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Sonntag, 5. Mai 2013

Gedanken - kreative Launen

Erinnert ihr euch an Mabel, meine Muse? Die Stimme in meinem Kopf, das Gefühl in meinen Fingern, die Dame, die mit einem Stock in mein Gehirn piekst, um plötzliche Abschweifungen zu verursachen?
Mabel, die manchmal ein einfaches Mädchen mit einem einfachen Geschmack ist, sich dann in eine elegante Lady verwandelt, die nach Edelsteinen und Silber verlangt, und anschließend einen nahtlosen Übergang zu einer dunklen Seele oder einem Geek macht.

Wovon ich spreche? Nun ja, ich sage oft, daß ich es mag, Dinge zu erforschen, und das ist wahr. Ich experimentiere gern, gehe neue Wege, ändere Muster mitten in einem Projekt. Wenn ich mir meine Arbeit so anschaue, frage ich mich, ob jemand, der mich nicht schon eine Weile kennt, imstande wäre zu sagen, daß das alles von mir ist.
Was sagt das über mich aus? Ist Mabel ein bißchen verrückt, und macht das mich ein bißchen verrückt?
Wenn ich, sagen wir mal eine Schüssel mache, und plötzlich möchte sie ein Oktopus werden, sollte ich dann wirklich nachgeben? Oder sollte ich die Schüssel erst fertigmachen und dann mit einem Oktopus anfangen? Hätte ich aber überhaupt noch Lust darauf, den Oktopus zu machen, nachdem ich die Schüssel fertig habe?
Ist es falsch, daß ich manchmal lieber dem Kichern folge? Ja, ich kichere tatsächlich, während ich manche Dinge mache, und ehrlich gesagt ist das auch ein gutes Gefühl.

Ich würde gern eure Gedanken dazu hören. Seid ihr immer ernsthaft mit euren Projekten? Fangt ihr etwas an und habt zum Schluß etwas völlig Anderes? Springen eure kreativen Launen wild durch die Gegend, oder versucht ihr sie im Zaum und in Ordnung zu halten, damit ihr immer die eine, die ihre gerade braucht, aus ihrer "Schublade im Kopf" holen könnt?

Ich zeige euch mal ein paar willkürlich ausgesuchte Stücke, die ich in letzter Zeit gemacht habe, um zu erklären, was ich meine.
Sie kommen alle von derselben Muse und denselben Händen, über ein paar Monate hinweg.




Keine Sorge, Cara trägt einen Häkelbody unter dem Strickkleid, auch wenn ihr das vielleicht nicht sofort seht.







Wißt ihr jetzt, was ich meine?

Donnerstag, 25. November 2010

Mabel ist zurück!


Es scheint, als sei Mabel zurück von ihren Ferien.
Heute war mir danach, etwas Größeres als sonst zu machen. Nicht einfach nur einen Anhänger oder ein Paar Ohrringe, sondern etwas ein bißchen Aufwendigeres. Wahrscheinlich beeinflussen die bevorstehenden Feiertage schon mein Gehirn ...


Dies ist noch in Arbeit. Wenn ich so die Bilder anschaue, die ich gemacht habe, bin ich mir ziemlich sicher, daß ich die Länge so mag, wie sie jetzt ist, aber momentan ist da noch eine Kette ohne Verschluß hinten, in die ich für dieses Bild einen kleinen Knoten machen mußte, damit das Collier nicht zu lang für das Bild würde. Andere Meinungen sind mehr als willkommen.

Dabei sind schwarzer und grüner Onyx, facettierter blauer Saphir, eine Menge Fein- und Sterlingsilber und auf dem untersten Stück sind überall winzige Silberperlen.

Mittwoch, 21. April 2010

Mabels Geschenk

Jetzt kann ich euch seufzen hören - NOCH ein Musenartikel? "Lady, du wirst langweilig!"

Laßt die überreifen Tomaten fallen, Leute, und beruhigt euch! Keine Sorge, es geht um mein neuestes Stück und ich mache es kurz, weil ich das Bedürfnis verspüre, die Küche nach ein paar Keksen und Chai zu durchsuchen.


Der Anfang - ein übriggebliebenes Stück 2 mm versilberter Kupferdraht.
Nächster Schritt - Hände, die nicht stillhalten können, während ein Film läuft. Hin- und herbiegen.
Schritt 3 - Hey, guck mal! Das ist wie ein Tropfen! Wenn ich vielleicht Perlensuppe aus verschiedenen Blautönen mache, mit ein paar bräunlichen Perlen, um sie aufzupeppen (die einzige Suppe, die ich noch besser kann, ist Kürbiskartoffelsuppe) und sie dann auf diesen dunkelblauen Draht ziehe und dann
...

Stille mit gelegentlich eingestreutem Murmeln.

Weniger Stille, leichtes Fluchen. Bei vielen Maschen muß ich mit meinem kleinsten Haken durchstechen, um sie dann weit genug für die größeren Haken zu machen.

Gähnen. Ok, das dauert länger, als ich dachte. Ich mache morgen weiter.

Morgen:
Stille. Die Routine finden. Kleiner Haken, großer Haken, kleiner Haken, großer Haken.


Fertig! Hier habt ihr es. Mabels Geschenk, jetzt in meinem Zibbet shop! :-)


Na, war das nun sooooo schlimm? ;-)

Dienstag, 20. April 2010

Musensharing


Man kann sich eine Pizza teilen, Kekse, ein Auto, ein Haus - aber wie ist es mit Musensharing?

Gestern habe ich von meiner eigenen Muse erzählt. Ich werde keine Abstimmung mehr brauchen. Der Name Mabel fiel und eine Mabel ist sie nun. Es ist mir egal, ob sie einverstanden ist. Oft genug ist es ihr egal, ob ich damit einverstanden bin, daß sie wegrennt und mich in einer kreativen Trockenperiode zurückläßt.

Aber was für eine Art Muse ist sie? Taugt sie nur für's Schmuckmachen? Und eine Idee für den Blog? Oder ist sie der Phantasiefunken in meinem Kopf, der mich zu Kreativität auf allen Gebieten führt?
Ist sie schuld daran, wenn einer meiner seltenen Kuchen nicht den Erwartungen entspricht, obwohl sie ihn so einfach klingen ließ? Ist sie diejenige, die mich mit Grimassen und schlechten Wortspielen (hoffentlich von Zeit zu Zeit auch guten) versorgt?
Ich weiß, daß sie stricken kann, sie kann häkeln, mag das aber nur mit Draht tun, sie hat Spaß an Perlen, wenn sie gute Laune hat, kann sie Menschen zum Lachen bringen, aber sie kann auch sehr kreativ schnippisch sein.
Sie schreibt ab und zu (hauptsächlich für sich selber) und sie kritzelt gern.


Wenn ich sie teile, könnte sie dann nur für Leute, die mir in Stil und Eigenarten ähneln, eine Muse sein, oder könnte sie sich für andere auch ändern?
Ich wünschte, sie könnte.

Ihr zwei Leute, für die ich dies geschrieben habe (und für die eine, ich weiß, ich bin spät dran mit der Lieferung, Anruf, sorry), könnten jederzeit ein Stück meiner Muse haben ;-)