Donnerstag, 2. April 2015

Barbie und winzige Glasperlen, die Geschichte einer neue Besessenheit - Teil 1, Die Einleitung

Meinen Freunden ist nicht neu, daß ich eine kleine, aber  hübsche Sammlung mit vintage Barbies (und ein paar neueren) besitze.
Ich bekam meine erste Mattel-Puppe, eine platinblonde Stacey, als ich fünf war, und die Geschichte dahinter, die ich in einem früheren Blogpost erzählt habe, ist nicht sehr schmeichelhaft für mich und mein Benehmen in diesem Alter. Ich dachte allerdings nicht daran, eine Sammlung zu beginnen. Barbies und ihre Outfits hatten einfach keinen Platz in meinem Budget.

Dann bekam meine Schwester (meine beiden Schwestern haben ebenfalls noch ihre Kindheitspuppen, eine TNT Barbie und eine rothaarige Stacey) das Buch "Barbie - ihr Leben und ihre Welt" von Billy Boy. Das Buch kam 1988 heraus und 18 Jahre nachdem Stacey in meinem Leben angekommen war, war ich erneut total fasziniert von Barbie.
Keiner würde mich einen Modemenschen nennen. Jeans, Turnschuhe, T-Shirt, das bin ich. So sehr wie ich mich selber nicht aufputze, so sehr liebe ich die Barbie-Moden. Winzige Reißverschlüsse, winzige Knöpfe, 50er und 60er Chic, wilde Mod-Designs.
Und ich erfuhr von vintage Puppen, von denen ich zuvor nicht gehört hatte, schlicht weil ich zu der Zeit zu jung oder noch nicht mal geboren war.

Nicht viel später waren wir auf einem Flohmarkt und es zahlte sich aus, daß ich das Buch studiert hatte, als ich eine Midge mit Knickbeinen fand. Nicht mint im Zustand, aber zu einem absolut fantastischen Preis. Das war der Beginn meiner Sammlung. Ich kaufte mehr Puppen, ich fing an, die wichtigsten Preisführer zu kaufen, ich lernte mehr über Barbies Geschichte und ihre deutsche Vorgängerin, die Bild Lilli, und träumte davon, eines Tages eine Barbie Nr. 1 zu besitzen.

Ich kann nicht nähen. Ich häkle nicht mit Wolle. Ich hatte niemals irgendwelche Barbie-Outfits gemacht, die man als solche bezeichnen konnte. Als ich aber anfing, mit Draht zu arbeiten, mußte ich es den Versuch unternehmen, Drahtkleider für Barbie zu häkeln. Das Problem war, was ich als Unterkleid verwenden sollte, da aus Draht gehäkelte Kleider dazu neigen, daß man hindurchsehen kann. Obwohl ich ein paar fertigstellte, war ich nicht glücklich genug, um das weiter zu verfolgen.

Dann fing ich mit dem Perlenweben an und die Idee, Barbiekleider zu weben, ging mir immer wieder durch den Kopf. Zu einem frühen Zeitpunkt machte ich eine Tasche für eine meiner Francie-Puppen.
Wir wissen alle, daß Barbie Kurven hat, eine Menge Kurven. Wie konnte ich etwas weben, ohne daß die Kurven ein Problem darstellten?
Da kam mir die Idee, ein Flapperoutfit zu machen.

Dieser Post ist nur die Einleitung zu der Geschichte von Barbie, winzigen Glasperlen, Fransen, Schuhen, Pfauenfedern, Ponder (einer meiner Kater, für die, die das nicht wissen), Christie, Francie und eine neue Obsession.
Die Geschichte ist für einen Post zuviel, also bleibt dran, wenn ihr der Reise folgen wollte. Ich nähme euch gern mit.


Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen von Mattel, Inc. Ich bin in keiner Weise mit Mattel verbunden.

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