck, den ich erkannte, aber der Stein sah für mich überhaupt nicht vertraut aus.
War er ein  Geschenk gewesen? Ich kaufe sehr selten gebohrte Steine, und die, die ich habe, waren mir üblicherweise geschenkt worden. Oder hatte ich ihn selber gekauft? Wenn ja, muß das weit vor meinen Schmuckmacherzeiten gewesen sein, weil all die anderen Stücke so alt waren, daß ich einen 80er-Flashback bekam. Vielleicht hatte ich ihn ja als Geschenk für jemanden gekauft?

Was auch immer die Geschichte dazu ist, der Stein war hübsch und verlangte nach gewebtem Draht. Also webte ich ... und nahm es wieder ab ... versuchte eine andere Idee ... schnitt es wieder auseinander ... das erste Mal war nicht symmetrisch genug für meinen Geschmack gewesen, beim zweiten Mal gefiel mir die Idee zwar irgendwie, aber ich fing falsch an und beschloß dann, daß ich an der Idee wohl noch etwas arbeiten mußte.

Beim dritten Mal klappte es dann reibungslos. Weniger Gewebtes, damit der Stein nicht zu sehr abgedeckt wurde, eine größere Öse mit einer Perle als Akzent, und drei baumelnde Perlen für die Bewegung.
Eine einfache Kette schien mir nicht auszureichen, also häkelte ich eine Schlauchkette für den Anhänger und oxidierte dann das gesamte Kupfer.

Und nun bin ich damit zufrieden. Vielleicht sollte ich noch ein paar Schubladen entrümpeln, damit ich mehr Schätze finden kann ;-)


Donnerstag, 19. Juli 2018

Oldies but Goodies - Unisex

Schon wieder mal ist es eine Weile her.
Ich habe mich mit einer gemeinen Erkältung herumgeschlagen, der Hitze, Greebos Gesundheit, meiner Muse, dem Fertigstellen von Stücken für Challenges und dem Leben im allgemeinen, aber hier bin ich nun mit einer brandneuen Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge. Und ohne meine Buttermilch, die ich in der Küche gelassen habe, als ich meiner Lady Befehl zu etwas Kaffeesahne folgte, damit sie nicht während der nächsten zwei Sekunden umfallen würde. Gundel ist eine sehr bestimmte Katzenlady. Einen Moment bitte. Okay, meine Buttermilch und ich sind zurück.

Eine unserer früheren JAC-Challenges hatte das Fertigen von Stücken für Männer als Thema und zeigte uns, daß das nicht unbedingt etwas war, worin wir JAC-Mitglieder sehr gut waren. Die Frage war, ob wir es nicht konnten, ob wir einfach nicht daran dachten oder ob wir es nicht tun wollten.
Das heutige Thema - Unisex - ist eine Art Fortsetzung dazu. Es wäre vielleicht interessant, in Zukunft noch einmal darauf zurückzukommen, um zu sehen, ob sich etwas geändert hat.
Vorerst ist hier jedoch das, was wir im Moment zu bieten haben.


1 MC Stoneworks
2/5 The Crafty Chimp
3/6/7 Cat's Wire
4 RioRita

Samstag, 30. Juni 2018

Art Elements Design Challenge and Blog Hop - Sonnenblumen

Ich geb's zu. Als ich Susan's Post für die June Design Challenge auf Art Elements mit dem Thema "Sonnenblumen" sah, dachte ich, das hab ich in der Tasche, aber ach, ich lebe jetzt seit 53 Jahren mit mir zusammen und weiß immer noch so wenig *seufz* Ja, natürlich gab es da Dinge, die dazwischenkamen, dazu neigt das Leben nun mal, aber ich hätte wirklich wissen müssen, daß ich Ideen hegen würde, bis kurz vor der Enthüllung hübsch in meinem Gehirn weggepackt - aber ich hab's geschafft.

Vor ein paar Wochen erwähnte ich hier schon mal die Sonnen-blumen, die ich früher als Teenager hatte. Da wir keinen richtigen Garten hatten, blieb mir nur ein kleiner Fleck. Da ich außerdem mit dem gesegnet bin, was ich gerne zehn schwarze Daumen nenne, alle davon linke, und das mir als Rechtshänder, haben Pflanzen in meiner Gegenwart nicht wirklich gute Chancen. Diese paar Sonnenblumen jedoch taten echt ihr Bestes an einer wahrscheinlich nicht so perfekten Stelle. Die höchste war vielleicht so 75 cm, würde ich mal schätzen, aber die anderen waren viel kleiner. Am Ende war da dann nur noch eine letzte winzige Blume, vielleicht 12 cm hoch. Als ein Freund meines kleinen Bruders sie ausrupfte, wurde ich, sagen wir doch, ein bißchen harsch (nur Worte, keine Gewalt). Er war aber ein Naturtalent im Heulen (das ist nett ausgedrückt, nicht mehr so klein, und ich hatte ihn auch zuvor schon gewarnt. Als ich ihn Jahrzehnte später traf, schien er jedenfalls nicht zu traumatisiert, um mit mir zu reden, ich würde also sagen, wir sind beide drüber hinweggekommen ;-)

Das war also eine Inspiration, die andere war offensichtlich das erste Bild im Challenge-Post, Van Goghs Sonnenblumengemälde oder soll ich eher sagen, eins davon?
"Der Öffentlichkeit ist kaum bewußt, daß Van Gogh eine Serie von Sonnenblumenbildern geschaffen hat, sagt Leo Jansen, ein Kurator am Van Gogh Museum und Herausgeber der Briefe des Künstlers. Neun von zehn Leuten, denen ich es erzähle, ist das neu." Das ist aus einem BBC-Artikel über die "unbekannte Geschichte" hinter den Sonnenblumengemälden (auf Englisch). Jepp, noch etwas zum Gestehen, ich wäre eine dieser neuen Personen gewesen. Tatsächlich habe ich auch nie darüber nachgedacht, denn - und bitte denkt jetzt daran, daß die Wahrnehmung von Kunst für jeden unterschiedlich ist - ich bin kein so großer Fan davon. Ich habe eines von Van Goghs Sonnenblumenbildern in der National Gallery in London gesehen, und es wurde nicht zu einem meiner Favoriten.
Wie wurde es dann trotzdem zu einer Inspiration für mein Stück?

Was ich als erstes wußte war, daß ich die Blumen fädeln wollte. Ich hatte schon mal für eine andere Challenge eine Sonnenblume gefädelt, mit einem Mahagoni-Obsidian-Cabochon, war aber nicht völlig glücklich mit den Blütenblättern gewesen, daher hatte ich es schließlich wieder zerlegt. Ich hatte auch schon einmal eine große Sonnenblume aus Draht und Perlen gehäkelt.
Diesmal wollte ich etwas anderes, etwas Zierlicheres, eine gute Entscheidung, wenn man bedenkt, daß ich ohnehin schon spät dran war. Ich sah mich nach Schachbrettkristallen für das Innere um, fand aber keine in Braun, also entschied ich mich stattdessen für Rivolis. Ich fädelte zwei Blüten und zwei Blätter - nicht so leicht für mich wie es sich anhört, da ich kaum jemals ohne Webrahmen fädle - aber jetzt was?
Auf ein Armband nähen? Ein Paar Ohrringe daraus machen, was tatsächlich einer meiner allerersten Pläne gewesen war? Zumindest noch ein zusätzliches Blatt machen, da ich die Regel der ungeraden Zahl eklatant ignoriert hatte (übrigens genau wie Van Gogh in einigen seiner Gemälde!) und eine Brosche arbeiten?
Nichts davon, denn plötzlich hatte ich eine andere Idee, die wahrscheinlich wirklich davon erzeugt wurde, daß ich die Van Gogh-Bilder anschaute, auch wenn mir das nicht bewußt gewesen war. Eine Vase. Aber eine gefädelte Vase? Nicht, ich hatte keine Ahnung, wie ich das am besten bewerkstelligen sollte, und die Zeit zum Experimentieren ging mir aus.
Draht. Natürlich. Gewebter Draht. Mit etwas Struktur. Einem Hauch von Dreidimensionalität.
Hier habt ihr es. Ich hab's geschafft. Einen Tag vor der Enthüllung. Und es gefällt mir. Etwas, daß man für zukünftige Spielereien im Kopf behalten kann. Andere Blumen? Größer? Oxidiertes Kupfer oder ein anderer Draht? Die Zeit wird es zeigen!



Hoffentlich läßt Art Elements mich das nächste Mal wieder mitmachen, und diesmal fange ich früh..... vergeßt es, ich weiß ja, das werde ich nicht. Vielleicht brauche ich ja diesen Druck, wer weiß? ;-) Aber träumen kann ich doch trotzdem, richtig?

Nun zu all den anderen Teilnehmern an dieser Challenge. Ich freue mich schon darauf, ihre Posts mit Oohs und Aahs durchzugehen, warum ihr nicht auch? :-D

Gäste


Alysen - Anita - Cat (c'est moi) - Divya - Jill - Kathy - Linda - Linda - Mischelle - Norma - Raven - Sarajo - Tammy

AE Team-Mitglieder

Caroline - Cathy - Claire - Jenny - Laney - Lesley - Sue

Donnerstag, 28. Juni 2018

Oldies but Goodies - Frösche

Nicht weit von hier gibt es einen kleinen See in den Wäldern. Früher ging ich recht oft dorthin, erst als Kind mit der Familie, später auch mit Freunden. Es war ruhig und sehr schön im Sommer. Man konnte die Fische betrachten, Libellen sehen, es gab einen kleinen Spielplatz mit einem Holzzug usw. und wir spazierten auch um den See.
Von dem kleinen Parkplatz kam man auf einem Weg den Hügel hinunter zum See.
Einmal war der obere Teil dieses Wegs voller winziger Frösche. Ehrlich, ich habe nie zuvor und auch danach nie mehr so viele Frösche an einem Ort gesehen. Wir mußten sehr vorsichtig gehen, damit wir nicht auf einen traten. Tatsächlich war ich gar nicht mehr so sehr am See interessiert. Ich hätte einfach nur dort bleiben mögen und dabei zusehen, wie die Frösche sich von einer Wegseite zur anderen begaben. Ich habe keine Ahnung, wohin genau sie wollten, denn sie hüpften nicht in Richtung See, aber ich hoffte, es würde nicht die Straße sein, die durch den Wald zum nächsten Dorf führte.
Es muß 40 Jahre oder länger her ein, da ich noch ein Kind war, aber bis zu diesem Tag hoffe ich, daß es so viele wie möglich zu ihrem Bestimmungsort geschafft haben, um dort glücklich bis an ihr Ende zu leben oder möglicherweise auch von einer Prinzessin geküßt zu werden ;-)

Frösche waren das Thema für unsere neue Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge, aber nur zwei unserer Mitglieder sind diesmal vorgetreten und hatten etwas zu zeigen. Ich liebe jedes einzelne Schmuckstück genauso sehr wie ich kleine Fröschlein liebe!


1 2 Fab Fristers
2/3/4 Jewelry Art by Dawn

Donnerstag, 21. Juni 2018

Oldies but Goodies - Monochrom

Das Thema dieser Woche für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ist monochrom.
Das beschreibt Bilder, Zeichnungen, Design oder Fotografien in einer Farbe oder verschiedenen Tönen einer Farbe. Bilder, die nur Grauschattierungen verwenden (mit oder ohne Schwarz und Weiß) werden Graustufenbilder (oder in der Malerei auch Grisaille) oder Schwarzweißbilder genannt.

Die Beiträge versuchten dem so nahe wie möglich zu kommen, aber offensichtlich kommen noch Verschlüsse, Ketten, Fassungen etc. dazu.
Es würde aber Spaß machen, ein komplett monochromes Stück zu entwerfen, zum Beispiel in Perlen ....


1/5/9 Cat's Wire
2 und 4 MC Stoneworks
3 und 7 Jewelry Art by Dawn
6 und 8 RioRita

Donnerstag, 14. Juni 2018

Oldies but Goodies - Tigerauge

Sorry, ich bin zur Zeit ein wenig anderweitig beschäftigt, so gar nicht schmuckbezogen, also werde ich den heutigen Post für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge dieser Woche kurz halten.
Unser Thema war Tigerauge (and nein, nicht alle dieser Stücke haben Tigerauge, aber ihr wißt ja, daß wir großzügig mit den Regeln sind ... könnt ihr herausfinden, welches andere Steine sind?).
Ich hoffe, die Collage gefällt euch!


1/5/8 MC Stoneworks
2/3/7 Cat's Wire
4/6 Jewelry Art by Dawn

Donnerstag, 31. Mai 2018

Art Elements Design Challenge und Blog Hop - Gezeitentümpel

Diese Challenge ist nicht zu verwechseln mit den Oldies but Goodies, die normalerweise donnerstags hier auftauchen. Als meine Freundin Laney zur Mai-Challenge auf der Art Elements-Seite postete, beschloß ich spontan, als Gast mit einzusteigen, um mich zu inspirieren und auch meinem Blog einen kleinen Kick zu gaben.
Das Thema waren Gezeitentümpel und Lesley von Art Elements-Team zeigte uns in diesem Post ein paar wunderschöne Inspirationen.

Nun zur ersten Überraschung - ich bin nicht wirklich ein Strandmädchen. Ich lebe nicht annähernd am Meer, und ich bin auch nicht die Art von Mensch, der ooh und aah macht, wenn er einen Sandstrand mit Palmen sieht.
Es ist aber nicht so, als wäre ich noch nie an einem Strand gewesen. Ein absoluter Pflichtteil eines jeden Trips in die Bay Area war zum Beispiel ein Tag an einem bestimmten Strand. Wir sprechen hier nicht von schönem Sand und tiefblauem Ozean. Wir sprechen von der Art, die mich überwältigte, weil man nichts als Wasser sehen konnte und weil alles, an das ich denken konnte, die faszinierenden und schrecklichen Kreaturen waren, die vielleicht dort draußen waren. Ich kann ja immer noch dem "Weißen Hai" die Schuld für dieses Gefühl anhängen (auch wenn das ein alter Favorit von mir ist, "Der Weiße Hai", nicht das Gefühl). Während ich genau aus diesem Grund nicht gerade bereitwillig ins Meer gesprungen wäre, genoß ich den Rest doch wirklich - nach hübschen Muscheln Ausschau halten, im seichten Wasser spazierengehen, unser Picknick vor den Möwen zu verteidigen.
Natürlich gab es auch noch andere Strände.

Und da war dann noch der Strand in Wales, den wir niemals fanden. Ich glaube immer noch, daß sie dieses Schild nur aufgehängt hatten, um uns in das Feld mit der großen Kuhherde zu locken, damit sie uns zertrampeln konnten. Nein, ernsthaft, wir fanden einfach den Weg nicht, nachdem wir diesen Pfad ausprobiert hatten und diese Straße, und schließlich gingen wir zurück und landeten stattdessen in einem Teehaus. Nicht die schlechteste Alternative, wenn ihr mich fragt. Es war so heiß an dem Tag, ich hätte keinen einzigen Schritt mehr laufen könnten, nicht für den schönsten Strand auf der Welt!

Ich kann nicht mal sagen, ob ich je mit eigenen Augen einen Gezeitentümpel gesehen hatte, obwohl ich eine sehr klare Vorstellung davon hatte. Ich wußte sofort, daß ich etwas auf eine perlengewebte Armband-Basis in einer meiner Lieblingsfarben, hämatit AB, aufbringen wollte. Natürlich hat ein Armband nur so viel Platz, und ich mußte entscheiden, was drauf sollte.

Dies ist das Ergebnis.
Das grüne Seeglas kommt von einem dänischen Strand. Ein Freund hat es für mich nach Hause gebracht. Die kleinen Schneckenhäuser und die Muschel sind von italienischen und griechischen Stränden und waren ein Mitbringsel von einer Kollegin. Und natürlich mußten auch noch Perlen dazu, die all diese Elemente sozusagen miteinander verbanden und eine Mischung aus grau-klaren und metallisch-eisblauen Rocailles, um sie festzuhalten.



Es sind so viele talentierte Leute, die Teil dieses Blog Hops sind, ich hoffe, ihr werdet die Gelegenheit nutzen, euch anzuschauen, was sie kreiert haben. Ich werde mein Bestes tun, an diesem Wochenende herumzukommen.
Und ein großes Danke an Art Elements, daß ich hier als Gast mitmachen darf!

Gäste

Raven - Kelly - Kathy - Tammy - Alyson - Elaine - Mischelle - Deborah - Anita - Jill - Shirlee - Sarajo - Melissa - Jenny

AE Team-Mitglieder

Caroline - Cathy - Claire - Jen - Laney - Lesley - Marsha - Niky - Sue - Lindsay - Jenny

Donnerstag, 24. Mai 2018

Oldies but Goodies - Garten

Es ist Mai und die Leute sprechen über ihre Gärten, wie sie Dinge pflanzen, wie diese Pflanzen sich so machen, über Gartengestaltung, über neue Gartenräume, über Entspannung im Garten.
Wir hatten nie einen Garten, als ich Kind war. Erst war da ein großer Hof, der dann klein wurde, als noch ein Haus darauf gebaut wurde (das ist laaaaaange her), dann bauten sie die Garagen und verlegten Steine, die sehr schön für meine Rollschuhe geeignet waren. Wenn ich Gartengefühl wollte, ging ich zu meiner besten Freundin, wo es Blumen gab, Kräuter und wunderschöne alte Kirschbäume - oh diese gelben Kirschen!
Was wir hatten, war ein Streifen Erde entlang der Einfahrt, mit Büschen, und dort hatte ich eine kleine Stelle mit Tausendschönchen und später ein paar Sonnenblumen, die anfangs ziemlich groß waren und dann immer kleiner nachwuchsen.

Ich schätze, was ich zu sagen versuche ist - wieder einmal - , daß ich keine Ahnung habe. Ich kenne kaum Pflanzennamen, ich habe auch keinen Schimmer, wieviel Wasser sie brauchen oder Sonne oder Liebe, aber ich erkenne eine Blume, wenn ich eine sehe ;-)
Einige der JAC-Mitglieder sind jedoch tolle Gärtner, und während ich nur Schmuck von unserer neuesten Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge zeige, bin ich sicher, ich hätte euch auch Schönheiten aus ihren Gärten zeigen können, hätte ich nur früher daran gedacht zu fragen!
Habt ihr denn einen Garten?


1/8/12 Jewelry Art by Dawn
2/5/9/10 Cat's Wire
3/6/11 MC Stoneworks
4/7/13 RioRita

Mittwoch, 23. Mai 2018

Noch mehr Tentakel

Ich liebe es, Tentakel zu machen, und dieses Tier ist schon eine ganze Zeitlang auf meiner To-Do-Liste, sogar schon bevor ich mit dem Drahtweben angefangen habe. Ich habe mir überlegt, eines zu häkeln, eines zu stricken, ich habe einmal mit einem Muster für ein aus Perlen gewobenes begonne, aber egal wie sehr ich meine Gehirnzellen anstrengte, es kam doch nichts Überzeugendes dabei heraus, und das Projekt wurde immer wieder zurückgestellt.
Es ist schon eine ziemliche Weile her, daß ich in der Wilhelma war, aber wenn ich sie besuchte, waren die Ohrenquallen im Aquarium immer einer meiner Lieblingsstops. Ich wünschte mir oft, ich hätte einen hohen Stuhl, um mich zu setzen und zu entspannen, indem ich ihnen einfach dabei zusehe, wie sie im Wasser treiben. Es ist beinahe hypnotisierend, und ich weiß, daß auch andere das so sehen.

Nachdem ich an meinen unterschiedlichen Tintenfischen gearbeitet hatte, beschloß ich nun, einfach einmal mit den Tentakeln anzufangen, und vielleicht würde daraus ja dann eine gute Idee entstehen. Und das tat es auch!

Natürlich wußte ich, daß man diesen besonderen, fast ätherischen Look mit Draht nicht nachbilden kann. Draht und ein Cabochon sind soviel substantieller ;-) Stattdessen war die Form hier wichtiger. Nicht daß alle Quallen gleich aussehen, aber ich denke, wenn man Leute bitten würde, eine zu zeichnen, würden sie so ziemlich die gleichen Merkmale haben - einen Körper wie eine umgedrehte Schüssel und Tentakel.
Während ich das Kupfer jedoch normalerweise oxidiere, habe ich es dieses Mal glänzend gelassen, damit die Qualle wenigtens nicht so dunkel ist.

Ich fand genau die richtige Form in meinem Cabochonvorrat (ja, dies ist tatsächlich ein Vorratsfresser, aber ich wollte nicht bis Freitag warten).
Und der größte Spaß daran, Tentakel zu machen, ist, daß sie alle unterschiedlich aussehen können. Lang oder kurz, so oder anders herum gebogen, individuelle Muster (obwohl es nicht viel gibt, was man mit nur zwei Drähten machen kann), und natürlich sind da die Kringel, die ich liebe, was ihr zweifelsohne schon bemerkt habt. Ich konnte mich kaum zurückhalten, aber es gab ja nur einen begrenzten Platz am Cabochon.


Die Kette, die ich hinzufügte, hat Glieder von ungleichmäßiger Größe, weil ich dafür die Drahtstückchen verwendet habe, die von anderen Projekten übriggeblieben sind und darum verschiedene Längen hatten, eine nette Art, sie endlich zu verwenden.


Ich würde gern sagen, daß dies nicht meine letzte Qualle ist, weil ich so furchtbar gern daran gearbeitet habe, aber ich kenne mich selber zu gut, und meine Liste, die sich dauernd ändert. Andererseits - Tentakel!! :-D

Donnerstag, 10. Mai 2018

Oldies but Goodies - Lapis


Lapislazuli, oft nur Lapis genannt, war schon einmal das Thema für unsere Challenge, aber das ist in Ordnung. Wir sind schließlich nicht die einzigen, die dieses Dunkelblau lieben.
Beim letzten Mal habe ich erwähnt, wie die Ägypter Lapis zermahlen haben, um daraus Kosmetik zu machen. Es gibt auch alte Legenden und Märchen, in denen der Steine eine Rolle spielt.

Und natürlich dürfen wir Lapis in der Kunst nicht vergessen, sowohl den Stein selber als auch das Pigment names Ultramarin, das daraus hergestellt wurde. Ultramarin, welches man heute noch kaufen kann, das aber seine Bedeutung in der Kunst verloren hat, nachdem synthetische Pigmente auftauchten, war aufgrund des zeitaufwendigen Herstellungsprozesses bisweilen kostbarer als Gold. Das Pulver aus dem zermahlenen Stein wird gereinigt und dann in klarem Wasser ausgewaschen, bis man da Pigment selber erhält, gerade mal ein Bruchteil des ursprünglichen Lapis.
Hier ist ein interessanter Artikel (allerdings auf Englisch, ich habe leider nichts Entsprechendes auf Deutsch gefunden), der auch Beispiele dafür zeigt, wie Ultramarin benutzt wurde, zum Beispiel in der Sixtinischen Kapelle.

Aber zurück zu unserer Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge für diese Woche - ich hoffe, die heutige Auswahl wird euch gefallen. Nicht alles davon ist Lapis, aber das wunderschöne Dunkelblau werdet ihr in jedem Stück finden.


1 und 5 MC Stoneworks
2 und 4 Jewelry Art by Dawn
3 und 7 Cat's Wire
6 und 8 The Crafty Chimp
9 und 10 RioRita

Samstag, 5. Mai 2018

Einfach nur so Samstag - Eine Puppe für Marie

Es wäre zuviel gesagt, wenn ich behaupten würde, daß ich Kinder- und Jugendbücher sammle. Ich habe zwar einen ganzen Schrank voll, aber das ist hauptsächlich, weil es meine eigenen Bücher aus der Zeit sind, als ich jung war, Bücher, die ich geschenkt bekommen habe, von meiner Patentante und ihren Brüdern zum Beispiel, Bücher, die ihnen gehört hatten, und natürlich Bücher, die ich selber kaufte, weil sie meine Lieblinge aus der Bücherei waren.

Ich konnte schon früh lesen und war sehr stolz darauf, daß ich einen eigenen Büchereiausweis hatte (mit der Nummer 5542 ;-)), und es gab Bücher, die ich immer und immer wieder auslieh, also mußte ich sie einfach auch als Erwachsene besitzen - und ja, bevor ihr fragt, manchmal lese ich eines, und wenn es ein Weilchen Erinnerungen und die alte Magie heraufbeschwört ... perfekt!

Natürlich war das Internet eine große Hilfe bei meiner Suche. Nur ein Beispiel. Es gab da diese Buchserie über Davy Crockett, in die mich meine Brüder einführten. 16 Bände, aus denen ich zu der Zeit zitieren konnte, so oft las ich sie. Nun ja, nicht alle davon. Mit Band 16 hatte ich Schwierigkeiten wegen Crocketts Tod, das las ich also erst als Erwachsene, und Band 8 war in der Bücherei vermißt.
Das ist eine meiner Lieblings-Büchereigeschichten (habt Geduld mit mir, Leute, die sie so schon tausend Mal gehört haben). Ich merkte das Buch vor. Dies waren die 70er. Ich füllte eine Postkarte aus, die dann an was auch immer sie zu dieser Zeit für die Verbuchung verwendeten, geklammert wurde. Dann wartete ich geduldig. Bis ich eine Mahnung für ein Buch bekam, das ich niemals gehabt hatte! Ich schätze, das hat mich aufgeschlossen gegenüber der Tatsache gemacht, daß sogar Bibliothekare Fehler machen ;-)
Viele Jahre später setzte ich eine Suchanfrage auf das Schwarze Brett einer Antiquariatswebsite - und bekam die Gelegenheit, die komplette Serie von einer Person zu kaufen, was wirklich ein Glücksfall war, und der Preis war auch okay!

Meine Sammlung wuchs, aber ein Buch fehlte immer noch. Das Problem war, daß ich mich weder an den Titel noch den Verfasser erinnerte. Es war ein Bilderbuch, und ich war damals noch sehr klein gewesen. Alles was ich wußte war, daß es um eine Puppe in einem Laden ging, daß diese Puppe ein wunderschönes Kleid trug und daß ihre langen Spitzenunterhosen unter dem Kleid herauslugten. Immer wieder einmal versuchte ich die Worte Puppe, Laden, Fenster, Kleid, Bilderbuch und mehr zu googlen, immer in der Hoffnung, einen Hinweis unter den gefundenen Bildern zu entdecken.
Ich hatte buchstäblich seit Jahrzehnten gesucht, als ich auf einen Artikel über ein Archiv mit 6000 historischen Kinderbüchern stieß, die digitalisiert und kostenlos online lesbar sind, von der Baldwin Library of Historical Children's Literature. Das Buch, nach dem ich suchte, war zwar nicht aus dem 19. Jahrhundert, aber als ich so an Kinderbücher erinnert wurde, beschloß ich, wieder einmal zu googlen. Ich habe keine Ahnung, was ich diesmal anders machte, ob ich einfach nur Glück hatte, oder ob Google meiner Suchen langsam müde würde, aber da war es!
Ein Problem war jedoch, daß ich keine neue Ausgabe wollte, und natürlich wollte ich das Buch auch auf Deutsch, obwohl das Original auf Englisch war.
Wieder hatte ich Glück. Ich fand es auf einer Antiquariatsseite, aber es war ohne Bild gelistet, und inzwischen hatte ich entdeckt, daß es auf Deutsch auch eine Ausgabe mit grauem Deckel statt eines Bildes gab, das wollte ich nicht. Nächster Halt - eBay. Da war es dann. Nicht billig, aber erschwinglich, und sie akzeptierten sogar meinen Preisvorschlag.

Hier ist es nun - Eine Puppe für Marie.
Es fühlte sich beinahe seltsam an, daß die Suche nun vorbei war - wonach werde ich nun als nächstes suchen? :-D

Freitag, 4. Mai 2018

Pack die Vorräte an - Achat und Labradorit

Letzten Monat tat ich mich wirklich schwer damit, irgendetwas hinzubekommen. Das heißt nicht, daß ich es nicht versucht hätte, aber das wollte alles nicht so hinhauen. Natürlich war ich mit den Gedanken auch viel bei Ponder, seinen Tierarztbesuchen, und dem Versuch mit einem Diätfutter nach dem anderen, weil sich die Bande weigerte zu essen. Ich bin die einzige in dieser Wohnung, die nicht abgenommen hat!
Inzwischen hat sich alles etwas beruhigt *klopf auf Holz* und Mabel (meine unsichtbare Muse) hat sich getraut zurückzukommen.
Heute also, während ich wieder einmal in die Welt von Stolz und Vorurteil eintauchte, beschloß ich, meine Vorräte durchzustöbern.

Ich fand ein paar ziemlich kurze Kupferdrähte, Reste von anderen Projekten, und einen kleinen Achatcabochon, der aussah, als könnte er gut zu den Drahtlängen pasen. Der schwierigste Teil ist es immer, sich für ein Webmuster zu entscheiden. Manchmal fange ich an, ziehe den Arbeitsdraht dann wieder ab und versuche etwas anderes, und natürlich ändert sich die erste Idee dann während der Arbeit manchmal sowieso noch einmal komplett.
Diesmal überraschte ich mich selber wieder einmal, ich wußte nicht, daß der Anhänger am Ende so aussehen würde!
Ich konnte sogar einen meiner facettierten Labradorite in Zwiebelform (keine Ahnung, wie das offiziell auf Deutsch heißt) nutzen, auf denen ich schon seit Jahren sitze, weil er zu dem leicht gedämpften Look paßt und ihm einen Tick von Glanz und Funkeln gibt, wenn das Licht richtig ist.


P.S. Natürlich dachte ich zuerst auch noch an ein Anhängsel, das tue ich immer, aber als ich statt einer winzigen Perle oben den Labradorit wählte, war das Anhängsel raus, es wäre zuviel gewesen, jedenfalls für meinen Geschmack.

Donnerstag, 3. Mai 2018

Oldies but Goodies - Erdig

Diese Woche war die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge zu Ehren des Earth Day am 22. April.
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr "Erde" hört? Der Blaue Planet, wie er vom All aus aussieht? Natur, so wie ihr sie jeden Tag erfahrt? Der Dreck in eurem Garten oder einfach nur der Boden unter euren Füßen? Oder vielleicht das Gesamtpaket mit Ozeanen, Bergen, Grass, Leuten, Steinen, Früchten, Tieren usw.?
Schaut, was erdig für die JAC-Mitglieder bedeutet, die zu dieser Challenge beigetragen haben.



1 und 3 MC Stoneworks
2 und 5 and 7 RioRita
4 and 6 and 8 Cat's Wire

Donnerstag, 19. April 2018

Oldies but Goodies - Vintage-Stil

Ein Stil wird nie völlig aus der Mode sein - das ist der Vintage-Stil. Es ist leicht zu sehen warum. Vintage-Stil kann so ziemlich alles sein, und man kann sich immer seinen Favoriten aussuchen. Viele, wenn nicht die meisten von uns, träumen von besseren Zeiten, und Erinnerungen davon, wie wir sorgloser waren, sind nicht schwer heraufzubeschwören. Ob tatsächlich alles so sorglos und so viel besser war, das ist eine ganz andere Frage.
Ich kann selber hoffnungslos nostalgisch sein, während ich bereitwillig zugebe, daß die alten Zeiten nicht unbedingt Zeiten waren, in denen ich gern gelebt hätte. Ich schätze meine Waschmaschine, vielen Dank, und das ist nicht das einzige. Es gibt aber andere moderne Dinge, ohne ich sehr gut auskomme.

Eine einfache Art, sich von der Vergangenheit nur das herauszupicken, was man will, sind Accessoires einer Zeitperiode, die man mag. Sie müssen nicht einmal echt vintage sein, was nicht immer einfach zu finden oder vielleicht auch einfach zu teuer ist, es gibt da draußen schöne Stückchen, die in einem Vintage-Stil geschaffen wurden.
Hier sind ein paar davon von unserer letzten Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran.


1 und 6 The Crafty Chimp
2 und 3 Cat's Wire
4 und 5 RioRita

Samstag, 14. April 2018

Einfach nur so Samstag - Wimmelbildspiele und Schmuckmachen

Ich spiele gern Wimmelbildspiele. Rätsel, eine nette Abenteuergeschichte, das ist genau, was ich manchmal brauche (Nomogramme sind eine weitere meiner Leidenschaften), um die Welt auszusperren. Was diese Spiele jedoch mit Schmuckmachen zu tun haben, fragt ihr euch jetzt vielleicht.

Die Geschichten der Spiele, die ich am liebsten mag, tragen sich üblicherweise in einer Art mittelalterlichen, Fee/Zauberer/Magie oder historisches Drama (20er und 30er machen Spaß)-Umgebung zu. So etwas, was großartig aussieht, wo man aber letztendlich nicht unbedingt leben wollen würde, obwohl sich darüber vermutlich streiten läßt. Die Hintergründe sind sehr detailliert, vor allem in den Rätseln, in denen Details ja wichtig sind, damit die versteckten Objekte schwieriger auszumachen sind.

Ich wünschte, ich hätte von Anfang an mehr aufgepaßt, wenn Schmuck in diesen Rätseln auftauchte. Jetzt läßt sich nicht mehr sagen, wieviele Stücke es über die Jahre tatsächlich waren. Denn wißt ihr, hier handelte es sich offensichtlich handgemachten kunsthandwerklichen Schmuck, aus Draht gewebt oder aus Perlen gefädelt, und das machte es so interessant für mich.

Nach einer Weile begann ich mich zu fragen, ob die Personen, die diese Szenen designt hatten, vielleicht immer dieselben waren und ob sie diese Inspiration aus Stücken zogen, die sie selber gemacht hatten oder die sie anderswo gesehen hatten. Letzteres würde bedeuten, daß sie sie genau hätten studieren müssen.
Nicht daß ich dene, ich könnte jemal eine Antwort darauf erhalten.
Nun ärgere ich mich ein wenig über mich selber, daß nicht gleich jedes Mal einen Screenshot gemacht habe. Nachdem mir diese Stücke einmal bewußt geworden waren, wollte ich das eigentlich immer machen, aber dann vergaß ich es und kehrte nicht zu der Szene zurück oder hätte sie vielleicht nicht mal gefunden. Okay, hierbei geht es ja auch nicht um Leben oder Tod, aber wäre eine kleine Sammlung Bilder davon nicht spaßig?

Für den Augenblick habe ich nur dieses eine Bild eines Peyote-Stücks für euch, und leider habe ich auch noch vergessen, aus welchem Spiel es stammt (künftig werde ich es notieren). Abhängig davon, wieviele ich noch finden werde, werde ich entweder diesen Post aktualisieren oder ich mache eine neue Seite dafür auf diesem Blog.
Und wer weiß - vielleicht helfen ja andere dabei, diese Liste zu erweitern.



Und es beginnt ...
Aus "Nevertales: Rauch und Spiegel" (Foto statt Screenshot, daher der verschwommene Look)






Freitag, 13. April 2018

Pack die Vorräte an - Winziges Schaf

Dieses Jahr schloß einer der alten Juwelierläden in meiner Heimatstadt nach etwa 100 Jahren endgültig seine Tür. Während es kein Laden war, den ich selber häufig besuchte - tatsächlich kann ich mich nur an ein Mal erinnern, daß ich dort etwas fragte, ging ich doch oft auf meinem Weg zum oder vom Bahnhof daran vorbei, und ich schaute oft in die Fenster, weil sie nicht nur modernen Schmuck anboten, sondern auch Displays mit Vintage-Schmuck und sogar losen Steinen oder Perlen hatten.
Bevor sie zumachten, hatten sie einen Sonderverkauf, und meine Schwester und ich ging ein letztes Mal hinein, um uns umzuschauen.

Neben dem Thekentisch hatten sie eine große Glasschlüssel mit kleinen Cabochons und facettierten Steinen, manche echt, manche synthetisch. Die Dame meinte, daß sie für Kinder seien, die mit Kunden hereinkämen.
Auch wenn ich kein Kind mehr bin, nahm ich mir zwei kleine Jaspiscabochons zur Erinnerung mit, mit der Absicht, irgendwann etwas daraus zu machen.

Als ich vor einer Weile nach einem Schaf gefragt wurde, erinnerte ich mich an diese beiden Cabochons, die es endlich von meinem Geldbeutel in meine Vorratsschublade geschafft hatten, und dachte, daß eins davon in Kupfer einen niedlichen kleinen Schaf-Prototyp abgeben würde. Wann werde ich lernen, daß klein nicht einfacher zu machen bedeutet? ;-) Der ganze Anhänger, die Öse mitgerechnet, ist gerade mal 2,5 cm hoch und 3,5 cm breit!
Zumindest habe ich davon ein paar Dinge für das nächste Schaf gelernt. Wie gesagt, dies ist ein Prototyp, den ich behalten werde, so ja, da sind Abdrücke vom Werkzeug, das Ohr ist ein bißchen zu klein und der Kopf vielleicht ein bißchen zu groß. Ich finde trotzdem, daß es irgendwie niedlich ist :-D

Donnerstag, 12. April 2018

Oldies but Goodies - Amazonit

Nachdem die letzte Woche wegen technischer Probleme ausfallen mußte, sind wir zu dieser Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge mit Amazonit und mehr zurück.
Da die Regeln nicht allzu streng sind, sind nicht alle dieser Steine Amazonit - alle haben jedoch die aquablaue Farbe. Könnt ihr herausfinden, was was ist? Nicht daß es wirklich etwas ausmacht, wichtig ist, wie beruhignd und hübsch das Aqua für die Augen ist. Was fällt euch ein, wenn ihr die heutigen Stücke seht?


1 und 6 Cat's Wire
2 und 4 RioRita
3 und 5 MC Stoneworks

Donnerstag, 29. März 2018

Oldies but Goodies - Hip to be square

Das Thema dieser Woche wurde natürlich vom Huey Lewis And The News Song "Hip to be Square" inspiriert. Ich weiß nicht, wie "square" (altmodisch, spießbürgerlich, angepaßt) ihr euch selber seht ;-) aber meine Auswahl an Schmuckstücken der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ist definitiv "square", also quadratisch!
Ich hoffe, sie gefallen euch.


1 und 4 und 7 Cat's Wire
2 und 5 und 6 RioRita
3 MC Stoneworks

Donnerstag, 22. März 2018

Oldies but Goodies - Frühlingsferien

Frühlingsferien sind etwas, das wir so hier in Deutschland nicht haben. Mir sind sie nur als Klischee bekannt durch Filme, die dieses "Party und einen in der Sonne drauf machen" Gefühl feiern.
Diese Woche sind sie das Thema für unsere Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge und wir präsentieren euch mit diesen Stücken Sonne, Farben und Spaß!




1 und 8 Jewelry Art by Dawn
2 und 4 Cat's Wire
3 und 6 MC Stoneworks
5 und 7 RioRita

Donnerstag, 15. März 2018

Oldies but Goodies - Saphirblau

Auch wenn Saphire in allen möglichen Farben vorkommen, weiß, grün, rosa, gelb, orange, werden die meisten dabei wohl zuerst an blau denken.
Saphire sind heute das Thema unserer Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge - der Farbe jedoch, nicht unbedingt des Steins. Viel Spaß mit meiner Auswahl!





1 und 8 The Crafty Chimp
2 und 7 Cat's Wire
3 und 5 RioRita
4 und 6 MC Stoneworks

Donnerstag, 8. März 2018

Oldies but Goodies - Dreiecke

Ich war mit Tierarzt- und meinen eigenen Terminen beschäftigt, also habe ich völlig die dieswöchige Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge vergessen! Wie peinlich.
In Kürze - Schönheiten, Dreiecke, viel Spaß damit ;-)



1 und 6 und 7 RioRita
2 und 11 Cat's Wire
3 und 9 Jewelry Art by Dawn
4 und 5 MC Stoneworks
8 und 10 The Crafty Chimp

Donnerstag, 22. Februar 2018

Oldies but Goodies - Mardi Gras

Als unsere Challenge-Meisterin Mardi Gras als Thema für die neueste Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge ankündigte, wußte ich irgendwie nicht recht, was ich vorstellen sollte.
Hier in Deutschland feiern wir natürlich Fasching, Fasnet, Fastnacht, Fassenacht, Karneval - und ich dachte mir, das wäre sicher nicht ganz das gleiche wie Mardi Gras, wenn es doch nicht mal in ganz Deutschland das gleiche ist. Also fragte ich, nach welcher Art von Stil sie suchten, und bekam als Antwort "Mardi Gras ist einfach bunt, vor allem grün, lila und gold - Masken, Perlen, französischer Einfluß".
Bunt, na, das konnte ich doch.

Die heutige Auswahl ist eine sehr kleine, aber ich hoffe, ihr werdet sie trotzdem lieben :-)


1 und 5 Cat's Wire
2 und 3 MC Stoneworks
4 RioRita

Donnerstag, 8. Februar 2018

Oldies but Goodies - Minzfrisch

Wie viele andere liebe ich den Geschmack und Geruch von Minze. Ist es nicht toll, wie man etwas Mintfarbenes sieht und das Gehirn das automatisch mit diesem frischen Gefühl verbindet?
Heute bringe ich euch ein paar Stücke aus der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge und hoffe, sie geben euch ein gutes Gefühl! :-)


1 Cat's Wire
2 MC Stoneworks
3 The Crafty Chimp
4 RioRita
5 Jewelry Art by Dawn

Freitag, 2. Februar 2018

Pack die Vorräte an oder Neue (alte) Vorräte schaffen

Vor Jahren war der Pfingstmarkt in Wäschenbeuren ein fester Termin in unserem Jahreskalender. Dieser Markt findet jedes Jahr am Pfingstmontag statt, in einem Dorf etwa neun Kilometer von meinem Wohnort.
Ein Teil davon ist ein Trödel- und Antikmarkt, der andere ein typischer Krämermarkt mit allem von lokal gewonnenen Honig, handgestrickten Socken, Kräutertees, Kittelschurzen, T-Shirts, genialen Gemüsereiben, und natürlich gibt es euch Imbißstände, um die Leute aufrecht zu halten. Ich war seit Jahren nicht mehr dort, hauptsächlich wegen mangelnden Transports, es ist nicht so einfach mit den Bussen an Feiertagen.

Als ich jünger war, war ich kein Fan von Jaspis. Ich sah ihn gewöhnlich in Form von Trommelsteinen, für die ich keine Verwendung hatte, außerdem glitzert Jaspis nicht. Ich liebte Edelsteine, das tue ich heute noch.
Ich wurde aber auch älter und (hoffentlich ;-)) ein bißchen weiser, und ich lernte die Schönheit anderer Steine zu schätzen, egal ob sie durchsichtig oder nicht waren. Und irgendwann holte ich mir beim Pfingstmarkt einen Leopardenjaspis als Trommelstein, bei einem dieser Schmuckstände, die auch so einen großen Kasten mit verschiedenen Steinen drin haben. Ich hatte zwar immer noch keine richtige Verwendung dafür, und hinterher hätte ich nicht mehr sagen können, warum ich ihn haben wollte, außer daß er irgendwie für mich herausstach, aber ich hatte immer das Gefühl, daß das der Stein war, der meine Sicht auf Jaspis veränderte.


Nachdem ich mit dem Schmuckmachen anfing, machte ich ein paar Versuche, den Stein zu verwenden. Nichts überzeugte mich jedoch richtig. Das war kein kleiner Stein, er brauchte ein großes Design, und ich war besser darin, winzige Steinperlchen in meinen Stücken unterzubringen. Ich häkelte und strickte mehr als eine Fassung für den Jaspis, aber nichts funktionierte.

Das bringt mich zu meinem Thema, neue/alte Vorräte zu schaffen.
In letzter Zeit habe ich ein paar alte Stücke auseinandergenommen. Ein paar waren nicht einmal je irgendwo gelistet, weil ich mir ihrer selbst nicht sicher war, und es war schon eine Erleichterung, als ich sie auseinandernahm und die Cabochons oder Perlen zurück in meine Vorräte packte. Einer davon war der Jaspis.
Ihr habt keine Vorstellung davon, wie oft dieser spezielle Stein zurückgekommen war, um mich heimzusuchen. Manche Stücke schlafen in einer Schublade und bei manchen davon vergesse ich sogar, daß ich sie jemals hatte. Der Jaspis jedoch landete immer irgendwo dort, wo ich ihn wiederfand.
Nun denke ich, daß ich seine Bestimmung endlich gefunden habe, nach, oh, wahrscheinlich 20 Jahren - und ich bin glücklich damit. Wunder geschehen.