Mittwoch, 10. Juni 2026

Erzählt uns von ... Sonnenschein

Ich wurde gefragt, ob ich jeden zweiten Donnerstag im Monat an der Global Writing Challenge teilnehmen möchte.
Meine Posts werden etwas früher live gehen (um einen Zusammenstoß mit den Stummfilmen zu vermeiden), wenn also die Posts der anderen noch nicht live sein sollten, schaut bitte später nochmal vorbei.
Aktuell sind dabei: Deb’s WorldSuzy TurnerWithin a World of My OwnOnce Upon a Time Happily Ever After, Marsha in the Middle, Coffee and Cocktails at the Casa und ich. Es macht Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich alle das Thema interpretieren.
Ihr könnt mitspielen und bei unserem Link Up mitmachen!
Wenn das für euch zu kurzfristig ist, vielleicht nächstes Mal? Das Thema für Juli wird "Tanzen" sein.


Das Thema für diesen Monat ist "Sonnenschein". Autsch.
Ich möchte gern damit anfangen, einen Cartoon eines meiner Lieblingszeichner zu beschreiben, Graham Annable alias Grickle. Am liebsten mag ich seine Vampircartoons.
Ich teile zwar die Arbeit von Künstlern nicht ohne Erlaubnis, aber ihr könnt den Cartoon hier finden.

Man sieht einen Vampir, der auf seiner Couch sitzt, in der Hand seine tragbare Spielkonsole. Hinter ihm steht eine seltsam aussehende Rüstung, sein Wolf schläft auf dem Teppich, auf einem Tischchen steht eine Lampe mit einem Totenschädel. Alles ist grau, die einzigen Farben sind die der Konsole und des warmen Lichts, das von ihr ausgeht - und die Bildunterschrift heißt "Der einzige Grund dafür, daß er Animal Crossing spielte, war es, einmal wieder im Sonnenschein spazierenzugehen."

Awww 
😍
Aber, ähm, ja, ich bin nicht dieser Vampir. Ich bin die Sorte Vampir, die den Sonnenschein nicht aus Notwendigkeit meidet, sondern aus Überzeugung.
Ich war das "Schattenkind" unter dem Baum im Freibad, während meine Freundin eine Wurst auf dem Grill nachstellte, weil sie die Sonne liebt.
Ich bin die, die die Rolläden runterläßt, wenn andere sie hochziehen.
Zerrt mich in die Sonne und es könnte sein, daß ich euch anfauche - oder möglicherweise in einer Wolke von Staub zerfalle wie Hammers Dracula.
Wenn ihr schon eine Weile dabei seid, wißt ihr bereits, daß ich mich statt zur Sonne sehr zum Mond hingezogen fühle, auch wenn ich nicht an einem Vollmond vorbeifliege.


Was ihr aber vielleicht nicht wißt ist, daß ich gar nichts gegen die Sonne an sich habe, nicht daß ich jemals vorher so richtig darüber nachgedacht hatte.
Es ist keine Frage, daß wir die Sonne brauchen. Unser Planet braucht die Sonne für Licht, Wärme, Schwerkraft, Vitamin D - kurz gesagt zum Leben, und eine Menge verschiedener Kulturen wußten das schon lang, nur schrieben sie es Sonnengottheiten zu und erschufen Sonnenkulte um diesen Glauben herum.

Göttin Sunna im V&A,
gemeinfrei über Wikipedia

Wir kennen alle die Geschichten über uralte Völker, die während einer Sonnenfinsternis in Panik geraten. Ich habe selber eine komplette Sonnenfinsternis miterlebt, und obwohl es regnete und wir nichts zu sehen bekamen, bekam ich durch die Dunkelheit und Stille eine Vorstellung davon, wieviel erschreckender das für Menschen gewesen sein mußte, die nicht verstanden, was da passiert, und nicht wußten, ob das Sonnenlicht zurückkehren würde.

Sonnenwagen von Trundholm
Bild von Nationalmuseet, CC BY-SA 3.0

Als ich ein Kind war, war mein gelber Buntstift immer der kürzeste. Ich habe es absolut geliebt, eine große Sonne in die Ecke eines jeden klassischen "Landschaft mit Haus" Bildes zu machen. Keine volle Sonne, sondern so eine wie die hier - ja, das ist praktisch eine Kopie des Bildes, von dem ich mich erinnere, es im zarten Alter von 8 oder 9 im Haus meiner Freundin gemalt zu haben.
Okay, nicht wirklich, ich hatte nur Filzstifte zur Verfügung, aber kein Hellblau für den Himmel und kein Braun für einen Baum, und das Gras komplett auszumalen hätte nicht mit den Blumen zusammengepaßt, also mußte ich einige kleine Veränderungen vornehmen. Ich kann nicht behaupten, daß sich meine zeichnerischen Fähigkeiten seither sehr verbessert haben, denn normalerweise bin ich kein Fan von Tiny Houses. Vielleicht ist es ja ein Feenhaus. Ihr bekommt eine Vorstellung, das ist die Hauptsache.
Wie ihr sehen könnt, hatten meine Sonnen immer ein breites Lächeln und die sich abwechselnden kurzen und langen Strahlen.


Sonnen (und Sonnenblumen, die ihren Namen ja nicht umsonst tragen) sind aber nicht nur in meinen Zeichnungen aufgetaucht, sondern auch in meinen Schmuckkreationen.

Bild in der Mitte über pxhere

Ich schätze, man könnte also sagen, daß ich die Sonne als Lebensgeberin und Inspiration schätze und das Konzept von Sonnenschein liebe, solange ich nicht selber mitten in der Sonne sein muß (und dafür habe ich sogar meine Medikamente als gültige Entschuldigung).
Ich denke, das ist ein ziemlich guter Kompromiß
 🌞

Schauen wir jetzt mal, was uns die anderen zu erzählen haben (Debbie ist noch auf Reisen).


Suzy schreibt von ihrer sich verändernden Beziehung zu Sonnenschein und warum sie ihn jetzt viel mehr schätzt als sie es je zuvor getan hat.

Sally
 
teilt von Sonnenschein inspirierte Outfits und handgemachten Schmuck.

Leslie
 
hat für ihre Reise ins Vereinigte Königreich ein bißchen El Paso Sonnenschein in ihre Tasche gepackt.

Obwohl sie ihre Schüler angefleht haben, nicht zu singen, liebt Marsha Musik. Diesmal schreibt sie über Lieder, die sie liebt, die Sonnenschein erwähnen!

Amy 
schreibt über ihr erstes Jahr, in dem sie die Freiheit hat, dem Sonnenschein in allen vier Jahreszeiten hinterherzujagen.


Und jetzt ihr. Erzählt uns von Sonnenschein und macht bei unserem Link Up mit!


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