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Freitag, 22. Dezember 2023

Drahtstrickornament - Das zweiundzwanzigste Türchen

Zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Post schrieb, hatte ich nicht viel mit Draht gearbeitet, dank eines wiederkehrenden Schmerz in meinen Daumengelenken, was es schwierig macht, ein Stück festzuhalten, wenn ich Draht wickle.
Ich hatte aber das Gefühl, ich müsse für diesen Adventskalender wenigstens ein Drahtornament machen, und da das Drahtstricken meinen Händen am wenigsten ausmacht, beschloß ich etwas zu machen, daß schon immer auf meiner Liste war, aber immer wieder vergessen wurde. Es gibt ja soviele Dinge, die man ausprobieren muß!

Ich hatte schon zuvor gestrickten Draht in gestrickten Draht gesteckt, für ein Armband, aber ich hatte es noch nie in 3D getan, was tatsächlich ziemlich Spaß machte, also ist es noch nicht von meiner Liste runter, weil es so viele Möglichkeiten bietet!

Es war nicht ganz leicht, ein Bild zu machen.
Auf diesem hier braucht man schon viel Vorstellungskraft, um die innere Struktur zu entdecken.


Also machte ich ein zweites, für das ich die "Kugel" gegen die Wand hielt, damit man das Innere sehen kann.
Was den komischen Effekt anging, so ist der nur dazu da, die Tapete und meine Hand zu entfernen. Leider kann die Kugel dieses Strahlendings nicht. Schade eigentlich. Das würde cool am Baum aussehen ;-)

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Nadelfilzkugel mit Perlen - Das einundzwanzigste Türchen


Pläne ändern sich manchmal.
Diese Kugel hatte nicht auf meiner Liste gestanden, aber sie drängte sich mir praktisch auf, in Gestalt eines hübschen Kammzugs, in Grün- und Rottönen gefärbt, den ich in einem Überraschungspaket für ein anderes Projekt bekommen hatte (während ich das hier schreibe, weiß ich noch nicht, ob es funktioniert haben wird).
Für mich schrien diese Farben nach Weihnachten, und wißt ihr, ich habe da ja noch ein paar von diesen Styroporkugeln, und offensichtlich war die einzige Option, die Wolle irgendwie um die Kugel herumzubekommen. Das hieß Nadelfilzen, was sonst?
Es stimmt, ich habe für diesen Adventskalender schon mal gefilzt, aber nur Formen, die ich dann komplett mit Perlen bedeckte, nichts, wo ich etwas mit Filz umhüllte.

Ein einfaches Projekt war nett, vor allem weil ich das letzte und größte immer noch vor mir hatte.
Außerdem kann es extrem entspannend, fast meditativ sein, Wolle zu pieksen, sogar noch mehr, wenn man keine komplizierte Form hat.
Gundel auf dem Kissen neben mir, sanft schnurchelnd, der Dekan auf meiner Schulter, bei jedem Pieks leicht von ihr angehoben, leises Hintergrundgeräusch, perfekt.

Dennoch brauchte es etwas mehr als nur das, also nähte ich eine Mischung von Rocailles in den Größen 8, 11 und 15 auf - Rot mit Silbereinzug, klar mit Goldeinzug und klar mit AB-Finish. Wenn sich die Kugel langsam im Licht dreht, ist da dieses zarte Funkeln, wirklich hübsch.
Ich finde, es war wirklich ein schöner Zufall, gerade diesen Kammzug zu bekommen.


Montag, 4. Dezember 2023

Pieksekugel - Das vierte Türchen


Ich habe euch gesagt, daß dies ein kreativer Adventskalender wird und das bedeutet, es geht nicht nur um Perlen, was sich wesentlich einfacher anhört, als es für mich ist.
Wann immer ich an Basteln denke, ist das erste Bild, das mir in den Sinn kommt, wie ich im Alter von ungefähr neun im Gemeindehaus sitze, hölzerne Wäscheklammerhälften zusammenkleben und jede einzelne Sekunde hasse. Wenn ich nicht ganz falsch liegt, war es das einzige Mal, daß ich bei diesem Bastelkreis war.

Als ich aber nach YouTube-Tutorials für den Adventskalender suchte, war ich froh, ein paar zu finden, die für meine beschränkten Fähigkeiten geeignet schienen. Dazu gehörten Paillettenkugeln. Ich habe kein bestimmtes Tutorial verwendet, weil die Grundlagen tatsächlich ziemlich einfach sind. Man nimmt eine Styroporkugel und piekst die Pailletten fest, wie immer man mag, in Streifen, Spiralen, mit Glitzer oder anderen Verzierungen ... oder man kann es wie ich machen.

Es wie ich zu machen heißt, man nimmt eine kleine Kugel und steckt Pailletten in Wellen auf. Wenn man dann fertig ist - man muß das fertigmachen, sonst beißt man ja später nicht in den Tisch, was für das Endresultat absolut notwendig ist - dann beschließt man, daß einem das überhaupt nicht gefällt, und zieht alle Nadeln wieder heraus. Was eine Weile dauert, aber nicht so schwierig ist, weil man sich entschieden hat, nicht mit Klebstoff auf den Nadeln zu arbeiten (was man auch nicht unbedingt muß, aber auf einmal erschien es mir sicherer).

Also fängt man nochmal ganz von vorn an, weil man aber ein Idiot ist, nimmt man diesmal eine größere Kugel, steckt zwischen den "Polen" ein paar Streifen auf und verzweifelt dann, weil die noch leere Oberfläche endlos scheint. Weil man kleine Pailletten hat und es Wochen dauern wird, sie aufzustecken. Was man vorher hätte wissen können. Duh.
An diesem Punkt wird man vielleicht etwas dramatisch und denkt dann darüber nach, riesige Pailletten zu bestellen. Aber halt! Man hat doch Sterne, winzige, kleine und größere. Das wird doch viel schneller gehen, oder? Das täte es eventuell, wenn man daran gedacht hätte, daß diese Sterne keine Löcher haben, was bedeutet, daß man in alle erstmal welche pieksen muß. Mit der Spitze der Schere, weil man sein Piekswerkzeug nicht finden kann, und weil man sich gerade jetzt erst beim Schreiben dieses Posts daran erinnert hat, daß eins in der Nadelfilzbox ist ...

Dies ist eine Geschichte des Pieksens.
Man piekst die goldenen Sterne, die man versucht, aus dem Tütchen zu bekommen, während die silbernen und schwarzen, vor allem diese winzigen Mistdinger, einem an den Händen festkleben und sich weigern, wieder abzugehen.

Man piekst die Nadeln durch die Sterne, weil die Löcher es einem leichter machen, aber immer noch nicht groß genug für die Nadeln sind.
Man taucht die Nadelspitzen in Klebstoff und piekst sie dann in die Kugel, wofür man die Seite einer Zange benutzt, weil man immer noch keinen Fingerhut hat.

Nach einer Weile wurde es eine Art meditativer Rausch, bis mir die Sterne ausgingen. Die Zwangspause, während ich auf die Lieferung von neuen Sternen wartete, war wahrscheinlich ganz gut für meine Hände und Arme.
In dieser Kugel stecken ungefähr 5 Millionen Nadeln und sie wiegt in etwa 100 kg, aber vielleicht kommt es mir auch nur so vor ;-) Sie würde jeden Weihnachtsbaum flachlegen. Und wegen der Sternspitzen ist sie pieksig, darum der Titel.
 

Doch sie funkelt wirklich wie verrückt. Mission erfüllt, aber glaubt mir, das wird ein Unikat bleiben.


Oh, und noch einen kleinen Extratip, steckt die Kugel nicht mit etwas Nadelgefilztem zusammen in eine Schublade oder ihr werdet auf ewig Fusseln herunterpicken!

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Weihnachtskugel-Adventskalender - Das vierundzwanzigste Türchen

Mein Adventskalender kommt zum Ende, ich hoffe, meine kleine Sammlung von Weihnachtskugeln hat euch gefallen.
Falls ihr es feiert, wünsche ich euch ein Frohes Weihnachten, obwohl es wahrscheinlich für einige von uns wegen der Umstände ziemlich anders sein wird. Haltet durch, auch wenn es nicht leicht ist!

Sonntag, 20. Dezember 2020

Dienstag, 8. Dezember 2020

Weihnachtskugel-Adventskalender - Das achte Türchen


Ich habe nur bronzefarbene Kugeln für die ganze Sammlung benutzt, damit sie eine Verbindung miteinander haben, egal in welcher Farbe und Technik die Hüllen gearbeitet sind.
Einige Farben ergänzen die Farben der Kugel, andere verstärken den Kontrast, wie in diesem Fall.