Er wird etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit Moms Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei.
Aktuell sind dabei: Deb’s World, Suzy Turner, Within a World of My Own, Once Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren.
Ihr könnt mitspielen und bei ihrem Link Up mitmachen!
Wenn das für euch zu kurzfristig ist, vielleicht nächstes Mal? Hier sind die Vorgaben für die kommenden Monate:
September - Poesie
Oktober - Geburtstag
November - Aberglaube
Die Vorgabe für heute war "Ein Tag im Leben" und Mom hat mich darum gebeten, ihr auszuhelfen.
Ehrlich, ich mag ja nach einer Hexe benannt sein, aber selbst kann nur bis zu einem gewissen Grad Magie verbreiten. Mom interessanter klingen zu lassen als sie es ist gehört nicht unbedingt dazu.
Aber wartet mal eine Sekunde ... es heißt "Ein Tag im Leben". Das muß keine Beschreibung eines "normalen" Tags in ihrem Leben sein. Ich kann einfach irgendeinen Tag aussuchen, nicht wahr? Laßt mich nachdenken ...
Wie wäre es mit dem Tag, an dem die Kripo vor ihrer Tür stand und nach ihrem damaligen Mann fragte? Sie wurde so nervös, daß sie einen dummen Witz darüber machte, ob er ein Bigamist sei (es ging darum, daß sie Jahre zuvor einen gestohlenen Computer auf eBay gekauft hatten, ohne es zu wissen, und da sie nur ein Name auf einer sehr langen Liste waren, wollte die Polizei einfach ein Bild der Seriennummer haben).
Oder die Nacht, an dem sie den Anruf zu ihrer Transplantation bekam und den Anrufer verwirrte, weil sie sagte, sie müsse erst noch einen Moment darüber nachdenken - so etwas muß man nach nur zwei Stunden Schlaf erstmal verarbeiten - und den Tag danach?
Dem Tag, als sie einen Präriehund vom örtlichen Zoo abholte, um ihn mit der Flasche aufzuziehen (und die Zeit danach, als sie ihn immer mit sich zur Arbeit nahm)?
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| Fips als Baby |
Wow, jetzt verstehe ich, warum sie wollte, daß ich ihr helfe.
Es ist echt nicht so, als hätte Mom keine interessanten Tage gehabt, aber wahrscheinlich würden viele die Tage jetzt einfach nur langweilig nennen.
Die Dinge fingen mit Corona, Selbstisolation und Home Office an, sich zu ändern.
Nach Jahrzehnten des Pendelns und den ganzen Tag von Leuten umgeben zu sein - bei der Arbeit und im Zug - bemerkte Mom plötzlich, wie sehr sie es genoß, daheim zu sein. Natürlich war das so, immerhin war ich da, und auch ich schätzte es, daß sie mir mehr oder weniger rund um die Uhr zur Verfügung stand, um mir auf die Art zu dienen, die mir zustand, natürlich nur dann, wenn ich das wollte.
Es war gut, daß ihr das auffiel, da ihre Gesundheit es immer schwieriger für sie machte, unterwegs zu sein.
Jetzt sind ihre Tage also überwiegend wie einheitliche Perlen in einem Strang - sie verbringt ihre Zeit damit zu arbeiten, zu lesen, Filme, Fernsehserien oder Dokumentationen anzuschauen, in Kaninchenlöcher hinunterzusteigen und zu bloggen, zu basteln, Hausarbeit zu erledigen, zu telefonieren (Festnetz, habe ich erwähnt, daß sie auf manche Art sehr altmodisch sein kann?), online zu spielen (am liebsten Puzzlespiele), gelegentliche Erledigungen zu machen, aber am Allerwichtigsten herauszufinden, was ich von ihr will, wenn ich sie wie eine kleine Krähe ankrächze. Schließlich muß es Prioritäten geben.
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| Mom, Mom, Mom, Mom ... Moooom? |
Gewöhnlich ist das für sie in Ordnung. Das Leben mit einer chronischen Krankheit hat ihr früh beigebracht, ganz zufrieden mit den Dingen zu sein, die sie tun konnte - und es gab Zeiten, da kam sie ziemlich herum - oder noch tun kann und nicht der Traurigkeit darüber nachzugeben, manches nicht mehr tun zu können.
Natürlich gibt es Momente, in denen sie sich wünschte, sie könnte einfach aufspringen (nur ein Scherz, ich habe Mom nie springen gesehen) und wieder spontan etwas tun zu können, aber es gibt ja stattdessen immer Bücher, richtig? Und mich!
Schauen wir jetzt mal, was uns die anderen (auf Englisch) zu erzählen haben.
Amy erzählt von ihrer noch ziemlich neuen Routine als Hundemom/Highschool-Spanischlehrerin im Ruhestand, die in Louisville, Kentucky lebt.
Suzy schreibt über die kleinen Momente, die ihren Alltag ausmachen, von Welpenchaos und Yoga bis hin zu Kaffee, Kreativität und gemütliche Abende zu Hause.
Deb erzählt uns von einem langen Reisetag. Er mag länger als 24 Stunden gewesen sein, aber wer zählt schon mit?
Sally spricht darüber, wie sich die Rhythmen ihres Alltags ein Jahr, nachdem sie ihren Job aufgegeben hat, verändert haben.
Marsha schreibt über einen Tag, an dem sie ins Museum geht. Wahrscheinlich wird euch nicht überraschen, was geschieht!
Als sie noch arbeitete, war Leslies Lieblingstag in der Woche der Donnerstag mit dem Wochenende endlich in Sicht. Heutzutage, nachdem sie endlich gemütlich in Rente ist, ist der Montag Leslies Lieblingstag geworden. Hier ist ein Blick auf einen 'typischen' Montag in ihrem Leben. Auf jeden Fall eine fesselnde Lektüre!!




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