Mittwoch, 30. November 2016

Oldies but Goodies - Cranberries

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der man hier in Deutschland keine Cranberries bekam. Jetzt sind sie überall. Gefroren oder getrocknet wie in dem ziemlich schwer zu widerstehenden Cashew-Cranberry Mix, den ich gerade als Snack hatte.
Das erste mal begegnete ich der Cranberry in einem Fruchtpunsch (der einfach fabelhaft war). In diesen Breiten sind wir vertrauter mit der Preiselbeere. Beide Sorten werden leicht miteinander verwechselt, wie man zum Beispiel hier nachlesen kann. Das war eine Erleichterung für mich, weil das einmal bedeutet, daß ich mit meinen armseligen botanischen Kenntnissen nicht heraussteche ;-) Beide passen gut zu Fleisch und sind beliebt an Thanksgiving in den USA und/oder an Weihnachten. Ich esse kein Fleisch, aber Kartoffelsalat und Kümmelbrot mit Preiselbeersoße, mmmmm.

Die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge fragte diese Woche nach Cranberry-Farben und dies ist nur ein Teil von dem, was wir anbieten konnten.


1 und 6 Violetmoon's Corner
2 und 4 MC Stoneworks
3 Jewelry Art by Dawn
5 Cat's Wire

Dienstag, 29. November 2016

Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn ...

Dies war ein Spiel, das wir in meinem Schmuckforum zu spielen pflegten (bevor es überhaupt zu JAC wurde), und nun haben wir es zum Thema des November Blog Carnivals der Jewelry Artisans Community gemacht.
Ich bin sicher, es ist das gleiche für alle kreativen Menschen. Ihre Köpfe arbeiten anders. Wahrscheinlich bemerkt ein Musiker Geräusche, denen ich nicht unbedingt Aufmerksamkeit schenken würde (wußtet ihr, daß Bäume Musik machen?). Ein Maler oder Fotograf wird Schatten und Licht von seinem eigenen kreativen Standpunkt aus sehen. Wie lauscht ein Schriftsteller einer Unterhaltung? Schaut sich jemand, der näht, anderer Leute Kleidung an und zieht daraus eine neue Idee? Versenkt sich ein Puppenmacher in die Tiefen seiner eigenen Kindheit oder hört er Kindern zu? Natürlich könnte ich immer so weiter machen, aber da sind ja auch noch die Schmuckmacher.

Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn du dir keine Steine, Schlüssel, Kugeln, Glas usw. usw. anschauen kannst, ohne dich zu fragen, ob man es für Schmuck verwenden könnte.


Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn du dich durch Fernsehkanäle zappst und plötzlich das Gefühl hast, daß du etwas mit Giraffen machen mußt, aber nicht wirklich weißt warum. Du fängst die Giraffen also an und ein paar Tage später bei erneutem Durchzappen läuft da eine Sitcom - und da ist dieser Junge, der ein Hemd mit Giraffen drauf trägt! Und dann erinnerst du dich, daß das genau dieselbe Szene ist, an der du letztes Mal schon vorbeigekommen bist. Wahre Geschichte.


Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn ein Burgerrezept dich auf ein neues Design bringt. Nochmal, wahre Geschichte, aber noch nichts, das ich dazu vorzeigen könnte.

Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn du dir ein Quiz ansiehst und statt den Fragen zuzuhören versuchst herauszubekommen, ob das Armband der einen Frau perlengefädelt ist und was für Perlen es sind (ich habe es bis zum Schluß nicht herausbekommen).

Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn du ein Top mit Perlen darauf siehst und es haßt, aber wirklich gern diese Perlen hättest.

Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn du in die Gartenabteilung gehst, obwohl du weder einen Garten noch einen Blumentopf hast, nur um zu sehen, was für Draht sie da haben.

Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn du ins Museum gehst, eine antike Kommode siehst und dir denkst, wie toll sie für deine Vorräte wäre.

Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn du eine Sammlung von Geschenkbändern haßt, obwohl du gar nie Geschenke verpackst.



Du weißt, daß du Schmuck machst, wenn du verrückt genug bist, darüber zu schreiben, wie du erkennst, daß du Schmuck machst!
Dies könnte zu einem endlosen Post werden, aber wie wäre es, die Gedanken der anderen JAC-Mitglieder zu diesem Thema zu lesen? Schaut sie euch hier an.

Jewelry Art by Dawn
Violetmoon's Corner


Und wenn ihr einen Moment Zeit habt und selber etwas Kreatives macht, was auch immer das sein mag, erzählt uns doch, wie ihr wißt, daß ihr Schriftsteller/Maler/Näher/Clay-Künstler/Filzer oder anderes seid ...........

Montag, 28. November 2016

Interview mit der Künstlerin - Cindy von illustris designs

Ich bin wirklich aufgeregt wegen des heutigen Interviews. Bitte heißt Cindy willkommen, eine Lady, die höchst talentiert in der Kunst des Drahtwickelns ist. Tatsächlich ist das pure Untertreibung. Diese Sonnenfänger können jedermanns Tag aufhellen, selbst ohne Sonne! Ich bin sicher, ihr werdet mir zustimmen, also überlasse ich jetzt Cindy die Bühne.
Baumskulptur "Paar" aus Draht

Erzähl uns ein bißchen darüber, wer du bist und woher du kommst.

Mein Name ist Cindy und ich wurde in Amsterdam geboren, lebe aber derzeit an der Küste in Den Helder, Niederlande. Ich habe großes Reisefieber und ich liebe es, die ganze Welt zu bereisen. Genauso liebe ich es auch, einfach daheim zu sein, mich mit meinem Buch zusammenzurollen oder in meinem eigenen kleinen Gemüsegarten zu arbeiten.
Aber hauptsächlich habe ich eine kreative Ader und war mein ganzes Leben lang künstlerisch tätig.


Was ist dein Kunsthandwerk und wie bist du ursprünglich dazu gekommen?

Mein Handwerk ist es, Drahtkunst zu machen. Ich habe meinen eigenen Stil und jedes Design ist mein eigenes. Ich mache Sonnenfänger, Drahtkerzenhalter und habe kürzlich auch damit begonnen, Drahtskulpturen zu machen.
Wie ich zu dieser Beschäftigung gekommen bin war ein langer Weg voller Enttäuschung und Schmerz, der mich aber letztendlich zu meiner größten Leidenschaft überhaupt führte! Ich war mein Leben lang kreativ, aber mein Handwerk war überwiegend mit Clay zu modellieren, Zeichnen und Malen. For einigen Jahren fand ich mich plötzlich im Strom der Medizin wieder und erfuhr, daß ich Arthritis und Neuropathie habe, was viel Muskel- und Gelenkschmerzen bedeutet. Es wurde sehr schwierig für mich, mich in der Form künstlerisch auszudrücken, wie ich es bisher tat. Sich als künstlerischer Mensch nicht kreativ ausdrücken zu können war eine sehr schwere Zeit für mich. Aber auf einmal fand ich ein Bild von Drahtkunst und das entzündete einfach einen Funken in mir. Es begann mit der Herstellung eines Sonnenfängers und von da ist der Himmel die Grenze :)


Kerzenhalter Weihnachts-Rentier

Gibt es eine Geschichte hinter deinem Shopnamen oder warum hast du ihn gewählt?

Ja, die gibt es!! Meine Drahtkunst brachte mir den kreativen Funken und die Leidenschaft zurück. Jedes einzelne Stück ist mit soviel Zeit, Liebe und Leidenschaft gemacht, daß ich hoffe, ein Käufer wird es genau so genießen. Jedes Stück ist aber auch aus Qualitätsmaterialien wie Kristallen, tschechischem Glas und Swarovski-Kristallen gemacht. Diese Materialien reflektieren das Licht auf unglaublichste Weise. Darum fühlte sich der Name "illustris designs" so richtig für meine Arbeit an. Im Lateinischen bedeutet das hell, scheinend, funkelnd.


Ich glaube, dies ist eine der meistgestellten Fragen - woher kommt deine Inspiration?

Ja, ich glaube, du hast recht! Das ist wirklich die am meisten gestellte Frage, die ich bisher bekommen habe. Ich habe so viele Sonnenfänger und Drahtkerzenhalter gemacht und bemühe mich wirklich, jedes Mal etwas Neues zu kreieren. Ich kopiere nicht die Arbeit von anderen, alle Designs sind meine eigenen! Meine Inspiration beziehe ich aus dem Leben. Ich liebe die Natur und das Reisen wirklich. Ich habe Wasserszenen geschaffen, die von meinen Schnorchel-Abenteuern inspiriert waren, und habe einen tollen Baum gemacht, den ich in Trinidad sah, oder einen Vogel, der gerade hier um die Ecke flog. Ich liebe auch Musik, aber einfach alles, das mich berührt kann eine oder die andere Form von Inspiration sein. Ich liebe auch Fantasy und Mythologie. Das Leben selber gibt mir mehr Inspiration als ich verarbeiten könnte :) Ich sage immer, schau umher und sieh eine schöne Blume, laß deine Vorstellungskraft fließen und sie kann sich in die unglaublichste Kunst verwandeln!


Drachen-Drahtskulptur

Hast du jemals mit einem deiner Stücke eine Geschichte erzählt oder gibt es zu einem eine besondere Hintergrundgeschichte?

Ohje, das ist eine sehr schwierige Frage! Jedes einzelne Stück ist mit soviel Leidenschaft gemacht und hat seine eigene Geschichte. In vielen steckt soviel Glück. Es berührt mich immer, wenn mir ein Käufer von dem Grund erzählt, aus dem er meine Kunst erworben hat. Die schönsten Geschichten handeln davon, daß es ein Geschenk zur Hochzeit oder eine Baby-Feier ist. Ich fühle mich immer so geehrt, daß meine Kunst ein Teil eines so privaten und persönlichen Ereignisses sein kann.
Aber das eine, das am meisten für mich heraussticht, habe ich letztendlich meinen Eltern geschenkt. Ich möchte immer mit neuen Materialien und verschiedenen Designs experimentieren. Ich hatte die Idee, einen Sonnenfänger zu machen, der auf einem Fuß steht anstatt im Fenster zu hängen. Ich erzählte meinen Eltern von dieser Idee, und sie sagten spontan, oh, ein paar japanische Kraniche würden großartig aussehen. Ich war ganz aufgeregt, an diesem Thema zu arbeiten und es dauerte ewig. Inzwischen bekamen wir ganz plötzlich die niederschmetternde Nachricht, daß ein Elternteil Darm- und Leberkrebs hat. Als ich die Arbeit an dem Projekt der japanischen Kraniche beendet hatte, fühlte es sich einfach richtig an, es ihnen als kleines Licht in der Dunkelheit zu geben, und das Strahlen auf ihren Gesichtern, als ich es ihnen gab, sagte mehr als tausend Worte.


Erzähl uns etwas Lustiges über dich.

Ich bin ein bißchen sehr verrückt :) :) :)


Machst du noch andere kreative Dinge, wenn ja, was?

Ich habe früher auch ein bißchen Mosaikarbeiten gemacht, aber in den letzten Jahren gehört meine Leidenschaft ausschließlich der Arbeit mit Draht. Diese erweitere ich jedoch immer mehr. Anfangs waren es nur Sonnenfänger, dann kamen die Kerzenhalter, und nun mache ich auch Drahtskulpturen.


Schwan-Drahtsonnenfänger

Welches deiner Stücke ist dein absoluter Liebling?

Pff, das fühlt sich an, als müsse man ein Lieblingskind auswählen :D Ich denke, es steht unentschieden zwischen meinem Paar-Drahtbaum, dem Feen-Sonnenfänger und dem Phoenix-Kerzenhalter.


Welches war am schwierigsten zu machen und warum?

Meine Engelskulptur aus Draht war am schwierigsten, weil es tatsächlich die erste Drahtskulptur war, die ich je gemacht habe. Ich wollte Liebe und Verlust ausdrücken und Himmel und Erde verbinden, aber nicht auf traurige Art. Es ist eine große Skulptur eines Engels, dessen Beine in Zweige übergehen, die eine blaue Kristallkugel (die Erde) umschließen. Die gesamte Skulptur sitzt in einer offenen Hand mit vielen Blumen und kleinen Schmetterlingen.

Engelskulptur

Gibt es jemanden, den du bewunderst und der dich inspiriert, künstlerisch und/oder im Leben?

In einer Welt voller Klischees und Kampf um Perfektion bewundere ich jeden, der den Mut hat, sein eigenes einzigartiges Selbst zu bleiben.


Wenn du freie Auswahl eines Materials, das du für deine Arbeit brauchst, hättest, egal wie teuer, was wäre das?

Oh Mann, Draht, Draht, Draht ... jede einzelne Stärke und Farbe, in der es ihn gibt. Silber und echtes Kupfer und jede Farbe des Regenbogens.


Pfauen-Kerzenhalter

Verkaufst du online, wenn ja, wo können wir dich finden?

JA!! Man kann mich auf Etsy (bis Ende 2016 auch noch mit einem 10%-Rabatt!) und auf DaWanda unter illustris designs finden.


Machst du Auftragsarbeiten?

Ja!! Der erste Auftrag war lokal und das erste Mal war ich ein wenig nervös. Würde der Käufer es mögen, und wäre ich imstande, das zu kreieren, was sie sich vorstellen? Am End LIEBTE ich es, es zu machen und zum Leben zu erwecken, was sich jemand vorgestellt hat. Inzwischen habe ich Aufträge für die ganze Welt, von Australien bis zur USA, gemacht. Bei Fragen oder für Infos sprecht mich bitte an.


Berühmte letzte Worte ;-) Gibt es noch etwas, das du uns sagen möchtest?

Ich hoffe nur, daß meine Geschichte und meine Leidenschaft jedem, der sich zwischen zwei Räumen in der Zeit findet, zeigen, daß man die Hoffnung und den Glauben daran bewahren soll, daß "sich, wenn eine Tür sich schließt, eine andere öffnet".


Kirschbaum in Blüte aus Draht
Vielen Dank, Cindy.
Und Leute, wenn diese Bilder euch nicht dazu bringen, beim Shop vorbeizuschauen, um mehr zu sehen, dann weiß ich nicht, was das sonst kann!

Mittwoch, 23. November 2016

Oldies but Goodies - Holz

Wir alle wissen, daß es Schmuck seit Tausenden von Jahren gibt. In den frühen Zeiten vor Edelsteinen und Metallen benutzten Menschen dafür, was sie finden konnten, Pflanzen, Federn, Muscheln, Knochen, Steine - und Holz.
Keins dieser Materialien ist aus dem heutigen Schmuck verschwunden.
Diese Woche ging es bei der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge um Holz, behandelt oder unbehandelt, bemalt oder in der ursprünglichen Farbe.
Mögt ihr Holzschmuck? Erzählt uns davon!


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2 und 3 Cat's Wire
4 und 6 Violetmoon's Corner
5 MC Stoneworks

Mittwoch, 16. November 2016

Oldies but Goodies - Topas

"Honiggelb. Feurig-orange. Cyclamenrosa. Eisblau. Ob in warmen oder kühlen Tönen, Topas ist ein strahlender und brillanter Edelstein." Dies ist ein übersetztes Zitat von der Website des Gemological Institute of America. Ein weiteres ist der Grund, "warum wir diesen Edelstein lieben - Topas bildet einige der größten Kristalle in der Edelsteinwelt: die größten sind in Kilo, nicht Karat". Wow.

Hier bei der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge bieten wir euch keine kiloschweren Topase. Tatsächlich zeige ich euch nicht einmal alle Farben, und nicht mal davon ist alles echter Topas.
Die Themenwahl war davon inspiriert, daß der Topas der Geburtsstein für diesen Monat ist. Ich gestehe, daß mich Geburtssteine manchmal verwirren, weil es unterschiedliche Listen gibt. Auf einer Seite las ich zum Beispiel, daß der goldene Topas der Stein für November und die blaue Sorte der für Dezember ist.
Um auf der sicheren Seite zu bleiben, habe ich mich daher auf die goldene Farbe beschränkt. Ich hoffe, meine Auswahl gefällt euch.


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Mittwoch, 9. November 2016

Oldies but Goodies - Gothic

Ich weiß, daß ich diesen Blog in letzter Zeit vernachlässigt habe, und ich bin auch noch ein ganzes Stück davon entfernt, wieder voll einzusteigen, hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen, die sowohl meine Computer- als auch meine kreative Zeit beschneiden.
Es gab nicht Oldies but Goodies, obwohl die Challenges selber keine Pause gemacht haben.
Jetzt möchte ich wenigstens versuchen, euch ein paar Bilder zu zeigen, bis ich wieder voll zurück sein kann.
Beginnen wir mit der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge dieser Woche, habt viel Spaß mit dem Thema "Gothic".


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Freitag, 30. September 2016

Pack die Vorräte an - Gefädelter Perlenanhänger Sonnenblume

Aus der Jewelry Artisans Community "Unsere September-Challenge ist zu Ehren des Sommerendes. Viele von uns sind bereit, der extremen Sommerhitze Ade zu sagen, und freuen sich auf die kühleren Herbsttage. Aber bei Sommer geht es nicht nur um heiße Tage; er bringt uns wunderschöne Blumen, süßes, saftiges Obst und buntes Gemüse. Eins der Dinge, an denen ich erkenne, daß das Ende des Sommers nah ist, ist es, wenn die großen, auffallenden Sonnenblumen auftauchen. In Anerkennung dessen ist eure Challenge, dieses Sonnenblumenfoto zu benutzen ..."

Mein erster Plan war, einen Anhänger aus Draht und Rocailles zu häkeln. Ich hatte schon vorher einmal einen großen gelben Blumenanhänger gemacht, nun wollte ich eine kleinere Version davon machen. Ich mache es kurz, es wurde nicht so, wie ich wollte. Eine Blume, ja, eine Sonnenblume, nein.

Ich mußte mir einen Plan B ausdenken, aber vielleicht wißt ihr ja, wie das ist, wenn etwas nicht hinhaut und man nicht bereits einen neuen Plan aus dem Ärmel schütteln kann, dann ist es manchmal schwierig, die Motivation dafür zu finden, zum Projekt zurückzukehren.

Stattdessen amüsierte ich mich mit diesem und jenem, und während eines dieser "jenen" fand ich einen Cabochon aus Mahagoni-Obsidian in meinem Vorrat. Draht stand diesmal nicht zur Debatte, aber das bedeutete ja ... an dieser Stelle starb das Projekt beinahe einen schnellen Tod ... eine Peyotefassung.
Tatsache ist, daß ich keine Freundin von Peyote bin. Fragt mich nicht warum, versucht nicht, mich zu überzeugen, manche Techniken bleiben einem, andere nicht. Peyote nicht. Zeit, es nochmal zu versuchen? Ich schäme mich nicht zu sagen, daß der erste Versuch mich fast die Wände hochtrieb. Peyote und ich wurden nicht plötzlich beste Kumpel, aber wir taten unser Bestes beim zweiten Mal ;-)
Für die Blütenblätter kehrte ich aber zum Ziegelsteinstich zurück, weil ich sie gerne steifer und stabiler haben wollte.
Jetzt brauche ich eine Pause, aber wer weiß, vielleicht kommt Peyote ja doch wieder zurück? Ich habe da noch diese Rivolis, die eine Freundin mir geschickt hat ........