Montag, 5. Januar 2026

Wie lest ihr eure Bücher?

Es scheint eine endlose Diskussion zu sein.
Was heißt es, "ein Buch zu lesen"? Gilt es überhaupt als Lesen, wenn man ein Hörbuch anhört? Kann ein E-Book einem dasselbe Gefühl vermitteln, wie wenn man ein "echtes" Buch liest? Warum erwähnen Leute, die gedruckte Bücher mögen, so oft den Geruch? Und so weiter ...

Zunächst mal möchte ich sagen, daß es in diesem Post nur um meine eigenen Erfahrungen geht. Ihr macht euer Ding, ich mache meins, wir können darüber sprechen, ohne ein Urteil über einander abzugeben, richtig?

Die Inspiration für den Post war "The Case of the Silken Petticoat" von Christopher Bush.

Hat jemand einen Stift ausprobiert?
Oder war es ein Kind (ich bin
dessen schuldig, als kleines Kind
in zwei Bücher hineingemalt zu
haben, und ich kann euch sagen,
ich war kein Wunderkind, was
das entschuldigen könnte).

Ihr wißt vielleicht oder auch nicht, daß ich Bibliothekarin in der Benutzungsabteilung einer Universitätsbibliothek bin. Ich habe Bücher mit mehr Randnotizen als Originaltext gesehen, Bücher voller Farbe (dank Markierungen und Unterstreichungen), massenhaft Eselsohren, Kaffee- und andere Flecken, zerrissene Seiten, aber am schlimmsten war wahrscheinlich das Säureopfer (wir haben eine Chemiefakultät).
Obwohl ich nie verstehen werde, warum Leute so etwas mit Büchern machen, die ihnen nicht gehören, kann ich nachvollziehen, wenn Leute mit ihren Büchern arbeiten wollen, Notizen hineinkritzeln oder Passagen markieren, die für sie wichtig sind - ich habe Notizen in meinen eigenen Exemplaren von Büchern gemacht, an denen wir in der Schule gearbeitet haben - und Flecken oder Stockflecken schockieren mich nicht mehr so einfach, es sei denn, sie wären echt eklig oder stinken.



Ich liebe gedruckte Bücher. Ich liebe es, unterschiedliche Papierarten zu fühlen. Ich liebe alte Bücher und hätte ich dabei eine bessere Erfahrung im ersten Jahr meiner Ausbildung als Bibliothekarin gemacht - was weder die Schuld meines Lehrers noch meine eigene war - hätte ich mich vielleicht gern am Buchbinden versucht.
Ich liebe marmoriertes Papier, Goldschnitte und geprägte Buchumschläge, manchmal mit wunderschönen Mustern. Ich liebe die Einzigartigkeit eines Buches und ich kann mich für alte Zeitschriften begeistern, selbst wenn es darin um Physik oder Chemie geht.
Und ja, ich gehöre zu denen, die den leicht muffigen Geruch von alten Büchern lieben, bin aber kein Fan von aktivem Schimmel, das wäre auch seltsam.
Mir fehlt immer noch unser altes Antiquariat. Es gibt den Laden noch, aber auf größerem Raum. Der alte mit seinen engen Gängen würde heute wahrscheinlich als feuergefährlich betrachtet, aber für mich war er wie ein schönes Bücherlabyrinth.

Im Laufe der Jahre haben mich Leute oft davon zu überzeugen versucht, Hörbücher anzuhören oder digital zu lesen. Einer davon war der Ex, der seine Hörbücher liebte, ich aber ließ mich viel zu leicht ablenken (oder bin sogar eingeschlafen, das zähle ich aber nicht als Kontra, weil ich mir schon mehr als einmal beim Einschlafen gedruckte Bücher oder mein Tablet aufs Gesicht geworfen habe), und schließlich gab er auf.
Eine Freundin erzählte mir immer wieder, daß sie Hunderte von Büchern auf ihrem Bookreader mit in den Urlaub nehmen konnte, aber ich habe nie verstanden, was dabei der Vorteil sein sollte, wenn ich doch ein oder zwei Bücher mitnehmen konnte und dann die perfekte Entschuldigung dafür hatte, während meines Urlaubs in einen Buchladen zu gehen.

Warum also lese ich jetzt viel mehr Bücher in elektronischer Form? Dafür gibt es mehrere Gründe.
Ich habe Bücher verkauft (das ist mir den Aufwand nicht wirklich wert), Bücher an Leseprojekte gespendet und jetzt bringe ich Bücher zu unserem öffentlichen Bücherschrank, aber in meiner Bibliothek sind noch so viele mehr.
Es mag eine Sache des Alters sein, daß ich nicht dem nicht aus einer Laune heraus so viele mehr hinzufügen möchte, sondern nur die, bei denen ich mir ziemlich sicher bin, daß ich sie aus dem einen oder anderen Grund behalten wollen werde.

Meine Lösung war es natürlich, mir einen Bibliotheksausweis zu besorgen, den ich jahrelang nicht hatte, weil ich es vorzog, meine Bücher zu besitzen.
Wie schon zuvor erwähnt komme ich aber nicht mehr soviel aus dem Haus, und obwohl es peinlich ist, das zuzugeben, war ich sowieso nicht immer so gut darin, Bücher rechtzeitig zurückzubringen.
Statt also gedruckte Bücher auszuleihen, hänge ich meistens auf OverDrive herum.

Und dann ist da noch
 The Internet Archive, wo ich letztes Jahr so einige Bücher gelesen habe, darunter das Buch von Bush.

Mein früherer Chef wäre
hierüber total ausgeflippt.
Ich kann ihn immer noch
hören "NIEMALS gewöhnliches
Klebeband auf zerrissenen
Seiten verwenden!!" Als ob wir
das jemals gewagt hätten.

Ich hatte schon vorher bemerkt, daß es sich für mich unterschiedlich anfühlte, ob ich ein Buch auf The Internet Archive oder auf OverDrive las, aber ich versuchte nicht, das zu analysieren.
Dieses Buch ist bis jetzt das, das am schlimmsten aussah, und seltsamerweise war es das, was mir klarmachte, daß ich, wenn ich Bücher schon digital lesen mußte, digitalisierte Bücher den echten E-Books vorzog.
Wahrscheinlich hat das damit zu tun, daß ich in mancher Hinsicht so altmodisch bin. Ich sagte oben schon, daß ich die Einzigartigkeit von Büchern liebe. 
Vielleicht erinnert ihr euch ja an den Post über die Rose zwischen den Seiten eines Buchs? Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich über die Geschichte dieses bestimmten Exemplars nachdenke. Warum die Rose? Warum die Kritzelei?
Echte E-Books geben mir ein solches Gefühl nicht, auch wenn ich die Schriftart, den Zeilenabstand oder was auch immer ändere. Barrierefreiheit, schnelle und einfache Worterklärungen, visuelle Anpassungen, ich verstehe die Vorteile. Vielleicht komme ich eines Tages auch nicht mehr ohne sie zurecht und werde darüber glücklich sein, sie zu haben, aber der Tag ist noch nicht gekommen.

Eine Freundin hat gesagt: "Ich lese ausschließlich digital. Das hat wirklich angefangen, als ich es einfacher fand, mich auf die Worte zu konzentrieren, als in einem Buch." Für mich ist es genau umgekehrt. Digitalisierte Bücher geben mir wenigstens ein bißchen das Gefühl von gedruckten, was es für mich einfacher macht, mich zu konzentrieren. Und nochmal - beides ist in Ordnung und es ist toll, wenn wir beide das bekommen, was wir brauchen, um unsere Lektüre zu genießen!


Manchmal vermisse ich es,
bei der Arbeit keine Bücher
mehr stempeln zu müssen 🙃

Übrigens macht es für mich sogar einen Unterschied, auf welchem Gerät ich lese. Ich habe mir erst vor ein paar Monaten ein Tablet besorgt und ich benutze es (noch?) nicht sehr oft.
Es ist wegen meines wackligen Daumens oft einfacher für mich, das Laptop zu benutzen, wenn ich auf meinem Bett liege - wo ich heutzutage am liebsten lese, ich habe keine Couch -, als daß ich das Tablet halte.
Natürlich macht das Tablet mehr Sinn, wenn bereits eine undurchsichtige Katze längere Zeit auf meiner Brust sitzt oder liegt (Gundel macht das jetzt fast jeden Tag und ihr ist egal, wie bequem das für mich ist oder nicht, was in Ordnung ist, denn ich bin ja hier, um meinen Katzen zu dienen, sagen ihre Blicke 
😂).

Dieser Tage lese ich übrigens gewöhnlich drei Bücher nebeneinander her, ein gedrucktes Buch (für mich immer noch das Beste), ein E-Book und ein Buch, das ich den Katzen vorlese, das kann gedruckt oder elektronisch sein.
So kann ich immer aussuchen, was in dem Moment am besten für mich paßt.

Also - was ist eure persönliche Leseerfahrung und warum?

Freitag, 2. Januar 2026

Weekend Traffic Jam Reboot - Woche 137

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).


Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Neujahrstag!
Habt ihr irgendwelche Traditionen für diesen Tag (außer womöglich von Leuten gejagt zu werden, die ein Trinkgeld haben möchten, siehe den gestrigen Post)?
Ich genieße hauptsächlich, wie ruhig es gewöhnlich ist, abgesehen von ein paar Leuten, die irgendwo in der Nachbarschaft ihre übriggebliebenen Böller von der vorherigen Nacht aufbrauchen, was immer dazu führt, daß entweder die Katzen oder ich zusammenzucken, was dann wiederum die anderen erschreckt 
😄

Bild über pxhere



Also, wie steht's mit euch? Seid ihr bereit für das Wochenende oder seid ihr immer noch wegen all der Feiertage verwirrt?

Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben.



Diese Woche fällt unser Spotlight auf DIY Party Mom.


Kimberly von "DIY Party Mom" schreibt "Ich liebe es, eine gute Party zu geben. Ich liebe es, eine gute Party zu planen.
Ich wurde von der Königin der Partyplanung persönlich aufgezogen und wünschte, ich hätte auch nur ein bißchen von dem erstaunlichen Talent meiner wunderbaren Mutter geerbt. Aber für das, was ich habe, ist es eine Arbeit voller Freude und Liebe. Ich habe meine Geschäftskarriere damit begonnen, daß ich dieser wunderbaren Mutter bei ihrem kleinen Süßwarengeschäft geholfen habe. Es ist schwer, in der heutigen Geschäftswelt ein "kleiner Fisch" zu sein, und wir haben angefangen, Süßigkeitensträuße und Verpackungen herzustellen, um ihrem Süßwarenladen einen persönlichen Touch zu geben.
Von da an ist er aufgeblüht.
Ich habe die Freude am Bloggen entdeckt, da es mir eine SUPER Plattform für meinen Drang zum Basteln und Partyplanen bietet. Hoffentlich wird dieser Blog euch helfen, wenn ihr versucht, eure eigene tolle Party zumit kleinem Budget und persönlicher Note zu planen."


Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).

Moois erzählt uns von einem Museumsausflug, und wenn ihr das Meer mögt, solltet ihr euch das echt anschauen!

Lynne zeigt uns schönen Weihnachtsschmuck, den sie bei den Weihnachtssonderverkäufen gefunden hat. Schließlich gibt es nächstes Jahr wieder einen Baum.

Lisa stellt Überlegungen zu ihrem Wort für das Jahr 2025 an.

Seht euch dieses festliche Outfit an, ich liebe schwarz mit rot einfach (und die Snoopy-Krawatte ist perfekt!). 



Macht mit beim Linkup!

Richtlinien:
Diese Linkparty ist nur für Blogposts. Alle anderen Links werden gelöscht.
Bitte verlinkt nur Blogposts, die ihr selber geschrieben habt. Bitte verlinkt direkt zur URL eures Blogposts und nicht der Homepage eures Blogs.
Bitte verlinkt nicht auf Videos, Verkaufsanzeigen oder Links auf sozialen Medien, wie zum Beispiel YouTube-Videos oder -Shorts, Instagram- oder Facebook-Reels, TikTok-Videos oder anderen Beiträge auf sozialen Medien.
Bitte besucht auch andere Blogs und laßt einen Kommentar da.

Zur Beachtung:
Wenn ihr am Weekend Traffic Jam Reboot teilnehmt, versichert ihr damit, daß der Inhalt euch gehört und ihr uns erlaubt, denselben zu teilen, falls euer Post oder euer Blog erwähnt werden.
Wir begrüßen unbegrenzten familienfreundlichen Inhalt. Dazu können Meinungsposts, Rezept, Reiseberichte, Modeideen, Handarbeiten, Second-Hand-Einkaufen, Lifestyle, Buchrezensionen  oder -diskussionen, Fotografie, Kunst und noch vieles mehr gehören!

Danke für's Mitmachen!!

You are invited to the Inlinkz link party!

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Donnerstag, 1. Januar 2026

Stummfilme - Buon Anno!

Für heute ist es mir gelungen, einen Stummfilm zu finden, der perfekt paßt, denn "Buon Anno" heißt "Frohes Neues Jahr".
"Buon Anno" ist ein italienischer Kurzfilm von 1909.
Die "Handlung" - man kann das kaum so nennen - ist sehr schnell erzählt.

Neujahrstag. Ein Mann macht sich
zum Ausgehen fertig und er freut
sich darauf. Er hat einen Duft
aufgelegt, hat seinen Kaffee gehabt
und er hat gute Laune.

Noch nicht mal aus dem Haus
heraus werden ihm schon vom
Dienst- und Postboten Kalender
angeboten, sie erwarten zu dieser
Gelegenheit ein Trinkgeld.

Je mehr Leute ihn wegen eines
Neujahrstrinkgelds bedrängen, um so
wütender wird der Mann. Die
Concierge bekommt ein Trinkgeld,
den Kalender wirft er aber auf den
Boden. Im Café ist er so verärgert,
daß er den Tisch umwirft. Beim
Barbier schubst er die beiden Männer.

Auf der Straße rennt er beim Versuch,
all den Neujahrswünschen zu
entfliehen, in noch mehr Leute
hinein, und sie jagen ihm alle nach
(wodurch dies eine klassische
Verfolgungsjagd wird), sogar noch
als die Polizei auftaucht, um ihn
mitzunehmen. Er fängt an zu
halluzinieren, wie all diese
Menschen Kalendar tragen ...


... und die Bilder folgen ihm
sogar in das Polizeirevier.

Endlich wird ihm erlaubt zu gehen,
aber nicht bevor ein letzter
Kalender auftaucht.

Auf einer Seite hieß es, daß "Obesession in den symbolischen Orten des bourgeoisen sozialen Rituals lauert" und daß "Zeit nicht anhält und uns überall jagt".
Vielleicht bin ich ein zu simpler Mensch, aber ich sehe in diesem Kurzfilm nicht mehr als einen Mann, der von der Tradition der Leute, die zu bestimmten Zeiten ein Trinkgeld erwarten, genervt ist. Ich erinnere mich an ein Mal vor Jahren, als jemand bei mir an Heiligabend klingelte und "Post" rief, nur um dann festzustellen, daß es nicht mal Post für mich gab. Das war das erste Mal, daß diese Person jemals bei mir geklingelt hatte, und obwohl ich gewöhnlich Trinkgeld gebe, war ich in diesem besonderen Fall stur. Also kann ich irgendwie nachvollziehen, daß es dem Mann zuviel wurde (der von Ernesto Vaser, einem von Italiens ersten Filmkomödianten, gespielt wurde).

Mir gefiel, was ich für eine kleine Hommage an Georges Méliès gegen Ende halten würde, der Mond, der dem Mann über die tanzenden Kalenderblätter (in Stopmotion gedreht) 
hinweg zuzwinkerte.


Ich wünsche euch allen ein Buon Anno, Frohes Neues Jahr, Happy New Year!


Quellen (englisch):

1. JEC: Buon Anno ! (1909) Happy New Year. Auf: A Cinema History, Oktober 2023
2. Museo Nazionale del Cinema: Restaurations - Silent Films - Buon anno!

Es tut mir leid, daß meine Quellen meist nur englischsprachig sind, aber mein englischer Blog wird einfach mehr frequentiert und der Zeitaufwand für die Recherche ist oft so groß, daß ich nicht auch noch die Zeit finde, adäquate deutsche Quellen zu suchen. Sollte euch ein Artikel interessieren, gibt es Übersetzungsprogramme, die zumindest einen Eindruck vermitteln können.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Meine Dezember-Bücher

Noch ein Jahr vorüber, ich kann es kaum glauben.
Aber womit könnte man das Jahr besser beenden als mit einer Bücherliste. Hier sind die, die ich im Dezember gelesen habe.

Sie ist ein Überblick darüber, was ich in einem Monat fertigbekommen habe (nicht unbedingt im selben Monat angefangen) und was ich den Katzen vorgelesen habe (mit 😸 markiert).
Habt ihr euch übrigens gefragt, warum manche der Bilder in meinen Buchposts so professionell aussehen und manche nicht? Natürlich könnte ich immer Bilder im Web finden, aber auf diese Art erinnere ich mich daran, welche Bücher ich in elektronischer Form gelesen habe, entweder von der Bibliothek - professionelle Bilder - oder auf The Internet Archive - Screenshots der Cover von digitalisierten Druckexemplaren - oder welche Bücher ich in gedruckter Form gelesen habe - die Bilder sind von mir gemacht, während ich sie einfach hochhalte. Da ich 
Bücher normalerweise immer nachts fertigzulesen scheine, bekommt ihr hier den "Leselampenfarben- und Seltsamer Winkel-Look".
Ich werde jeweils eine kurze Erklärung hinzufügen, warum ich ein Buch ausgewählt habe und vielleicht auch, ob es ein Kandidat zum Wiederlesen ist, aber ich werde keine richtigen Rezensionen oder Bewertungen abgeben (die Katzen weigern sich ebenfalls zu bewerten 😉). Solltet ihr aber eine persönliche Bewertung für ein Buch haben wollen, an dem ihr interessiert seid, laßt es mich einfach wissen.


1. "Peter Cushing : An Autobiography", by Peter Cushing, first published in 1986 😸


"Fange beim Anfang an", sagte der König ernsthaft, "und lies bis du an's Ende kommst, dann halte an." Welcher Ratschlag wäre besser als der von Lewis Carroll, wenn man versucht, eine Lebensgeschichte zu schreiben? Da mein Leben, wie ich es kannte und liebte, jedoch mit dem Tod meiner geliebten Frau Helen endete, beabsichtige ich, diese Erzählung nicht über diesen schicksalhaften Donnerstag im Jahr 1971, am 14. Januar, hinaus fortzuführen.

Ich muß zugben, daß Peter Cushing für mich hauptsächlich Van Helsing und Sherlock Holmes war, ich hatte ihn nicht mal als Baron Frankenstein gesehen. Dieses Buch behandelt seine recht kurze Hollywood-Karriere - er kehrte bewußt nach England zurück - und seine Theater-, Fernseh- und Filmkarriere daheim.
Er erzählt auch von seiner Kindheit und Jugend und den Zeiten, bevor er Schauspieler wurde, und denen, während derer er "ausruhte", also wenn er ohne Engagement war.
Tatsächlich mußte er sich seinen Lebensunterhalt eine Weile damit verdienen, daß er Kopftücher entwarf.
Ein großer Teil dieses Buches ist jedoch der Liebesgeschichte zwischen ihm und seiner Frau Helen gewidmet, was euch nach dem obigen Zitat nicht überraschen wird.


2.
 "The Last Library" = "Die letzte Bibliothek der Welt" von Freya Sampson, Erstveröffentlichung 2021


June ist eine Bibliotheksassistentin, die nur für ihre Bücher und für die kleine Dorfbibliothek lebt, in der ihre Mutter bis zu ihrem Tod gearbeitet hat.
Erst als der Gemeinderat darüber diskutiert, sechs Dorfbibliotheken zu schließen, ihre eingeschlossen, findet sie ihre Stimme dank der Unterstützung durch ihre Nutzerschaft, der die Bibliothek genauso wichtig ist wie ihr.

Ich habe letzten Monat Sampsons zweites Buch gelesen, dies ist ihr Debütroman. Als Bibliothekarin war ich interessiert daran (auf sehr nostalgische Art), obwohl ich selber nicht in einer öffentlichen Bibliothek arbeite.

3. "Black as He's Painted" = "Schwarz wie die Nacht" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1973
(Roderick Alleyn 28)


Als Präsident Opala von Ng'ombwana (einer neu unabhängig gewordenen afrikanische Republik) - der zufällig dieselbe Privatschule wie Alleyn besucht hat und ein guter Freund von ihm war - auf Staatsbesuch nach London kommen soll, ist der Special Branch in Aufruhr, weil "The Boomer" (Opalas Spitzname in der Schule, leider weiß ich nicht, wie er in der deutschen Übersetzung genannt wird) alle Sicherheitsmaßnahmen ablehnt.
Bei einem Empfang in der Botschaft erfolgt ein Mordversuch, aber anstatt des Präsidenten wird der Botschafter getötet.
Von der Tatsache behindert, daß der Mord auf "fremdem Boden" stattgefunden hat, versuchen Alleyn und sein Kollege vom Special Branch den Fall zu lösen.


Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge.
Obwohl das Buch zügig zu lesen war, war es trotzdem nicht einfach, weil manches nicht sehr gut gealtert ist, aber ein Teil davon war wiederum notwendig für die Handlung.
Es gab eine Figur, die ich wirklich mochte, und eine Katze, derentwegen ich nach ein paar Seiten schnell mal das Ende checken mußte (aber nicht die Auflösung), aber sie ist nicht nur in Ordnung, sondern spielt auch eine wichtige Rolle.

4.
 "The Art Thief" = "Der Meisterdieb" von Michael Finkel, Erstveröffentlichung 2023


Im Zeitraum von sechs Jahren stahl Stéphane Breitwieser Kunstwerke und -gegenstände von Museen und Kunstmessen, während seine Freundin Anne-Catherine Kleinklaus Wache stand - sogar in vollen Museen am hellichten Tag.
Anders als die meisten Kunstdiebe verkaufte Breitwieser die Skulpturen, Gemälde, Waffen usw. allerdings nicht. Er stahl sie für "seine" Sammlung, die er im Schlafzimmer auf dem Dachboden des Hauses seiner Mutter ausstellte, in dem sie wohnten. Der Wert der gestohlenen Stücke wird auf ungefähr 1,5 bis 2 Milliarden US Dollar geschätzt.
Als er erwischt wurde, warf seine Mutter einen Teil der Sammlung in einen Kanal und verbrannte den anderen Teil.

Noch ein Zufallsfund auf OverDrive. Ich schaue gern Kunstdokumentationen an und habe außerdem einige über Kunstfälschungen und -diebstahl gesehen, aber von Breitwieser hatte ich überraschenderweise - ich schaue die meisten auf unserem französisch-deutschen Fernsehsender an - bisher noch nicht gehört.

5. 
"Antarctica" = "Wo das Wasser am tiefsten ist" von Claire Keegan, Erstveröffentlichung 1999


Die Debütsammlung von Geschichten der irischen Autorin, jede davon auf unterschiedliche Weise fesselnd.

Ich habe das Buch als Neueintrag auf OverDrive gefunden.

6. 
"Old Christmas : from the Sketch Book of Washington Irving" von Washington Irving, Erstveröffentlichung 1875


Diese fünf Skizzen rund um alte englische Weihnachtstraditionen stammen aus Irvings "Skizzenbuch von Geoffrey Crayon, Gent." von 1820.
Sie beschreiben die Feiertage, die er auf einem ländlichen Anwesen verbringt, wo Traditionen gepflegt werden, die sogar noch älter als aus dem 19. Jahrhundert sind.

Als ich zu meinem Blogpost über Geistergeschichten an Weihnachten recherchierte, stieß ich auf dieses Buch und es gab eine schnelle saisonale Lektüre ab. Der Stil ist sehr blumig, aber in Verbindung mit den Illustrationen habe ich es ganz gern gelesen.


7. 
"The Secret Christmas Library" = "Die geheime Weihnachtsbibliothek" von Jenny Colgan, Erstveröffentlichung 2025
(Happy Ever After-Reihe 6)


Mirren hat schon mal ein seltenes Buch gefunden. Als sie es im British Museum bewundert, begegnet sie einem schottischen Laird, der in dem verfallenden Schloß, das sein Großvater ihm vererbt hat, nach einem wertvollen Buch such, und wird von ihm angeheuert, ihm bei seiner Suche zu helfen.

Ich habe das Buch als Neueintrag auf OverDrive gefunden und auf eine weitere schnelle und nette Lektüre für die Jahreszeit gehofft.
Stattdessen stand es so kurz davor, ein DNF zu werden.
Obwohl ich es ziemlich schnell durch hatte, habe ich mich eigentlich die ganze Zeit irgendwie darüber geärgert - die Charaktere, den Stil (wie oft kann man das Wort "vast" verwenden?), die Bearbeitung des Textes und daß es nicht sehr weihnachtlich war. Ich denke, ich habe gehofft, daß es besser würde, und dann war ich schon zu weit, um es nicht fertigzulesen.

8. 
"The Library Book" von verschiedenen Autor*innen, Erstveröffentlichung 2012


Das Buch ist eine Sammlung von 23 Geschichten von Schriftsteller*innen über Bibliotheken oder in denen Bibliotheken vorkommen, abhängig davon, ob es sich um Fiktion handelt oder nicht.

Dies war eine Empfehlung auf OverDrive.
Ich war hin und her gerissen. Es gab ein paar exzellente Essays, es gab einige Zitate, die mir wirklich aus dem Herzen sprachen (hauptsächlich wegen der Nostalgie), es gab auch aber welche, die einfach langweilig waren oder sich sehr wiederholten (zum Beispiel die unendliche "gedruckt oder elektronisch"-Diskussion, okay, ich bevorzuge Gedrucktes, aber inzwischen lese ich auch e-Books, weil sie mir den Zugang einfacher machen, ist es nicht wichtig, daß Leute überhaupt lesen?)
Manche sind gut gealtert, andere nicht so sehr, wenn man sich die Entwicklung in den letzten Jahren betrachtet (ich spreche zum Beispiel über Bücherverbote).
Natürlich ist mir klar, daß sich die meisten Geschichten auf öffentliche Bibliotheken in Großbritannien beziehen und auf die Gefahr, daß zu dem Zeitpunkt eine Menge davon geschlossen werden sollten (ich weiß nicht, wie sich die erwähnten Zahlen seither verändert haben).

9. 
"Grace & Henry's Holiday Movie Marathon" von Matthew Norman, Erstveröffentlichung 2025


Grace - die zwei Kinder hat - und Henry haben beide ihre Ehepartner verloren.
Fast ein Jahr später, die Feiertage stehen bevor, versuchen ihre Mütter sie zusammenzubringen. Sie sind jedoch noch nicht dafür bereit und werden stattdessen "Trauerpartner", die sich bei einem Weihnachtsfilmmarathon näherkommen ... und wegen ein paar Mäusen.

Ich habe das Buch als Neueintrag auf OverDrive gefunden und es hat mir wirklich gefallen.

10. 
"The Brits in Hollywood: Tales from the Hollywood Raj" von Sheridan Morley, Erstveröffentlichung 2006
(aktualisierte Ausgabe, ursprünglich 1983 als "Tales from the Hollywood Raj" veröffentlicht)


Viele britische Schauspieler und Schauspielerinnen - hauptsächlich jedoch Männer - gingen nach Hollywood (sogar bevor es so hieß), um dort Filme zu drehen. Die meisten davon hatten einen Theaterhintergrund. Manche blieben dort, wie zum Beispiel Ronald Colman oder Cary Grant, manche kehrten nach Hause zurück, manche entschieden sich dafür, hin und her zu pendeln.
Ein Spitzname für sie im Goldenen Zeitalter von Hollywood war "The Hollywood Raj" (eine Andeutung auf "British Raj", die Zeit der Regierung von Indien durch die britische Krone).

Ich habe von Liz from Adventures in Reading, Running, and Working from Home von der Dean Street Press gehört. Als ich mir deren Website anschaute, fand ich ein paar Titel, die mich interessierten, darunter Filmbücher von Sheridan Morley (das hier war allerdings keine Ausgabe der Dean Street Press).
Das Buch zählte viele Namen von Leuten und Filmen auf, die ich nicht alle kannte, aber es war trotzdem interessant zu lesen.


11. 
"Der Hyazinthen-Mörder" = "Singing in the Shrouds" von Ngaio Marsh, Erstveröffentlichung 1958
(Roderick Alleyn 20)


Ein Serienmörder erwürgt Frauen und läßt sie mit zerrissenen Halsketten und über ihren Leichen verstreuten Blumen zurück.
Sein drittes Opfer wird in der Nähe eines Kreuzfahrtschiffs aufgefunden. Wegen des Fetzens einer Bordkarte in ihrer Hand hat Alleyn den Verdacht, daß sich der "Blumenmörder" an Bord befindet, und er begibt sich mit auf die Kreuzfahrt, um verdeckt zu ermitteln.

Dies ist immer noch Teil meines Vintage-Krimi-Projekts, für das ich mir immer wieder neue Bücher von Marsh und Allingham besorge (von den Marshs fehlen jetzt nur noch vier!).

12. 
"From the Alps to the Dales: 100 Years of Bettys" von Annie Gray, Erstveröffentlichung 2019 😸


1919 von einem Schweizer Bäcker und Konditor gegründet, ist Bettys ein Familienunternehmen mit Sitz in Yorkshire, das nicht nur für seine Teestuben dort bekannt ist, sondern auch für seine Produkte, von denen Tee und Kaffee in der Verantwortlichkeit seiner Schwesternfirma Taylors of Harrogate liegen.
Das Buch erzählt seine Geschichte von 1919 bis 2019.

Ich habe alle von Annie Grays Bücher, die ich bis jetzt besitze, den Katzen vorgelesen, sie aber noch nicht davon überzeugt, selber Lebensmittelhistoriker zu werden, da sie mehr Interesse an dem haben, was jetzt auf ihren Tellern liegt.

13. 
"The Case of the Silken Petticoat" von Christopher Bush, Erstveröffentlichung 1953
(Ludovic Travers 43)



Privatdetektiv Ludovic Travers ist Zeuge, als eine junge Frau ins Café Rond stürmt und den bekannten Kritiker Clement Foorde wegen einer Rezension, die er über Robert Ashmans Buch "The Silken Petticoat" geschrieben hat, vors Schienbein tritt.
Einige Zeit später wird Ashman ertrunken in einem Fluß aufgefunden und er ist nicht die einzige Leiche in diesem Geheimnis, das Travers lösen muß.

Ich hatte noch nie von Christopher Bush gehört - soweit ich mich erinnere -, als
 Liz von Adventures in Reading, Running, and Working from Home eine Rezension eines seiner Bücher für eine 1952er Challenge auf ihrem Blog hatte. Ich fand ein paar seiner Bücher auf The Internet Archive und habe willkürlich mit diesem hier angefangen.

14. 
"A Child's Christmas in Wales" = " Weihnachten in meiner Kindheit" von Dylan Thomas, Erstveröffentlichung 1954 (als Buch, es war zunächst eine Aufnahme) 😸


Die Geschichte des walisischen Poeten ist eine wunderschön erzählte nostalgische Erinnerung an Weihnachten als Junge, das Familientreffen, Spielen im Schnee, Weihnachtslieder singen gehen.

Ich hatte die Geschichte noch nicht gekannt, sie war in einem Artikel erwähnt worden, und sie rief auf jeden Fall Erinnerungen an eigene vergangene Weihnachten hervor. Sie könnte zu einem Weihnachtsritual werden.


15.
 "The Women on Platform Two" von Laura Anthony, Erstveröffentlichung 2025


Saoirse möchte keine Kinder haben, ihr Verlobter Miles schon. Nach einem negativen Schwangerschaftstest und einer daraus folgenden Diskussionen geht Saoirse aus dem Haus, um nachzudenken, und landet in einem Zug, wo sie eine alte Dame, Maura, kennenlernt, die ihr die Geschichte von ihrer besten Freundin Bernie und sich selber in der Republik Irland der 70er erzählt, als Verhütung noch verboten war.
(TW: Häusliche Gewalt/Selbstmord)

Ich glaube, ich habe das Buch als Neueintrag auf OverDrive gefunden.
Obwohl ich wußte, daß jegliche Verhütungsmittel in Irland um diese Zeit verboten waren, hatte ich noch nie zuvor von
 "The Contraceptive Train" gehört, als 47 Frauenrechtsaktivistinnen einen Zug nach Belfast nahmen, um dort Verhütungsmittel zu kaufen, deren Import in die Republik illegal war.

16. 
"The Carlyles at Home" von Thea Holme, Erstveröffentlichung 1965


"Daheim" war das Haus 5 Cheyne Row in Chelsea, London, wo der schottische Essayist, Historiker und Philosoph Thomas Carlyle von 1834 bis zu seinem Tod 1881 lebte.
Mit ihm lebte dort seine Frau Jane bis zu ihrem Tod 1866. Sie war eine eifrige Schreiberin von Briefen, die uns einen Einblick in das Leben der Carlyles von ihrem Standpunkt aus erlauben.

Ich fand das Buch dank einer Rezension von
 Liz von Adventures in Reading, Running, and Working from Home (deren Ohren inzwischen wahrscheinlich klingeln).
Obwohl die Lektüre sehr interessant war, zum Beispiel, wie schwierig es sein kann, verläßliche Bedienstete zu finden (darum geht es sehr oft), ging ich hinterher meine Elektrogeräte und meine Katzen umarmen. Wir drei haben in mancher Hinsicht so ein Glück, jetzt zu leben anstatt damals (weil wir so ein verwöhnter Haufen sind).

17. 
"The Three Investigators in the Mystery of the Green Ghost" = "Die drei ??? und der Teufelsberg" von William Arden (die Bücher wurden unter Nennung von Alfred Hitchcock als Autor veröffentlicht), Erstveröffentlichung 1968 😸
(Die drei ??? 10 (amerikanisch), 13 (deutsch)) 


Was bringt eine Höhle zum Stöhnen und warum hat es sie nach 50 Jahren wieder damit angefangen? Ist die Legende über das "Urwesen" wahr und was ist mit dem Rebellen El Diablo, kann er noch am Leben sein?
Diesmal haben Justus, Peter und Bob einen Fall, bei dem sie versuchen, den Daltons zu helfen, denen die Ranch neben dem Teufelsberg gehört.

Ich habe diese Reihe vor langer Zeit gelesen und mache sie jetzt nochmal Stück für Stück durch, nachdem ich einen Blogpost darüber geschrieben habe. Dieses Buch ist das zehnte in der Originalreihe und das dreizehnte in der deutschen Reihe.

Sonntag, 28. Dezember 2025

Vorsätze?

Ihr wißt, wie das ist. Auf dem Weg zum Jahresende fangen Menschen an, über Vorsätze nachzudenken, über ein Wort für das neue Jahr, über Ziele.
Es gibt eine Menge alte und neue Videos und Artikel da draußen, die erklären, wie man Ziele erreicht und Vorsätze durchhält.

2014 habe ich darüber geschrieben, daß ich keiner dieser Menschen bin. Wenn das für euch funktioniert, ist das toll, aber wir müssen alle unseren eigenen Weg finden.
Für mich bedeutet ein neues Jahr nur, daß ich lernen muß, eine neue Zahl zu schreiben, es ist kein Neuanfang. Ich brauche keinen Neujahrstag, um mir Ziele zu setzen oder gute Vorsätze zu machen, tatsächlich denke ich, daß es für mich besser funktioniert, wenn ich das im Laufe des Jahres machen, wann immer ich dazu bereit bin.

Die Zeiten sind für viele Menschen so schwer, es passiert soviel in der Welt, und da ich über alles immer zuviel nachdenke und eine geborene Pessimistin bin, tu ich mich oft schwer damit, das zu verarbeiten, ohne deshalb direkt in ein großes dunkles Loch zu fallen.
Also habe ich mir überlegt, daß es, wenn ich schon über das Neue Jahr nachdenke, besser wäre, wenn es dabei um die Dinge ginge, auf die ich mich freue (in willkürlicher Anordnung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Supergemütliche Nickerchen. Wer braucht schon eine Gewichtsdecke, wenn man sich von den Superschläfern beschweren lassen kann.
Bonus - Schmusesitzungen.



Bücher, Bücher, Bücher!

Bild über pxhere

Noch mehr Stummfilme (und "Talkies") anschauen.

Doug freut sich auch darauf.

Basteln, wenn es geht.


In Kaninchenlöcher abtauchen, neue Dinge lernen, ...

Valerie Hinojosa aus Washington DC, USA,
CC BY-SA 2.0, über Wikimedia Commons
"Down the Rabbit Hole"

... und darüber bloggen.


Lächeln und lachen (ja, das bin tatsächlich ich in einem alten Bild). Extrapunkte für Lachen, bis mir die Tränen kommen und der Bauch wehtut.


Nostalgie und Erinnerungen.
Ich sehe die Vergangenheit nicht durch eine rose Brille, aber das heißt nicht, daß es nicht nett sein kann, ab und zu mal in der Zeit zurückzugehen.

Nein, ich bin NICHT auf diesem Bild, auch wenn
mich das mal einer meiner Paketboten gefragt hat,
als er es im Hausflur gesehen hat 😂
Wir haben es gekauft, weil die Katze wie Dude aussah.).

Schönheit und Freude in der Welt um mich herum bemerken.
Frühling in der Luft spüren, Herbstblättern lauschen, die unter meinen Füßen knirschen, Tautropfen in einem Spinnennetz zu sehen.
Ein paar freundliche Worte im Bus mit jemandem austauschen, den ich nicht kenne. Bei einem Lieblingslied mitsingen.
Einen Vogel singen hören, an einer Blume riechen, einen meiner nächtlichen Besucher am Fenster haben
.



Mit meinen Lieblingsmenschen kommunizieren. Tut mir leid, wegen der Privatsphäre gibt es dazu kein Bild.

Nun, und natürlich freue ich mich darauf, mich mit euch zu unterhalten!
Worauf freut ihr euch?

Freitag, 26. Dezember 2025

Weekend Traffic Jam Reboot - Woche 136

Willkommen beim Weekend Traffic Jam Reboot!
Meine Posts für den Linkup gehen freitags um 3.30 morgens live (das ist dem Zeitunterschied zu den USA geschuldet).



Happy
 Boxing Day!
Vor drei Jahren habe ich über den Boxing Day geschrieben und darüber, daß ich ewig nicht wußte, was das heißen soll.
Tatsächlich weiß ich es immer noch nicht, denn wie so oft gibt es verschiedene Theorien dazu, warum manche Commonwealth-Länder den 26. so nennen.
Und seltsamerweise hat nicht eine davon mit dem Boxsport zu tun 
😉
Der Dekan denkt, ich hätte das wissen müssen, denn was könnte wohl besser sein als eine tatsächliche Box, egal ob sie Almosen für die Armen enthalten oder Geschenke für die Bediensteten, so lange sie nur im leeren Zustand nett und gemütlich ist!
Er hat mir sogar einen Beweis geliefert (obwohl er ziemlich überrascht war, daß ich nicht von all meinen Katzen Kartonbilder habe).


Also, wie steht's mit euch? Seid ihr bereit für das Wochenende?

Als Teil des Reboots werden wir jede Woche einen anderen Blog vorstellen.
Wie wäre es, wenn ihr vorbeischaut und hallo sagt? Sagt ihnen, daß wir euch geschickt haben.


Diese Woche fällt unser Spotlight auf Momfever.


Nicole von 
Momfever schreibt "Als ich das erste Mal Mutter wurde, liebte ich mein kleines Mädchen, fühlte mich aber auch ziemlich verloren und dachte: 'Was nun?!' Dann erklärte mein Mann: 'Nun mußt du sie aufziehen, damit sie eine vielseitige und ausgeglichene Erwachsene wird.' Also machte ich mich an die Arbeit und 28 Jahre später sehen die ersten Ergebnisse vielversprechend aus. Das gleiche gilt für ihre drei jüngeren Brüder und Schwester. Aber es ist nicht immer einfach, und ich habe festgestellt, daß Bloggen eine großartige Möglichkeit ist, im Familienalltag meinen Verstand zu behalten. Tatsächlich empfinde ich es als meinen Zweitjob!"



Marsha von Marsha in the Middle hat 2021 als Training mit dem Bloggen angefangen, um ihre Neuroplastizität zu erhöhen. Ach, wem machen wir was vor? Marsha hat mit dem Bloggen angefangen, weil sie Kleidung liebt, und sie redet oder in diesem Fall schreibt einfach gern!

Melynda von Scratch Made Food! & DIY Homemade Household - Der Name sagt schon alles, wir haben uns im Osten von Texas angesiedelt, wobei sich drei Generationen das Land teilen. Ich koche und backe alles selber, wenn ich nicht gerade gärtnere oder den Hühnern nachlaufe, und stricke!

Lisa von Boondock Ramblings erzählt von den Büchern, die sie schreibt und liest, ihrem Glauben, Home-Schooling, Fotografie und mehr.

Cat von
 Cat's Wire hat, was sie ein Springspinnengehirn nennt. Sie hat viele Interessen und bloggt über das, was immer gerade ihre Aufmerksamkeit erregt - Handarbeiten, Bücher, alte Filme, Sammelwertes oder "einfach nur so".

Rena von Fine Whatever Blog schreibt über Stil, Leben im mittleren Alter und die "gut, was auch immer" Momente, die dem Leben Sinn und Spaß geben. Seit 2015 feiert sie Kreativität, Selbstvertrauen und die Freude am Alltag.


Hier ist meine Auswahl von ein paar Posts aus dem Linkup der letzten Woche (englischsprachig).


Wie verführerisch sehen diese käsegefüllten Pilze aus, die Esme mit uns teilt?

Ich bin mir sicher, daß man Netties Weihnachtspopcorn auch noch nach Weihnachten essen kann ...

Es ist schwer zu sagen, was mir an Somas Post am besten gefällt, das wunderschöne Bild der Golden Gate Bridge, ihre entzückenden kleinen Bücher - oder das Bild von ihrem Kater Charlie!


Hebt ihr alte Kleidung aus sentimentalen Gründen auf? Marsha hat dazu eine süße Geschichte zu erzählen.


Macht mit beim Linkup!

Ihr könnt Links zu einzelnen eurer Blogposts hinzufügen, aber nicht einfach zu eurem Blog selber. Die Posts können neu oder älter sein und jedes Thema abdecken, das ihr euch vorstellen könnt - Bücher, Filme, Mode, Handarbeiten, Second Hand-Einkäufe, Reisen, Kunst ... aber bitte nur familienfreundlich!
Schaut euch um, besucht ein paar der anderen Blogs und laßt Kommentare da. Vielleicht entdeckt ihr ja etwas Neues und Aufregendes!
Danke für's Mitmachen!


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