Donnerstag, 14. Juni 2018

Oldies but Goodies - Tigerauge

Sorry, ich bin zur Zeit ein wenig anderweitig beschäftigt, so gar nicht schmuckbezogen, also werde ich den heutigen Post für die Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge dieser Woche kurz halten.
Unser Thema war Tigerauge (and nein, nicht alle dieser Stücke haben Tigerauge, aber ihr wißt ja, daß wir großzügig mit den Regeln sind ... könnt ihr herausfinden, welches andere Steine sind?).
Ich hoffe, die Collage gefällt euch!


1/5/8 MC Stoneworks
2/3/7 Cat's Wire
4/6 Jewelry Art by Dawn

Donnerstag, 31. Mai 2018

Art Elements Design Challenge und Blog Hop - Gezeitentümpel

Diese Challenge ist nicht zu verwechseln mit den Oldies but Goodies, die normalerweise donnerstags hier auftauchen. Als meine Freundin Laney zur Mai-Challenge auf der Art Elements-Seite postete, beschloß ich spontan, als Gast mit einzusteigen, um mich zu inspirieren und auch meinem Blog einen kleinen Kick zu gaben.
Das Thema waren Gezeitentümpel und Lesley von Art Elements-Team zeigte uns in diesem Post ein paar wunderschöne Inspirationen.

Nun zur ersten Überraschung - ich bin nicht wirklich ein Strandmädchen. Ich lebe nicht annähernd am Meer, und ich bin auch nicht die Art von Mensch, der ooh und aah macht, wenn er einen Sandstrand mit Palmen sieht.
Es ist aber nicht so, als wäre ich noch nie an einem Strand gewesen. Ein absoluter Pflichtteil eines jeden Trips in die Bay Area war zum Beispiel ein Tag an einem bestimmten Strand. Wir sprechen hier nicht von schönem Sand und tiefblauem Ozean. Wir sprechen von der Art, die mich überwältigte, weil man nichts als Wasser sehen konnte und weil alles, an das ich denken konnte, die faszinierenden und schrecklichen Kreaturen waren, die vielleicht dort draußen waren. Ich kann ja immer noch dem "Weißen Hai" die Schuld für dieses Gefühl anhängen (auch wenn das ein alter Favorit von mir ist, "Der Weiße Hai", nicht das Gefühl). Während ich genau aus diesem Grund nicht gerade bereitwillig ins Meer gesprungen wäre, genoß ich den Rest doch wirklich - nach hübschen Muscheln Ausschau halten, im seichten Wasser spazierengehen, unser Picknick vor den Möwen zu verteidigen.
Natürlich gab es auch noch andere Strände.

Und da war dann noch der Strand in Wales, den wir niemals fanden. Ich glaube immer noch, daß sie dieses Schild nur aufgehängt hatten, um uns in das Feld mit der großen Kuhherde zu locken, damit sie uns zertrampeln konnten. Nein, ernsthaft, wir fanden einfach den Weg nicht, nachdem wir diesen Pfad ausprobiert hatten und diese Straße, und schließlich gingen wir zurück und landeten stattdessen in einem Teehaus. Nicht die schlechteste Alternative, wenn ihr mich fragt. Es war so heiß an dem Tag, ich hätte keinen einzigen Schritt mehr laufen könnten, nicht für den schönsten Strand auf der Welt!

Ich kann nicht mal sagen, ob ich je mit eigenen Augen einen Gezeitentümpel gesehen hatte, obwohl ich eine sehr klare Vorstellung davon hatte. Ich wußte sofort, daß ich etwas auf eine perlengewebte Armband-Basis in einer meiner Lieblingsfarben, hämatit AB, aufbringen wollte. Natürlich hat ein Armband nur so viel Platz, und ich mußte entscheiden, was drauf sollte.

Dies ist das Ergebnis.
Das grüne Seeglas kommt von einem dänischen Strand. Ein Freund hat es für mich nach Hause gebracht. Die kleinen Schneckenhäuser und die Muschel sind von italienischen und griechischen Stränden und waren ein Mitbringsel von einer Kollegin. Und natürlich mußten auch noch Perlen dazu, die all diese Elemente sozusagen miteinander verbanden und eine Mischung aus grau-klaren und metallisch-eisblauen Rocailles, um sie festzuhalten.



Es sind so viele talentierte Leute, die Teil dieses Blog Hops sind, ich hoffe, ihr werdet die Gelegenheit nutzen, euch anzuschauen, was sie kreiert haben. Ich werde mein Bestes tun, an diesem Wochenende herumzukommen.
Und ein großes Danke an Art Elements, daß ich hier als Gast mitmachen darf!

Gäste

Raven - Kelly - Kathy - Tammy - Alyson - Elaine - Mischelle - Deborah - Anita - Jill - Shirlee - Sarajo - Melissa - Jenny

AE Team-Mitglieder

Caroline - Cathy - Claire - Jen - Laney - Lesley - Marsha - Niky - Sue - Lindsay - Jenny

Donnerstag, 24. Mai 2018

Oldies but Goodies - Garten

Es ist Mai und die Leute sprechen über ihre Gärten, wie sie Dinge pflanzen, wie diese Pflanzen sich so machen, über Gartengestaltung, über neue Gartenräume, über Entspannung im Garten.
Wir hatten nie einen Garten, als ich Kind war. Erst war da ein großer Hof, der dann klein wurde, als noch ein Haus darauf gebaut wurde (das ist laaaaaange her), dann bauten sie die Garagen und verlegten Steine, die sehr schön für meine Rollschuhe geeignet waren. Wenn ich Gartengefühl wollte, ging ich zu meiner besten Freundin, wo es Blumen gab, Kräuter und wunderschöne alte Kirschbäume - oh diese gelben Kirschen!
Was wir hatten, war ein Streifen Erde entlang der Einfahrt, mit Büschen, und dort hatte ich eine kleine Stelle mit Tausendschönchen und später ein paar Sonnenblumen, die anfangs ziemlich groß waren und dann immer kleiner nachwuchsen.

Ich schätze, was ich zu sagen versuche ist - wieder einmal - , daß ich keine Ahnung habe. Ich kenne kaum Pflanzennamen, ich habe auch keinen Schimmer, wieviel Wasser sie brauchen oder Sonne oder Liebe, aber ich erkenne eine Blume, wenn ich eine sehe ;-)
Einige der JAC-Mitglieder sind jedoch tolle Gärtner, und während ich nur Schmuck von unserer neuesten Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge zeige, bin ich sicher, ich hätte euch auch Schönheiten aus ihren Gärten zeigen können, hätte ich nur früher daran gedacht zu fragen!
Habt ihr denn einen Garten?


1/8/12 Jewelry Art by Dawn
2/5/9/10 Cat's Wire
3/6/11 MC Stoneworks
4/7/13 RioRita

Mittwoch, 23. Mai 2018

Noch mehr Tentakel

Ich liebe es, Tentakel zu machen, und dieses Tier ist schon eine ganze Zeitlang auf meiner To-Do-Liste, sogar schon bevor ich mit dem Drahtweben angefangen habe. Ich habe mir überlegt, eines zu häkeln, eines zu stricken, ich habe einmal mit einem Muster für ein aus Perlen gewobenes begonne, aber egal wie sehr ich meine Gehirnzellen anstrengte, es kam doch nichts Überzeugendes dabei heraus, und das Projekt wurde immer wieder zurückgestellt.
Es ist schon eine ziemliche Weile her, daß ich in der Wilhelma war, aber wenn ich sie besuchte, waren die Ohrenquallen im Aquarium immer einer meiner Lieblingsstops. Ich wünschte mir oft, ich hätte einen hohen Stuhl, um mich zu setzen und zu entspannen, indem ich ihnen einfach dabei zusehe, wie sie im Wasser treiben. Es ist beinahe hypnotisierend, und ich weiß, daß auch andere das so sehen.

Nachdem ich an meinen unterschiedlichen Tintenfischen gearbeitet hatte, beschloß ich nun, einfach einmal mit den Tentakeln anzufangen, und vielleicht würde daraus ja dann eine gute Idee entstehen. Und das tat es auch!

Natürlich wußte ich, daß man diesen besonderen, fast ätherischen Look mit Draht nicht nachbilden kann. Draht und ein Cabochon sind soviel substantieller ;-) Stattdessen war die Form hier wichtiger. Nicht daß alle Quallen gleich aussehen, aber ich denke, wenn man Leute bitten würde, eine zu zeichnen, würden sie so ziemlich die gleichen Merkmale haben - einen Körper wie eine umgedrehte Schüssel und Tentakel.
Während ich das Kupfer jedoch normalerweise oxidiere, habe ich es dieses Mal glänzend gelassen, damit die Qualle wenigtens nicht so dunkel ist.

Ich fand genau die richtige Form in meinem Cabochonvorrat (ja, dies ist tatsächlich ein Vorratsfresser, aber ich wollte nicht bis Freitag warten).
Und der größte Spaß daran, Tentakel zu machen, ist, daß sie alle unterschiedlich aussehen können. Lang oder kurz, so oder anders herum gebogen, individuelle Muster (obwohl es nicht viel gibt, was man mit nur zwei Drähten machen kann), und natürlich sind da die Kringel, die ich liebe, was ihr zweifelsohne schon bemerkt habt. Ich konnte mich kaum zurückhalten, aber es gab ja nur einen begrenzten Platz am Cabochon.


Die Kette, die ich hinzufügte, hat Glieder von ungleichmäßiger Größe, weil ich dafür die Drahtstückchen verwendet habe, die von anderen Projekten übriggeblieben sind und darum verschiedene Längen hatten, eine nette Art, sie endlich zu verwenden.


Ich würde gern sagen, daß dies nicht meine letzte Qualle ist, weil ich so furchtbar gern daran gearbeitet habe, aber ich kenne mich selber zu gut, und meine Liste, die sich dauernd ändert. Andererseits - Tentakel!! :-D

Donnerstag, 10. Mai 2018

Oldies but Goodies - Lapis


Lapislazuli, oft nur Lapis genannt, war schon einmal das Thema für unsere Challenge, aber das ist in Ordnung. Wir sind schließlich nicht die einzigen, die dieses Dunkelblau lieben.
Beim letzten Mal habe ich erwähnt, wie die Ägypter Lapis zermahlen haben, um daraus Kosmetik zu machen. Es gibt auch alte Legenden und Märchen, in denen der Steine eine Rolle spielt.

Und natürlich dürfen wir Lapis in der Kunst nicht vergessen, sowohl den Stein selber als auch das Pigment names Ultramarin, das daraus hergestellt wurde. Ultramarin, welches man heute noch kaufen kann, das aber seine Bedeutung in der Kunst verloren hat, nachdem synthetische Pigmente auftauchten, war aufgrund des zeitaufwendigen Herstellungsprozesses bisweilen kostbarer als Gold. Das Pulver aus dem zermahlenen Stein wird gereinigt und dann in klarem Wasser ausgewaschen, bis man da Pigment selber erhält, gerade mal ein Bruchteil des ursprünglichen Lapis.
Hier ist ein interessanter Artikel (allerdings auf Englisch, ich habe leider nichts Entsprechendes auf Deutsch gefunden), der auch Beispiele dafür zeigt, wie Ultramarin benutzt wurde, zum Beispiel in der Sixtinischen Kapelle.

Aber zurück zu unserer Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge für diese Woche - ich hoffe, die heutige Auswahl wird euch gefallen. Nicht alles davon ist Lapis, aber das wunderschöne Dunkelblau werdet ihr in jedem Stück finden.


1 und 5 MC Stoneworks
2 und 4 Jewelry Art by Dawn
3 und 7 Cat's Wire
6 und 8 The Crafty Chimp
9 und 10 RioRita

Samstag, 5. Mai 2018

Einfach nur so Samstag - Eine Puppe für Marie

Es wäre zuviel gesagt, wenn ich behaupten würde, daß ich Kinder- und Jugendbücher sammle. Ich habe zwar einen ganzen Schrank voll, aber das ist hauptsächlich, weil es meine eigenen Bücher aus der Zeit sind, als ich jung war, Bücher, die ich geschenkt bekommen habe, von meiner Patentante und ihren Brüdern zum Beispiel, Bücher, die ihnen gehört hatten, und natürlich Bücher, die ich selber kaufte, weil sie meine Lieblinge aus der Bücherei waren.

Ich konnte schon früh lesen und war sehr stolz darauf, daß ich einen eigenen Büchereiausweis hatte (mit der Nummer 5542 ;-)), und es gab Bücher, die ich immer und immer wieder auslieh, also mußte ich sie einfach auch als Erwachsene besitzen - und ja, bevor ihr fragt, manchmal lese ich eines, und wenn es ein Weilchen Erinnerungen und die alte Magie heraufbeschwört ... perfekt!

Natürlich war das Internet eine große Hilfe bei meiner Suche. Nur ein Beispiel. Es gab da diese Buchserie über Davy Crockett, in die mich meine Brüder einführten. 16 Bände, aus denen ich zu der Zeit zitieren konnte, so oft las ich sie. Nun ja, nicht alle davon. Mit Band 16 hatte ich Schwierigkeiten wegen Crocketts Tod, das las ich also erst als Erwachsene, und Band 8 war in der Bücherei vermißt.
Das ist eine meiner Lieblings-Büchereigeschichten (habt Geduld mit mir, Leute, die sie so schon tausend Mal gehört haben). Ich merkte das Buch vor. Dies waren die 70er. Ich füllte eine Postkarte aus, die dann an was auch immer sie zu dieser Zeit für die Verbuchung verwendeten, geklammert wurde. Dann wartete ich geduldig. Bis ich eine Mahnung für ein Buch bekam, das ich niemals gehabt hatte! Ich schätze, das hat mich aufgeschlossen gegenüber der Tatsache gemacht, daß sogar Bibliothekare Fehler machen ;-)
Viele Jahre später setzte ich eine Suchanfrage auf das Schwarze Brett einer Antiquariatswebsite - und bekam die Gelegenheit, die komplette Serie von einer Person zu kaufen, was wirklich ein Glücksfall war, und der Preis war auch okay!

Meine Sammlung wuchs, aber ein Buch fehlte immer noch. Das Problem war, daß ich mich weder an den Titel noch den Verfasser erinnerte. Es war ein Bilderbuch, und ich war damals noch sehr klein gewesen. Alles was ich wußte war, daß es um eine Puppe in einem Laden ging, daß diese Puppe ein wunderschönes Kleid trug und daß ihre langen Spitzenunterhosen unter dem Kleid herauslugten. Immer wieder einmal versuchte ich die Worte Puppe, Laden, Fenster, Kleid, Bilderbuch und mehr zu googlen, immer in der Hoffnung, einen Hinweis unter den gefundenen Bildern zu entdecken.
Ich hatte buchstäblich seit Jahrzehnten gesucht, als ich auf einen Artikel über ein Archiv mit 6000 historischen Kinderbüchern stieß, die digitalisiert und kostenlos online lesbar sind, von der Baldwin Library of Historical Children's Literature. Das Buch, nach dem ich suchte, war zwar nicht aus dem 19. Jahrhundert, aber als ich so an Kinderbücher erinnert wurde, beschloß ich, wieder einmal zu googlen. Ich habe keine Ahnung, was ich diesmal anders machte, ob ich einfach nur Glück hatte, oder ob Google meiner Suchen langsam müde würde, aber da war es!
Ein Problem war jedoch, daß ich keine neue Ausgabe wollte, und natürlich wollte ich das Buch auch auf Deutsch, obwohl das Original auf Englisch war.
Wieder hatte ich Glück. Ich fand es auf einer Antiquariatsseite, aber es war ohne Bild gelistet, und inzwischen hatte ich entdeckt, daß es auf Deutsch auch eine Ausgabe mit grauem Deckel statt eines Bildes gab, das wollte ich nicht. Nächster Halt - eBay. Da war es dann. Nicht billig, aber erschwinglich, und sie akzeptierten sogar meinen Preisvorschlag.

Hier ist es nun - Eine Puppe für Marie.
Es fühlte sich beinahe seltsam an, daß die Suche nun vorbei war - wonach werde ich nun als nächstes suchen? :-D

Freitag, 4. Mai 2018

Pack die Vorräte an - Achat und Labradorit

Letzten Monat tat ich mich wirklich schwer damit, irgendetwas hinzubekommen. Das heißt nicht, daß ich es nicht versucht hätte, aber das wollte alles nicht so hinhauen. Natürlich war ich mit den Gedanken auch viel bei Ponder, seinen Tierarztbesuchen, und dem Versuch mit einem Diätfutter nach dem anderen, weil sich die Bande weigerte zu essen. Ich bin die einzige in dieser Wohnung, die nicht abgenommen hat!
Inzwischen hat sich alles etwas beruhigt *klopf auf Holz* und Mabel (meine unsichtbare Muse) hat sich getraut zurückzukommen.
Heute also, während ich wieder einmal in die Welt von Stolz und Vorurteil eintauchte, beschloß ich, meine Vorräte durchzustöbern.

Ich fand ein paar ziemlich kurze Kupferdrähte, Reste von anderen Projekten, und einen kleinen Achatcabochon, der aussah, als könnte er gut zu den Drahtlängen pasen. Der schwierigste Teil ist es immer, sich für ein Webmuster zu entscheiden. Manchmal fange ich an, ziehe den Arbeitsdraht dann wieder ab und versuche etwas anderes, und natürlich ändert sich die erste Idee dann während der Arbeit manchmal sowieso noch einmal komplett.
Diesmal überraschte ich mich selber wieder einmal, ich wußte nicht, daß der Anhänger am Ende so aussehen würde!
Ich konnte sogar einen meiner facettierten Labradorite in Zwiebelform (keine Ahnung, wie das offiziell auf Deutsch heißt) nutzen, auf denen ich schon seit Jahren sitze, weil er zu dem leicht gedämpften Look paßt und ihm einen Tick von Glanz und Funkeln gibt, wenn das Licht richtig ist.


P.S. Natürlich dachte ich zuerst auch noch an ein Anhängsel, das tue ich immer, aber als ich statt einer winzigen Perle oben den Labradorit wählte, war das Anhängsel raus, es wäre zuviel gewesen, jedenfalls für meinen Geschmack.