Fanwand

Diese neue Seite befaßt sich mit den Porträts für meine Fanwand. Das ist eine echte Wand.
Wann immer ich etwas Neues habe, werde ich es am Ende der Seite hinzufügen, es wird sich lohnen, hin und wieder wegen eines Updates vorbeizuschauen.

Es gibt keine Regeln. Ich entscheide immer spontan, was das nächste Porträt sein wird. Es wird große Zeitsprünge geben, und manche Personen tauchen vielleicht sogar zweimal auf. Wer weiß, vielleicht sogar noch öftern, je nachdem wie groß meine Bewunderung ist. Oder meine Schwärmerei. Oder meine Erinnerungen. Vielleicht in unterschiedlichen Rollen, wenn es Schauspieler sind. Es werden wahrscheinlich mehr Männer als Frauen sein, einfach deshalb, weil ich über die Jahre mehr für Männer geschwärmt habe. Ich habe mit Schauspielern und Schauspielerinnen angefangen, aber ich erwartet, daß irgendwann auch andere dazukommen werden.
Okay, wenn ich so darüber nachdenke, gibt es letztendlich doch ein paar Regeln. Außer dem ersten Porträt, das ich gemacht habe und das zur Idee der Fanwand führte, haben all diese Porträts acht Farben, sieben davon immer dieselben. Nur der Hintergrund kann sich leicht in der Farbe verändern, und ich habe auch schon statt reinem Weiß Perlweiß verwendet - ooh, ich bin solch eine Rebellin - aber es ist immer noch Weiß. Die zweite Regel ist, daß sie alle die gleiche Größe haben. Die dritte Regel ist, daß mein Bauch mir sagt, wen ich da aufhänge. Es gibt ein "Groucho Marx ist dort oben, du MUSST Harpo und Chico haben", wenn Groucho mein Favorit ist. Darum geht es beim Fansein. Wenn ich eine halbe Comedytruppe will, zwei Drittel einer Band, ein ganzes Fußballteam (nein, das wird nicht geschehen, es ist nur ein Beispiel), oder auch Batman ohne Robin (auch das wird nicht geschehen) - es ist meine Entscheidung.

Nun laßt mich euch ein wenig über diese Porträts erzählen.
Sie sind auf einem Perlenwebrahmen gemacht. Als erstes suche ich nach einem Bild, das mir gefällt. Wenn nötig schneide ich es auf den Teil des Fotos zu, den ich brauche, und transferiere es nach Schwarzweiß, und dann bearbeite ich es in Kontrast, Schatten, Highlights und Helligkeit.
Ja, ich benutze ein Perlenprogram (BeadTool 4), um aus dem Bild ein Muster zu machen. Wenn ich wollte, könnte ich dafür meine Acht-Farben-Palette nutzen. Hört sich einfach an, nicht wahr? Ich stecke ein Bild rein und bekomme ein Muster heraus. Wie einen Toast in einen Toaster. So funktioniert es aber nicht. Wenn ich meine Palette benutze, bekomme ich manchmal weniger als meine acht Farben in einem Muster, und das läßt es, nun ja, interessant aussehen, aber nicht notwendigerweise gut.
Ihr versteht schon. Also benutze ich meine Palette nicht. Ich benutze mehr Farben, filtere aber einige der Finishes heraus, wie glänzendmetallic. Nach dem Transfer fange ich an, an dem Muster zu arbeiten.
Vielleicht sind da Dinge im Bild, die ich nicht dort haben möchte, wie Ohrringe, eine Hand am Hals oder einen Finger am Kinn, und ich muß im Muster darüber "malen".
Als nächstes verschmelze ich Farben, was bedeutet das ein helles Rosa sich vielleicht in Weiß oder Hellgrau verwandelt. Ein Dunkelgrau kommt vielleicht als Gunmetal oder Schwarz heraus. Ich kann dieses Verschmelzen aber nicht in willkürlicher Abfolge machen. Ich kann es versuchen, aber dann habe ich am Ende vielleicht ein Gesicht, das weiß und hellgrau ist und komplett schwarzes Haar hat, oder als anderes Extrem ein Gesicht, das ein großer Schatten in Gunmetal mit ein paar weißen Punkten ist.
Inzwischen habe ich eine Vorstellung davon, wann ich meine Farbpalette auf das Bild anwenden kann, vor dem Verschmelzen oder nachdem ich schon ein paar Schritte durchgegangen bin. Wißt ihr, der Transfer hat meine Farben vielleicht komplett ignoriert oder nur einige davon im ersten Schritt.
Sobald ich im ganzen zufrieden und bei meiner Palette angekommen bin, bin ich ... nein, immer noch nicht fertig. Dann muß ich das Muster nämlich noch mehr bereinigen. Wenn die Augen zu dunkel sind, muß ich die richtige Stelle finden, wo ich sie etwas aufhellen kann. Vielleicht muß ich an ein paar Stellen arbeiten, die sonst später wie Pickel aussehen könnten oder ich verändere Schatten, um zu verhindern, daß die Damen einen Schnurrbart bekommen, der nicht wirklich da ist. Eventuell arbeite ich noch etwas mehr an den Highlights im Haar.

Oh ja, und ich habe vergessen zu erwähnen, daß das erste Bild nicht immer funktioniert. Manchmal muß ich neue heraussuchen und von vorne anfangen oder zehn Entwürfe machen.
Das macht diese Porträts wirklich zu meinen Kreationen und nicht denen des Programms.

Tatsächlich ändere ich das Muster manchmal sogar noch während des Webens. Ich habe schon ein paar Reihen wieder aufgetrennt, weil ein Auge oder eine Nase dann doch komisch aussehen. BT4 zeigt die Farben nicht ganz genauso, wie sie in echt sind, also passiert es manchmal, daß ich das Dunkle eines Graus oder die Helligkeit eines Weiß unterschätze.
Und ich gebe zu, manchmal bemerke ich zu spät, daß vielleicht eine kleine Stelle hier oder dort besser hätte sein können oder daß sich eine Perle in Weiß AB zwischen das Kristall AB geschmuggelt hat. Wenn die Fäden erstmal alle eingenäht sind, gibt es kein Auftrennen mehr, und nach dem Rahmen schon mal gleich gar nicht.
Ich lerne mit jedem Porträt, das ich mache, dazu, und es macht immer noch so viel Spaß wie als ich das erste gemacht habe.

Kommen wir nun aber zu den Porträts selber.
Bitte denkt daran, daß sie etwas unterschiedlich aussehen, je nachdem wie weit weg davon man ist. Wenn man näher dran ist, sieht man natürlich die einzelnen Perlen, aber das ändert sich, wenn man ein bißchen mehr Abstand hat.
Jedes Porträt kommt mit einer kleinen Information, klickt die Links, wenn ihr mehr wissen möchtet. Allerdings bitte ich dafür um Verständnis, daß die Linkmomentan alle auf Englisch sind, da Blogger mir beim letzten Update meinen kompletten Post gelöscht hat, wobei auch alle deutschen Links verloren gingen.



Simon Baker wurde am 30. Juli 1969 in Tasmanien, Australien, geboren.
Seine erste Rolle in einer australischen Seifenoper brachte ihm den Logie Award ein. Nachdem er in mehreren Seifenopern mitgespielt hatte, zog er schließlich mit seiner Familie nach Los Angeles, wo er für seinen ersten Film gecastet wurde.
Obwohl er in mehr als 20 Filmen und drei Fernsehserien (eine davon sehr kurzlebig) zu sehen war, ist seine am meisten bekannte Rolle die als CBI-Berater Patrick Jane in "The Mentalist".
Baker hat mehrere Episoden seiner Serie produziert und dabei Regie geführt und hat 2015 mit der Arbeit an einem Film begonnen, der auf einem preisgekrönten Roman von Tim Winton beruht.



David Duchovny wurde am 7. August 1960 in New York City geboren.
Er war in mehreren Filmen zu sehen, sein großer Durchbruch kam jedoch mit der Rolle als Special Agent Fox Mulder in der Fernsehserie "Akte X" und den Filmen dazu (Fans hatten die Wiederauflage der Show sehnsüchtig erwartet). Mit der Serie "Californication" hatte er einen weiteren Hit. 2015 veröffentlichte er seinen ersten Roman, begann eine neue Fernsehserie und brachte außerdem sein erstes Album heraus!



Tim Curry wurde am 19. April 1946 in Cheshire, England, geboren.
Er begann als Theaterschauspieler. Seine Rolle als Dr. Frank-N-Furter war nicht nur auf der Bühne ein großer Hit, sondern auch in der Leinwandfassung "The Rocky Horror Picture Show", die 2015 ihr vierzigjähriges Jubiläum feierte.
Es würde zu lang dauern, alles aufzulisten, was er als Schauspieler, Komponist und Sänger gemacht hat!



Colin Firth wurde am 10. September 1960 in Hampshire, England, geboren.
Er hat eine Reihe von Charakterparts in Filmen und im Fernsehen gespielt, wobei Mr Darcy aus der Miniserie "Stolz und Vorurteil" nach Jane Austens Roman einer der bemerkenswertesten ist.
2011 erhielt er für seine Rolle als König Georg der VI. in "The King's Speech" einen Oscar.



Harrison Ford wurde am 13. Juli 1942 in Chicago geboren.
Er trat in Fernsehserien und Filmen auf, bevor er mit seiner Rolle als Han Solo in "Krieg der Sterne" einen großen Hit landete, wonach ihn nichts mehr darin aufhielt, ein großer Hollywood-Star zu werden. 38 (!) Jahre später kehrte er als Han auf die Leinwand zurück.



Margaret Rutherford wurde am 11. Mai 1892 in London geboren. Sie starb am 22. Mai 1972 in Buckinghamshire.
Obwohl sie in mehr als 40 Filmen zu sehen war und 1963 für "Hotel International" einen Oscar erhielt, wird sie wahrscheinlich immer am besten für ihre Miss Marple in vier Filmen in Erinnerung bleiben, auch wenn sie überhaupt nicht wie die Miss Marple der Romane von Agatha Christie ist.



Diana Rigg wurde am 20. Juli 1938 in Yorkshire geboren.
Sie ist eine bekannte Theaterschauspielerin und war und ist im Fernsehen und in Filmen zu sehen, ist aber am besten für ihre Rolle der wundervollen Emma Peel in der Fernsehserie "Mit Schirm, Charme und Melone" bekannt.



Benedict Cumberbatch wurde am 19. Juli 1976 in London geboren.
Er studierte Drama und Schauspiel und hat seither für Theater, Fernsehen, Film und Radio gearbeitet. Sein Durchbruch kam, als er Stephen Hawking auf der Leinwand verkörperte, die Rolle in "Sherlock" als der berühmte Detektiv in einer Version der modernen Zeit war jedoch vielleicht ein noch größerer Schritt. Seither ist er äußerst gefragt. Fans warten ungeduldig auf neue Folgen mit ihrem Lieblingsdetektiv und seinem Dr. Watson.



Cary Elwes wurde am 26. Oktober 1962 geboren.
Sein Film "Die Braut des Prinzen", für den er lernen mußte, wie man mit der rechten und der linken Hand fechtet, war nicht besonders populär gewesen, als er herauskam, ist jetzt aber für viele ein Favorit. Elwes schrieb sogar ein Buch über die Entstehen des Films.



Candice Bergen wurde am 9. Mai 1946 in Beverly Hills geboren.
Bergen war nicht nur Filmschauspielerin, sondern verfolgte auch eine Karriere als Fotografin und Fotojournalistin.
Ihre Filme in den 60ern und 70ern waren nicht besonders erfolreich, aber die Dinge besserten sich, als sie sich der Comedy zuwandte.
Die Fernsehserie "Murphy Brown" aus den späten 80ern war zu dieser Zeit ein Höhepunkt ihrer Karriere. Nachdem ihr erster Mann, der französische Regisseur Louis Malle, starb, hielt sie sich im Hintergrund, kehrte dann aber als Anwältin Shirley Schmidt in der Serie "Boston Legal" auf den Schirm zurück.



James Spader wurde am 7. Februar 1960 in Boston geboren.
Von Fernsehfilmen kam er zu Brat-Pack-Filmen. Nachdem er in Cannes einen Preis als Bester Schauspieler erhielt, bekam er größere Rollen, eine davon als Anwalt Alan Shore, die tatsächlich in zwei unterschiedlichen Fernsehserien auftaucht,"Practice - Die Anwälte" und "Boston Legal".
Spader hat mit "The Blacklist" einen weiteren Hit gelandet.


Peter Lorre wurde am 26. Juni 1904 in Rózsahegy geboren. Er starb am 23. März 1964 in Los Angeles.
Als Jugendlicher riß Lorre von daheim aus, um Schauspieler zu werden. Er blieb unbekannt, bis er für den Film "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" als der psychopatische Kindermörder besetzt wurde. 
Von da an spielte er oft unheimliche oder exzentrische Charaktere in Horror- oder "dunklen" Filmen. Eine der Rollen, die vom Publikum geliebt wurde, war die als Mr. Moto in einer Serie von acht Filmen über einen japanischen Geheimagenten.
In den 50ern und 60ern hatte Lorre Probleme, Arbeit zu finden,  und war bis zu seinem Tod in überwiegend erfolglosen Filmen zu sehen.


Siddharth wurde am 17. April 1979 in Chennai, Tamil Nadu geboren.
Nachdem er seinen Abschluß in Betriebswirtschaft gemacht hatte, fing er als Regieassistent an, bevor er zur Schauspielerei kam, überwiegend in Telugu, aber auch Tamil und Hindi Filmen.
Er hat als Drehbuchautor, Schauspieler/Tänzer, Produzent und in einigen seiner Filme sogar als Sänger gearbeitet.
2012 produzierte er seinen ersten Film Kadhalil Sodhappuvadhu Yeppadi nach einem Kurzfilm auf YouTube; ein Erfolg sowohl finanziell als auch bei den Kritikern.


Cary Grant wurde am 18. Januar 1904 als Archibald Leach in Bristol geboren. Er starb am 29. November 1986 in Davenport, Iowa.
Mit 14 verließ er die Schule, um sich einer Komödianten-truppe anzuschließen, wo er Pantomime und Akrobatik lernte (was ihm später dabei half, viele seiner Filmstunts selber auszuführen). Er wird immer noch als der sprichwörtliche Gentleman unter den großen Hollywoodstars angesehen.



Marilyn Monroe wurde am 1. Juni 1926 als Norma Jeane Mortenson in Los Angeles geboren. Sie starb am 5. August 1962 in Los Angeles.
Nach einer schweren Kindheit in Pflegefamilien und einem Waisenhaus wandte sie sich zunächst dem Pinup-Modeln zu, nachdem sie einen Fotografen kennengelernt hatte. Dies führte zu ihrer Schauspielkarriere, in der sie gewöhnlich als die "dumme Blondine" besetzt wurde.
Ihr Privatleben war von Sucht und Depression überschattet. Ihr Tod - obwohl als wahrscheinlicher Selbstmord angesehen - ist immer noch Thema vieler Verschwörungstheorien.
Bis heute wird sie als Popkultur-Ikone betrachtet.



Graham Chapman wurde am 8. Januar 1941 geboren. Er starb am 4. Oktober 1989 in Maidstone.
Nachdem er in mehreren Comedy-Revues in Cambridge aufgetreten war, wo er einen medizinischen Abschluß machte, entschied er, daß er lieber ein Komödiant als ein Arzt sein wollte.
Er war Mitglied der Comedygruppe "Monty Python",  die für ihre Sketchshow "Monty Python's Flying Circus" und ihre Filme berühmt ist, schrieb aber auch für andere Fernsehserien und Filme.


Audrey Hepburn wurde am 4. Mai 1929 in Brüssel geboren. Sie starb am 20. Januar 1993 in Tolochenaz, Schweiz.
Nach dem 2. Weltkrieg ging sie nach London, um dort mit dem Ziel, Solotänzerin zu werden, eine Ballettschule zu besuchen. Aufgrund von Mangelernährung während des Kriegs mußte sie diesen Traum aufgeben und begann, stattdessen zu modeln und in Musicals aufzutreten, bis sie für den Film entdeckt wurde.
In den 50ern und 60ern war sie der Star in höchst erfolgreichen Filmen, zog sie dann aber überwiegend von der Leinwand zurück. Ihre letzten Jahre verbrachte sie damit, als Sonderbotschafterin für UNICEF zu arbeiten.



Katharine Hepburn wurde am 12. Mai 1907 in Hartford, Connecticut geboren. Sie starb am 29. Juni 2003 in Old Saybrook, Connecticut.
Sie fing im College mit dem Schauspiel an und bekam nach ihrem Abschluß kleine Rollen am Broadway, dann kamen die ersten Filmangebote herein. Nach einigem Erfolg beeinflußte ihr unkonventionelles Benehmen ihre Karriere einige Jahre lang, dann jedoch kam sie sogar noch stärker zurück, oft als Star an der Seite ihres späteren Partners Spencer Tracy, und wurde zu einer der größten Schau-spielerinnen auf der Leinwand.
Mit vier Oscars hält sie immer noch den Rekord.



Elizabeth Taylor wurde am 27. Februar 1932 in London geboren. Sie starb am 23. März 2011 in Los Angeles.
Obwohl sie in England geboren wurde, waren ihre Eltern Amerikaner, die in die Vereinigten Staaten zurückging, als der Krieg Europa bedrohte.
Sie fing als Kinderstar auf der Leinwand an und wurde schon als junge Frau als eine der großen Schönheiten der Welt angesehen.
Außer für ihre vielen Filme - die denkwürdigsten davon aus den 50ern und 60ern - war sie auch bekannt für ihr turbulentes Privatleben, ihr Liebe zu und Kenntnis über Schmuck, und nicht zu vergessen ihr Engagement für Dinge wie ihre AIDS Foundation.


Christopher Lambert wurde am 29. März 1957 in Great Neck, Long Island, USA, geboren.
Als er zwei wr, verließ seine Familie die USA und ging wegen der Anstellung seines Vaters als Diplomat für die Vereinten Nationen in die Schweiz, später zogen sie nach Paris, wo er das Paris Conservatoire besuchte.
Nach kleinen Rollen in französischen Filmen bekam er die Titelrolle in Greystoke - Die Legende von Tarzan, Herr der Affen, zwei Jahre später war er in Highlander (mit den wundervollen Songs von Queen) zu sehen.
In den letzten Jahren hat er als Produzent gearbeitet und in Actionfilmen mitgespielt.



Margarete Steiff wurde am 24. Juli 1847 in Giengen an der Brenz geboren. Sie starb am 9. Mai 1909 in Giengen an der Brenz.
Als Kleinkind von 18 Monaten erkrankte sie an Kinder-lähmung, was zur Lähmung führte und sie zeitlebens an einen Rollstuhl fesselte.
Entschlossen, ihre Einschränkungen zu überwinden, wurde sie Näherin und gründete ein Filzgeschäft. Der Durchbruch kam mit kleinen Filzelefanten, die sie als Nadelkissen verschenkte, die sich aber als beliebtes Kinderspielzeug erwiesen. Das war im Jahr 1880.
Sie entwarf noch mehr Filzspielzeug und 1892 wurde der erste illustrierte Katalog gedruckt. Später traten ihre Neffen ins Geschäft ein, wobei Richard der Kreative war, der viele Spielzeuge mehr entwarf, jetzt auch in Mohair und anderen Materialien, darunter der geliebte Teddybär, der aber auch in anderen Bereichen wie zum Beispiel der Fotografie aktiv war.
Bis zu diesem Tag lebt ihr Erbe weiter, nicht nur in Kinderspielzeug, sondern auch Sammlung auf der ganzen Welt.


Freddie Mercury wurde am 5. September 1946 in Stone Town, Zanzibar, geboren. Er starb am 24. November 1991 in London.
Im Alter von sieben begann er mit dem Klavierunterricht. Als die Familie nach England zog, schloß er sich während des Studiums einer Bluesband an. Als nächstes trat er einer Band bei, die schließlich zu "Queen" wurde, die 1973 ihr Debütalbum veröffentlichten und nicht nur mit ihren Liedern, sondern auch ihren unglaublichen Bühnen- und Videoauftritten Rockgeschichte schrieben.
Mitte der 80er Jahre begann er sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren, wobei eines seiner Projekte die Zusammenarbeit mit der Operndiva Monserrat Caballé an "Barcelona" war.
Nur 24 Stunden nachdem er öffentlich verkündete, daß er AIDS hatte, verlor er seinen Kampf gegen die Krankheit.
Man wird sich an ihn als einer größten Rocklegenden aller Zeiten erinnern.



Terry Pratchett wwurde am 28. April 1948 in Beaconsfield, UK, geboren. Er starb am 12. März 2015 in Broad Chalke, UK.
Im Alter von dreizehn veröffentlichte er in einer Schulzeitung seine erste Geschichte, zehn Jahre später seinen ersten Roman.
1983 wurde der erste Roman in seiner unglaublich erfolgreichen "Scheibenwelt"-Serie veröffentlicht. Die komische Fantasyreihe besteht jetzt aus 41 Bücher und ist in Übersetzungen auf der ganzen Welt verfügbar. Sie ist witzig, satirisch, philosophisch, wissenschaftliche und greift oft moderne und historische Themen auf. Sie ist für Fernsehen, Theater, Spiele und mehr adaptiert worden.
Es gibt mehrere Begleitveröffentlichungen wie Kurzgeschichten, wissenschaftliche Bücher und Nachschlagewerke.
Er schrieb außerdem mehrere Kinderbücher.
Nachdem bei ihm eine seltene Form von Alzheimer diagnostiziert wurde, startete er eine Kampagne, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen.
Seiner Webseite zufolge starb er friedlich zu Hause, mit seiner schlafenden Katze auf dem Bett. Nicht lang zuvor hatte er seinen letzten Scheibenweltroman beendet.



Stan Laurel wurde am 16. Juni 1890 in Ulverston, UK, geboren. Er starb am 23. Februar 1965 in Santa Monica.
Sein Vater war Vaudeville-Künstler, also wurde auch Stan Künstler. Er trat Fred Karnos Truppe bei, wo er Zweitbesetzung für Charlie Chaplin war. Die Truppe ging auf Tour in die USA, er jedoch kam direkt nach England zurück und kehrte erst ein paar Jahre später wieder in die USA zurück, wo er Schauspieler, Drehbuchautor und Komödienregisseur wurde.
Jahre später wurden er und Oliver Hardy ein Team und machten über 20 Jahre lang Filme. 1950 zogen sie sich aus dem Film zurück, gingen jedoch nach England, um in Bühnenshows aufzutreten.



Klaus Nomi wurde am 24. Januar 1944 in Immenstadt geboren. Er starb am 6. August 1983 in New York.
Er war Countertenor mit großem Stimmumfang und bekannt für sein Auftreten als "Alien" mit ungewöhnlichen Kostümen (eines davon von einem Auftritt als Backupsänger für David Bowie inspiriert), starkem Make-up und seiner typischen Frisur. Er sang eigene Lieder, coverte andere, nahm aber auch Opernstücke in seinen Auftritt auf.
1973 zog er nach New York, wo er mit der Szene im East Village in Berührung kam. Reaktionen auf seinen Auftritt beim "New Wave Vaudeville" im Jahr 1978 waren so positiv, daß er in Clubs in ganz New York City eingeladen wurde.
Nachdem sich seine erste Band auflöste, trat er weiterhin live mit Models, Sängern, Künstlern und Musikern auf und erwarb sich überwiegend in New York und Frankreich eine Gefolgschaft.
Als einer der ersten Prominenten wurde bei ihm AIDS diagnostiziert, eine Krankheit, die damals nahezu unbekannt war. Seine Asche wurde über New York verstreut.



Pernell Roberts wurde am 18. Mai 1928 in Waycross, Georgia, geboren. Er starb am 24. Janur 2010 in Malibu.
Nachdem er in zwei Colleges durchfiel und sie verlassen mußte, gab er der Schauspielerei eine Chance. Seine ersten Erfahrungen machte er auf der Bühen, dann bekam er einige kleinere Filmrollen, bevor er der älteste Cartwright-Sohn Adam in der Serie "Bonanza", der am zweitlängsten laufenden Western-Fernsehserie, wurde. Er verließ die Serie jedoch nach sechs Staffeln, unzufrieden mit den Drehbücher und der Richtung der Show.
Nach einer nicht so erfolgreichen Periode bekam er die Rolle von Trapper John, M.D. in der gleichnamigen Serie, ein Charakter, der ursprünglich in den Büchern, dem Film und der Fernsehserie M*A*S*H eingeführt worden war.
Als Mann mit starken Prinzipien kämpfte er außerdem sein Leben lang gegen Rassismus und Sexismus.

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