Dienstag, 27. September 2011

Kristallplanet

Ich warte auf Perlen. Ich bin nicht gut im Warten. Der einzige Weg, nicht hinzugehen und dem Postboten aufzulauern, ist Ablenkung. Bettwäsche wechseln, Wäsche machen, Kürbissuppe essen (die ich nicht kochen mußte, was immer ein großes Plus ist), das alles kann meine Gedanken jedoch nur ein Weilchen von den Perlen ablenken. Ich wühlte in meinem Vorrat herum (unfreundliche Menschen würden es meinen Perlenhaufen nennen und damit implizieren, daß ich eine Intervention brauche) und zog ein paar verwaiste Perlen heraus. Ok, nicht ganz so verwaist, die grünen, die ich von einer Freundin bekommen habe, waren mehr ein kleines Waisenhaus, das nun geschlossen ist (alle aufgebraucht).

Das Ergebnis ist dieser kleine Bergkristallplanet, umgeben von kleinen grünen Monden ... ähm, die sich nicht so recht bewegen können, 1. weil sie alle auf derselben engen Umlaufbahn sind und 2. weil ich sie mit zwei Silberdrähten aneinandergefesselt habe. Tja, ich bin böse auf planetarischer Ebene, auch wenn's nur ein ganz kleiner ist ;-)

           



Der Anhänger ist jetzt in meinem Von Dir-Shop erhältlich.

Montag, 26. September 2011

Die Montagscollection - "Hexige" Zeiten

Egal ob ihr es feiert oder nicht, Halloween kommt näher. Das war der perfekte Grund für mich, die erste von ein paar Halloween-Collections zusammenzustellen.
Ich hatte jemand Besonderen im Sinn, als ich diese hier machte *"meiner" Oma Wetterwachs zuwinkend* Viel Spaß mit den Hexen!



Mein Bloglayout mag die großen Collections nicht. Bitte klickt auf das Bild, um zur Collection selber zu kommen!

Sonntag, 25. September 2011

Zitat der Woche

Wärt ihr einer der Leute, die mehr Zeit mit mir verbringen, würdet ihr das folgende Zitat kennen. Ich benutze es recht oft. Ich schaue auch diesen Film recht oft an und er verliert nie seinen Charm für mich.
Ich lese leidenschaftlich gern Krimis. Heutzutage scheinen viele Autoren zu denken, daß ihre Geschichte richtig gruselig und blutig sein müssen, mit detaillierten Beschreibungen der Wunden und der Maden, die darin herumkrabbeln, aber ehrlich gesagt schreckt mich das oft eher ab. Erst neulich habe ich ein Buch weggelegt, weil ich den Prolog nicht ertragen konnte, der beschrieb, wie eine Frau an einer Vergiftung stirbt, während sie ihr Baby in den Armen hält. Nennt mich ein Weichei, aber manchmal gehe ich einfach lieber zuürck zu den alten Krimis, den Miss Marples, den Professor Shandys, den Charlie Chans, den Chefinspektor Alleyns und so weiter.

Dieser Film ist genauso eine Hommage wie eine Parodie für diese alten Detektive, vollgepackt mit großartigen Schauspielern.

Peter Sellers ist Sidney Wang (Charlie Chans Alter Ego ;-)), Truman Capote ist Lionel Twain, der Gastgeber, der eine Gruppe berühmter Detektive in sein Haus eingeladen hat, damit sie einen Mordfall lösen ....


Wang: Was ist Bedeutung von dies, Mistel Twain?
Twain: Das will ich Ihnen gern erklären, Mister Wang. Wenn Sie mir sagen können, warum ein Mann, der einen der brilliantesten Köpfe dieses Jahrhunderts trägt, Präpositionen oder Artikel nicht richtig anwendet. Die Bedeutung von dies ist Quatsch. Was hat das zu bedeuten, würde ich fragen.
Wang: Das hat Wang geflagt. Was ist Bedeutung von dies?
Twain: Ach, sinnlos.

Wenn ihr den Film nicht kennt, schaut ihn euch mal an. Habt Spaß an dem blinden Butler (ein toller Alec Guinness) und der taubstummen Köchin (Nancy Walker in ihrem letzten Film) und laßt euch vom Ende überraschen.

Samstag, 24. September 2011

Winziger Post

Ich habe winzige Ohrringe gemacht. Und winzige Ohrringe (gerade mal 2,5 cm inklusive Klappbrisur) bekommen einen winzigen Post. Hier sind sie - winzige Muscheln, in Feinsilberdraht gefangen, um an euren Ohren zu baumeln, nun erhältlich in meinem ArtFire-Studio.


Freitag, 23. September 2011

Mary Poppins, unvollständige Herzen und eine Hexe

Seit ich ein Kind war, liebe ich die Mary Poppins-Bücher von P. L. Travers. Ich kann nicht sagen, wie oft ich sie gelesen habe. Ich lese sie immer noch regelmäßig. Ich habe mir immer gewünscht, eins dieser Kinder zu sein, und es ist unmöglich, mir ein Lieblingsabenteuer herauszusuchen. Wenn ich den Anhänger ansehe, den ich eben gelistet habe, erinnere ich mich an die Geschichte über einen von Mary's Verwandten. Er konnte alle möglichen Dinge aus Porzellan reparieren, Tassen, Figuren, aber er konnte auch etwas viel Wichtigeres reparieren - Herzen.

Habt ihr euch je gefragt, wie man ein Herz repariert, das nicht nur gebrochen ist, sondern dem ein Stück fehlt? Ich konnte nichts machen, dieser hübsche grüne, frei geformte Cabochon erinnerte mich an ein unvollständiges Herz, also begann ich eine Mission - ich machte das Herz wieder vollständig, indem ich Feinsilberdraht an die Stelle des "fehlenden" Stücks häkelte. Die "Narbe" versteckte ichmit schimmernden Regenbogenmondsteinen. Und ja, ihr habt dieses Stück schon einmal gesehen, aber da hatte ich keine Erklärung dazu UND außerdem ist es jetzt ja gelistet. Fortschritt!

Make my heart whole, jetzt auf Zibbet

Ich habe außerdem eine Beichte abzulegen. Ich habe nicht genug Zeit. Jetzt, da ich nicht mehr nur mit meinen Häkelhaken verheiratet bin, sondern mich auch noch der Webvirus gepackt hat, bin ich wahrscheinlich verratzt.
Laßt mich euch mein neuestes Armband zeigen. Könnt ihr sehen, daß ich mich auf Halloween freue? Und hier schließt sich der Kreis. Von Halloween habe ich zum allerersten Mal in einem Mary-Poppins-Buch gelesen. Ja, ehrlich, ich schwöre!



Übrigens, auch wenn ich (noch?) keine gewebten Armbänder in meinem Shop habe, laßt es mich wissen, wenn ihr näher über eins sprechen möchtet.

Montag, 19. September 2011

Die Montagscollection - Bäume

Ich habe beschlossen, daß ich von jetzt an versuchen werde, jede Woche eine Collection auf ArtFire zusammenzustellen, um sie mit euch zu teilen. Man kann dort wirklich coole Sachen finden, wißt ihr, und das wird meine Entschuldigung dafür sein, daß ich am Wochenende gnadenlos stöbere und Ooooh und Aaaah sage - und vielleicht das ein oder andere Mal die Kontrolle verliere und mir etwas kaufe ;-)

Ich präsentiere euch heute - THE LARCH! Nö, nicht wirklich. Ich konnte mich nur nicht zurückhalten, weil ich es so gern sage. Und es hat mich dazu inspiriert, diese Baumcollection zu machen. Viel Spaß!


Mein Bloglayout mag die großen Collections nicht. Bitte klickt auf das Bild, um zur Collection selber zu kommen!

Sonntag, 18. September 2011

Zitat der Woche

Es war einmal eine Zeit, da war es sehr, sehr kalt. Überall war Eis, und die Tiere begannen, nach grünen Weiden zu suchen. Das war die Zeit, als ein Faultier, ein Wollmammut und ein Säbelzahntiger Freunde wurden.
Muß ich noch mehr sagen? Wahrscheinlich nicht. Dann überspringen wir also die Formalitäten und gehen direkt zum heutigen Zitat über.
Behaltet es im Kopf für jede Clique, Gruppe, Forum oder wovon auch immer ihr ein Teil seid ....


Sid: Du bist jetzt einer von uns, Kumpel. Würde hat nicht das Geringste damit zu tun.

So, so wahr! ;-)

Samstag, 17. September 2011

Willkommen, Herbst!

Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit und ich freue mich wirklich darauf.

Als das Starving Artists Team sich für "Wechsel der Jahreszeiten" als Thema für die September-Herausforderung entschied, fing mein Gehirn an zu rattern wie blöd. Meine erste Idee war es, Blätter in verschiedenen Farben zu häkeln - mit Swarovski-Kristallen, um die Farben noch mehr zu betonen - und sie an einer Kette baumeln zu lassen, die an Ohrhaken befestigt ist. Ich behalte die Idee mal im Kopf, man weiß ja nie.

Dann dachte ich, es wäre nett, einen Baum mit all den unterschiedlichen Farben zu haben - das Grün, das noch da ist, aber nicht mehr lang, die Gelb- und Rottöne des Herbstes ... also dachte ich mir diesen kleinen Baumanhänger an einer feinen Schlauchkette aus.
Jeder der winzigen Äste ist einzeln gehäkelt, wobei Swarovskikristalle die Blätter darstellen. Man kann den Anhänger natürlich von beiden Seiten tragen, eine Seite zeigt mehr Gelb und Grün und die andere alle drei Farben.


Da es in der Natur nicht nur ein Braun gibt, beschloß ich, den Schlauch aus einer etwas anderen Farbe zu machen. Ich finde, das macht die Kette lebendiger. Natürlich ist es kein Problem, falls jemand Schlauch und Anhänger in derselben Farbe bevorzugt.

Die Kette ist jetzt in meinem ArtFire-Studio erhältlich.

Montag, 12. September 2011

Oh je, es ist Montag ...

... und ich kann nur an's Schlafen denken.

Wie wünsche ich mir, ich wäre eine dieser Katzen!


Watch out, it's cat sleeping gas - eine Collection auf ArtFire (für mehr Info klickt den Link an, leider mag mein Bloglayout die großen Layouts für die Collections nicht ...)

Sonntag, 11. September 2011

Zitat der Woche

Ok, ich weiß es. Fortsetzungen sind selten, wenn überhaupt jemals, so gut wie der erste Film. Der, den ich für heute ausgesucht habe, ist meiner bescheidenen Meinung nach auch nicht so gut wie der erste. Er ist aber ganz nett und witzig anzuschauen, vor allem die Szenen mit Peter MacNicol als Dr. Janosz Poha, mein Lieblingscharakter in diesem Film. Und natürlich darf ich sowieso aussuchen, weil dies hier mein Blog ist. HA! Erwischt.

Dana, die Cellistin aus dem Vorgängerfilm, arbeitet jetzt in einem Museum und restauriert Bilder (bin ich die einzige, die überrascht über ihre vielen Talente ist?).
In dieser Szene sieht man, wie Leute ein Gemälde von Vigo (der später versuchen wird, den Körper von Dana's Baby zu übernehmen) hereintragen und wie Janosz alles überwacht.
Ich bin froh, nicht die Assistentin zu sein, der er im heutigen Zitat anspricht. Ihr Blick und die Art, wie sie den Kopf schüttelt, deutet an, daß sie nicht amüsiert ist.

Janosz (mit starkem Akzent): Alles, was Sie machen, ist miserabel. Ich nur wollt, daß Sie wissen.


Jawohl! So aufbauend. Ich schätze, Dr. Poha hat nie an einem Führungsseminar teilgenommen ;-)

Samstag, 10. September 2011

Vermißt ihr mich?

In diesem Fall werdet ihr glücklich sein zu hören, daß ich noch da bin. Irgendwie. Auf unorganisierte Weise. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber es scheint, ich kann mich nicht an meine Liste halten, ich kann mich nicht mal dazu aufraffen, sie auf's Laufende zu bringen, weil ich Sorge habe, daß ich mittendrin tot umfallen, so lang wird sie sein. Oder vielleicht breche ich mir auch das Handgelenk, das wollt ihr doch nicht, oder? ;-)

Um jedoch zu beweisen, daß ich noch nicht tot umgefallen bin, zeige ich euch mein neuestes Schwein. Momentan arbeite ich an einem anderen Viech, die Aufregung, ob es hinhauen wird oder nicht, bringt mich fast um. Nur fast. Tatsächlich würde ich nicht drauf wetten, daß die Öffentlichkeit es kennenlernt, aber falls nicht, werde ich wie immer etwas daraus gelernt haben!



Sonntag, 4. September 2011

Zitat der Woche

Das hier wollte ich schon lang posten.
Ich bin mit Louis de Funès-Filmen aufgewachsen. Manche sind einfach nur Blödelei mit vielen Grimassen und Wortspielen, aber manche sind brilliant. In einem der brillianten ist de Funès ein bigotter Fabrikbesitzer, der unfreiwillig mit einem arabischen Rebellen zu tun bekommt, was beide schließlich dazu zwingt, sich als Rabbis auszugeben, um ihr Leben zu retten.
Es gehört noch viel mehr dazu, eine Hochzeit, rotes Haar, ein jüdischer Chauffeur und grüner Bubblegum. Köstlich von Anfang bis Ende. Und außerdem gibt es einen Überfluß an Zitaten, aber ich möchte diesen Tanz mit euch teilen.
Die Leute denken, daß sie Rabbi Jakob treffen nach den vielen Jahren, die er in den USA verbracht hat. Meiner Meinung nach ist das eine der besten Szenen von de Funès überhaupt! Ich hoffe, ihr werdet sie genauso genießen wie ich jedes Mal, wenn ich sie sehe.




Danke für den Upload, MesoniLangea!

Die Abenteuer des Rabbi Jakob, F, 1973

Donnerstag, 1. September 2011

Perlensuppe und andere Enttäuschungen im Leben

Mehr Zeit, mehr Zeit ... mein Königreich für mehr Zeit! Ich bin so hinterher damit, euch wichtige Dinge zu erzählen. Wie was z.B., fragt ihr? Wie die Regenwolke, die ich gemacht habe (ohne zu tanzen!), wie die Tatsache, daß mein Fotoprojekt zu einem zeitweiligen Stop kam, wie die Geschichten darüber, wie mein Urlaub war und und und ...

Um euch zu zeigen, daß es tatsächlich nicht meine Schuld ist, werde ich euch eine kleine Geschichte erzählen.
Eine meiner obersten Prioritäten nach der Arbeit ist im Moment, mich selber zu verwöhnen. Das kann alles sein, eine DVD, eine neue Designidee, ein langes Nickerchen, ein Buch, jemanden anrufen, ich brauche das gerade einfach. Und heutzutage kann das auch heißen, daß ich an einem Stück mit Perlen webe. Ich höre ein paar Leute lachen, die wissen, was für einen großen Kampf ich geliefert habe, um nicht in das Perlennetz gezerrt zu werden, naja, ähm, ich bin ein Schwächling. Da, ich hab's gesagt.

Das Armband, an dem ich momentan arbeite, hat nur zwei Farben, und ich bin nicht sicher, ob ich genug Perlen haben werde. Natürlich kann ich mehr kaufen, aber nicht um die Ecke, und ihr wißt, wie das ist, man will nicht auf seine Perlen warten oder extra dafür bis Grönland fahren müssen. Also konzentriert man sich darauf, daß die Anzahl genau ausreichen wird - solang man keine der Perlen verliert. Man möchte nicht, daß es so endet wie bei einem Puzzle, dem eins seiner Teile fehlt.
Ich konzentrierte mich so stark, daß Teile meines Gehirns zu rauchen anfingen, also bin ich mir nicht sicher, wie es passierte. In der einen Minute saß ich im Schneidersitz auf meinem Bett und webte so vor mich hin, in der nächsten Minuten hatte ich überall Perlen verteilt. Ich war so geschockt, daß ich vergaß, ein Bild zu machen, aber schaut euch dieses hier an, die Dinger sind wirklich winzig! (Ja, das sind sie echt. Das IST ein Makro! Muß ich denn alles erklären? :-P)


Von drei interessierten Katzen überwacht began ich Perlen aufzusammeln. Sie waren überall und hatten sich sogar einen Weg unter die Kissen gebahnt. Schließlich ging ich davon aus, daß ich nun alle gefunden hatte.

Laßt uns nun zur tatsächlichen Bettzeit vorspringen. Ich schlief ein paar, aber nicht genug, Stunden, dann wachte ich auf, spielte und schmuste mit den Katzen (was sonst kann um 2 Uhr morgens machen?) und ging eine Stunde später ins Bett, um dem Schlaf noch eine Chance zu geben. Als ich eine weitere Stunde später endlich spürte, daß ich wegnickte, konnte ich etwas unter meinen Fingern fühlen. Eine Perle! Ich gebe meinem müden Geist die Schuld dafür, daß ich überzeugt war, die Welt sei dem Untergang geweiht, wenn ich diese Perlen nicht festhalten würde. Wir sprechen hier nicht von einem Einkaräter, wir sprechen von einem winzigkleinen Glasperlchen. Also hielt ich es zwischen zwei Fingern und schlief ein. Nach einem seltsamen Traum und etwa 25 Minuten später wurde ich wieder geweckt, und stellt euch die Freude in meinem noch benebelten Hirn vor, als ich die Heilige Perle tatsächlich noch festhielt!
Ich setzte mich auf und sammelte meine Sinne, um mir das gute Stück anzuschauen.
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Ratet mal! Es war ein Krümel vom Katzentrockenfutter!!!