Montag, 29. Juni 2015

DaWanda-Fundstücke der Woche - Zufällig und schön #1

Heute habe ich kein Thema für die Fundstücke der Woche gewählt. Ich bin einfach zu DaWanda gegangen, habe hier geklickt, habe da geklickt, und dann habe ich das herausgepickt, was mir auf den ersten Blick gefiel. Ich habe ein paar großartige Dinge entdeckt. Das sollte ich öfter machen.

Zieht die Schuhe aus, schaltet ab und genießt einfach diese "zufälligen" Schönheiten!

Okapi-Baby handgefilzt von Die kleine Viecherei

Vintage Sitzgruppe Purkersdorf bei Formschön

Pflanztopf "Schnecken" (Größe individualisierbar) von Britt-Keramik

Acrylbild "Zierlauch" von MutToArt

Gartenskulptur aus Holz und Acrylglas von Eichenstelen

"Reflections of Grace" von Man Tuesday Designs

Drachenlampe von Dimisco - Unusual fine woodworking

Sonntag, 28. Juni 2015

Zitat der Woche

Wir leben in einer Zeit des ständigen technischen Fortschritts. Es ist erstaunlich - und erschreckend - was über das letzte Jahrhundert erfunden wurde.
Schaut euch doch nur die alten Science Fiction-Filme an. Manches von dem, was Fiktion war, ist heute Realität.
Eines dieser Dinge sind Roboter. Freilich sind wir noch nicht ganz an dem Punkt, an dem Roboter all die ungeliebten Haushaltspflichten übernehmen und hoffentlich sind wir weit entfernt von dem Punkt, an dem Roboter die Welt übernehmen ;-)

Das heutige Zitat handelt von Roboterliebe in den 60ern.
Viele gute Agenten der geheimen Regierungsorganisation Control sind schon Opfer von Kaos-Agentin Octavia geworden. Es ist Zeit, Hymie den Roboter loszuschicken. Sicherlich wird er sich nicht in sie verlieben?
Die Dinge laufen jedoch nicht ganz so, wie der Chef und Maxwell Smart sie sich vorgestellt haben. Octavia entpuppt sich selber als Roboter.

Hymie kommt herein, während Octavia ihre Batterie lädt.
Octavia: Na du.
Hymie: Na du. Gibst du mir auch ein bißchen Strom?
Octavia stöpselt in ein und Hymie beginnt zu qualmen.
Hymie: Ich glaube, wir sind verschieden gepolt.
Octavia: Das wäre ja auch langweilig, wenn es nicht so wäre.
Hymie: Darf ich das machen?
Er schließt die Batterieabdeckung.
Hymie: Mm.
Octavia: So, Hymielein, wenn du alle Papiere in deine Aktentasche getan hast, können wir gehen.
Hymie: Ich hab noch nie jemanden getroffen, der so ist wie du.
Octavia: Ich begegne auch zum ersten Mal einem wie dir.
Hymie: Irgendwie sind wir doch anders als Menschen.
Octavia: Klempnersdank.
Hymie: Wie reizend du mit deinen Strahlern umgehen kannst, meine Kompasse rasen, wenn sich unsere Kupplungen berühren, wenn du in meiner Nähe bist, fängt mir das Öl an zu kochen.


Ah, süße, süße Liebe ...

Mini-Max oder die unglaublichen Abenteuer des Maxwell Smart, USA, 1965 - 1970

Freitag, 26. Juni 2015

Pack die Vorräte an - Cabochon auf Cabochon Ohrringe

Es ist nicht das erste Mal, daß ich mit dem, was ich gerne "Cabochon auf Cabochon" nenne, experimentiert habe. Es bedeutet einfach, daß in einer Drahtstrickfassung nicht nur ein Cabochon, sondern zwei.

In diesem Fall habe ich ovale Perlmuttscheiben verwendet. Natürlich macht es Sinn, wenn der untere Cabochon so flach wie möglich ist, was es erleichtert, den oberen Cabochon an Ort und Stelle zu halten, wenn man die Fassung fertigt. Eine leichte Wölbung ist in Ordnung, aber flach ist besser.
Ich hatte zwei dieser Scheiben, die über einen Destash (Abbau von Vorräten) zu mir gekommen waren, jetzt mußte ich noch zwei Cabochons finden, die sowohl vom Aussehen als auch von der Größe her paßten.
Vom selben Destash hatte ich zwei schwarze Acrylcabochons, mit denen es hervorragend klappte. Tatsächlich waren sie die einzigen in meinem Vorrat, die so perfekt paßten, und ich mochte auch den Kontrast zwichen dem schimmernden Grau-weiß und dem Schwarz.

Wenn man die Ohrringe anschaut, sieht man das Perlmutt um das Schwarz herum schimmern, und aus dem richtigen Winkel hat man die Illusion eines Perlmuttrings, der den oberen Cabochon umgibt.
Von der Seite jedoch bemerkt man den gewölbten Look.


Bis jetzt sind alle Stücke, die ich so gemacht habe, ziemlich klein, aber ich denke, irgendwann muß ich mal die Möglichkeiten eines größeren Stückes erforschen.

Die Ohrringe sind in meinem DaWanda shop erhältlich.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Greebo der Zerstörer



Lieber Greebo,

warum hast du es mir nicht gesagt? Warum dachtest du, du müßtest das Muster zerstören, damit ich es merke? Und warum mochtest du es nicht?
Du bist selber weiß und schwarz. Ich hätte gedacht, daß dieses Muster anziehend für dich wäre. Wenn es hier eine Katze in Balance gibt, bist das definitiv du. Die perfekte Mischung aus Unschuld mit deinem Babygesicht und dem süßen Aussehen und aus Unbarmherzigkeit, wenn Dinge zwischen dir und deinen fünfunddreißig Snacks am Tag sehen, wie zum Beispiel, wenn ich mehr als vier Stunden schlafe.


Anstatt mir zu helfen, daß ich motiviert bleibe, hast du aber diesen harmlosen Musterausdruck angesprungen, als ich nicht da war. Ich kann es vor meinem inneren Auge sehen und der Gedanke daran bringt mich zum Wimmer. Ich wette, es sah dich nicht einmal kommen, war völlig überrascht, als du es mit Zähnen und Klauen zerrissen und anschließend mit kleinen Stückchen Papier bespuckt hast.
Es war doch noch so jung.

Warum dieses Muster? Warum nicht Küchentücher? Warum nicht Notizpapier? Warum keine Rechnung??

Wir müssen reden.

Enttäuscht und traurig,
Mom



Hey Mom,

du weißt, daß es hier nicht um das Muster ging. Laß ein Stück Papier neben mir liegen und es gehört mir zum Zerstören. Du kannst gerne Rechnungen in meinen Katzenbetten liegenlassen und ich werde mich auch um sie kümmern. Jedes Mal, wenn ich es mit einem Muster mache, flippst du aus.

Um Himmels Willen, reiß dich zusammen, Lady!
Mannomann.

Greebo.



Oh. Dann ist es gut, Greeb. Nichts für ungut, ja? Dann sehen wir uns für deinen nächsten Snack in zehn Minuten.

Mom

Mittwoch, 24. Juni 2015

Die große 5-0 und ein Sonderverkauf


Es ist wahr. Heute bin ich 50.
Und ich möchte das mit euch allen feiern. Es ist etwas schwierig, weil ich nur fünf Stühle besitze, wenn man den Sessel, den Computersessel und den komischen roten Metallstuhl nicht mitrechnet.
Wegen des Kuchens bin ich mir auch nicht so sicher. Backen ist nicht meine starke Seite, weil ich es nicht oft mache. Oder vielleicht mache ich es nicht oft, weil es nicht meine starke Seite ist?
Zu einer Gartenparty kann ich euch nicht einladen, weil unser Garten nicht besonders groß ist. Schade. Mein Kartoffelsalat ist echt nicht so schlecht.

Was bleibt also zu tun? Wie wäre es mit einem Sonderverkauf in meinen beiden Shops? Heute könnt ihr bei allen versandfertigen Stücken über 10$ in meinem Zibbet- oder über 10 € in meinem DaWanda-Shop sparen. Es ist für jeden etwas dabei!
Benutzt einfach den Coupon 50BIRTHDAY.

Keine Sorge, ich werde euch auch kein Stück Kuchen mitschicken ;-) Viel Spaß beim Stöbern!

P.S. Der Grund für meinen Gesichtsausdruck ist übrigens nicht die große 5-0. Ich habe Kameras noch nie vertraut ...

Dienstag, 23. Juni 2015

Oldies but Goodies - Sommer

Keine Sorge. Ihr habt keinen Tag verloren. Diese Woche bin ich einen Tag früher dran mit der Oldies but Goodies Challenge bei der Jewelry Artisans Community. Morgen werdet ihr wissen warum.
Das Thema ist diese Woche Sommer. Was kommt euch in den Sinn, wenn ihr an Sommer denkt? Sonne, Hitze, Strand, Eiscreme, helle Farben, luftige Kleider ... ? Erzählt es uns!

Dies sind ein paar der Stücke, die die JAC-Mitglieder an Sommer erinnern. Hoffentlich wecken sie auch in euch Sommerstimmung.



1 Jewelry Art by Dawn
2 Cat's Wire
3 RioRita
4 Studio 9665
5 Violetmoon's Corner
6 The Crafty Chimp

Montag, 22. Juni 2015

DaWanda-Fundstücke der Woche - Hexen

Es tut mir leid, daß ich letzten Montag keine Fundstücke gepostet habe. Auf mich hat eine Hex geschossen und ich konnte nicht so lang am Computer sitzen.
Obwohl es noch nicht annähernd Hallowe'en ist, habe ich die Inspiration für den heutigen Post von dieser Hexe.

Kräuterhexen/Kräuterstäbe von Hobbyherz

Hexentasse von Kerstin Kupfer Keramik

Postkarte "Sweets and ovens" von Caroletta

Notizbuch Hexe von Patchwork-Office


Silber-Anhänger "Hex, Hex" von Die Alte Silberschmiede


Sonntag, 21. Juni 2015

Zitat der Woche

Ein cholerischer Hotelbesitzer und -manager, Basil, seine scharfzüngige Frau, Sybil, eine Kunststudentin/Kellnerin, Polly, und ein spanischer Mann für alles, Manuel, der noch nicht viel Englisch kann - ein Aufenthalt in diesem Hotel ist definitiv eine Erfahrung der anderen Art.

Basil Fawlty kommt von einem kurzen Ausflug zurück. Bevor er wegfuhr, hat er einen Handwerker engagiert, damit er eine Tür zur Küche einsetzt. Leider ist stattdessen die Tür zum Speisesaal verschwunden. Zu dumm, daß Basil nicht den Handwerker angeheuert hat, auf dem seine Frau bestand, und es wird nicht mehr lang dauern, bevor sie da ist ...

Basil: Was soll ich denn nur machen? Sie kommt heute mittag.
Polly: Shh. Warten Sie mal.
Basil: Ich bin ein toter Mann. Ist dir das klar?
Polly: Ganz ruhig sein!
Basil: Du bist auch tot! Wir sind alle tot!
Polly: Nur keine Panik jetzt!
Basil: Ja, was bleibt mir denn sonst???


Fawlty Towers, UK, 1975 - 1979

Freitag, 19. Juni 2015

Pack die Vorräte an - Geperlte Bollywood-Halskette

Manchmal  passen Dinge einfach zuammen. Diesmal habe ich aus meinem Vorrat Preciosa Ornela Twin Beads, das sind Perlen mit zwei Löchern, ausgewählt. Wie ihr wißt, ist das Perlen ohne Webrahmen nicht unbedingt meine Welt und ich mache es nur selten.
Twin Beads und der Webrahmen sind jedoch keine engen Freunde. Ich mußte mir etwas anderes ausdenken und entschied mich für einen einfachen Stich (ohne mir zu sicher zu sein, daß es Herringbone war, aber das war es tatsächlich, dafür aber mehrere Farben, die gut zusammenpassen würden. Diese Farben waren klar mit einem orangefarbenen Einzug, ein transparentes Rosa und ein schöner Topaston mit AB-Finish. Die Rocailles, von denen ich meinte, daß sie all diese zusammenbinden würden, sind kristall mit Goldeinzug.

Nachdem ich eine Weile vor mich hingearbeitet hatte, bekam die Kette für mich einen Anflug von Bollywood. Ich weiß nicht, ob es das spitzenartige Aussehen ist oder die Farbkombination, aber da ich schon ein kleiner Bollywoodfan bin, gefiel mir der Effekt wirklich gut, also machte ich immer weiter, bis ich genug für zwei Reihen hatte.
Ich mag, wenn ein Stück seinen eigenen Kopf hat!

Die Kette ist in meinem Zibbet-Shop erhältlich.


Mittwoch, 17. Juni 2015

Oldies but Goodies - Lieblingsohrringe

Wenn ihr etwas kreiert, egal ob ihr schreibt, malt, Schmuck macht, komponiert, strickt, zeichnet oder was es sonst noch gibt, stehen die Chancen gut, daß euer derzeitiges Projekt euer Liebling ist. Ihr arbeitet mit Herz und Seele daran und ihr habt es im Sinn.

Diese Woche wurden wir bei der Jewelry Artisans Community Oldies but Goodies Challenge gebeten, unsere liebsten Ohrringe zu zeigen. Drei Paare, nicht mehr. Und nicht leicht. Die meisten meiner Lieblinge wechseln mit meiner Laune, mein Lieblingslied, mein Lieblingsfilm, meine Lieblingsfernsehserie, mein Lieblingsessen, meine Lieblingskatze ... nö, das habe ich jetzt nur gesagt, um zu schauen, ob ihr auch noch aufmerksam seid. Erwischt!

Und ich mußte dann auch noch aus diesen Lieblingen je ein Paar heraussuchen. Hier seht ihr sie. Schnell, bevor meine Laune wechselt und damit vielleicht meine Entscheidung! ;-)


1 The Crafty Chimp
2 Jewelry Art by Dawn
3 Echoes of Ela
4 MC Stoneworks
5 RioRita
6 Violetmoon's Corner
7 Cat's Wire

Sonntag, 14. Juni 2015

Zitat der Woche

Es war die Nacht vor meiner letzten Englischprüfung und ich wollte noch ein paar Vokabeln durchgehen. Stattdessen schauten meine Brüder, meine Schwester und ich uns dann  einen Film an. Wir fanden ihn urkomisch.
Jetzt da ich angefangen habe, klassische Horrorfilme anzusehen, konnte ich diesen nicht auslassen. Unser Lieblingszitat ist immer noch witzig für mich, obwohl ich den Film inzwischen auf eine andere Art zu schätzen gelernt habe.
Dieser Post ist meiner Schwester und meinen Brüdern gewidmet. Ach, was soll's, und meiner Englischlehrerin zu der Zeit, auch wenn sie mich nicht mochte.

Ein Mann ist schon tot, von dem geheimnisvollen Würger ermordet, dem Phantom, das in den Katakomben der Pariser Oper lebt. Es gibt nur einen Weg zu vermeiden, ebenfalls getötet zu werden, wenn man es sucht, und Ledoux von der Geheimpolizei weiß genau, welcher das ist.

Ledoux (Zwischentitel): Halten Sie die Hand hoch - die Schlinge des Würgers zieht sich schnell zu!


Ernsthaft? Würde es dann nicht mehr Sinn machen, die Hand nur ein bißchen näher an den Kopf zu halten? Aber was weiß ich schon ;-)

Das Phantom der Oper, USA, 1925

P.S. Der Zwischentitel auf meiner DVD heißt etwas anders, aber die Titel sind auch wirklich, wirklich schlecht.
Das Zitat ist so, wie wir es von damals in Erinnerung haben.

Freitag, 12. Juni 2015

Pack die Vorräte an - Würfel, Rocailles und O-Beads

Ich möchte nicht, daß ihr die Vorstellung bekommt, daß ich mich jede Woche hinsetze, verzweifelt meine Vorräte durchwühle und dann etwas zusammenhaue, nur damit ich euch etwas zeigen kann.
Wenn ich das könnte, hätte ich wahrscheinlich von vornherein keine Vorräte, weil sie aufgebraucht wären. Hinter einem Stück muß eine Idee stecken, egal, ob es etwas ist, für das ich ein paar Wochen und eine wohldurchdachte Perlenbestellung benötige, oder ein Vorratsfresser.

Der Grund, warum die Vorratsfresser eine Herausforderung sind ist, weil ich die Inspiration dafür nicht aus der Natur, einem Film, von einem Foto, einem Gemälde, einer Geschichte oder - wahre Geschichte - einer Schüssel mit Suppe bekomme, sondern weil sie von den Perlen selber kommen muß, und so arbeite ich normalerweise nicht.

Den Stücken muß aber immer noch ich anzusehen sein. Ich kann nicht etwas machen, nur weil es im Moment trendig ist oder weil es einfach und/oder schnell zu machen ist. Darin muß ein kleines Stück von mir stecken - vom Moviefreak, von der Katzenlady, der albernen Gans, der Jeans- und Turnschuhträgerin, der Träumerin und mehr.
Vielleicht haben mir Leute deshalb schon gesagt, daß sie erkennen, wenn ich etwas gemacht habe, selbst wenn die Dinge nicht wirklich etwas gemeinsam haben.

Ich finde, daß dieses Armband auch sehr "ich" bin. Das fängt bei den Farben an, schwarz und schwarz AB, die mit mehr schwarz und schwarz AB kombiniert sind und mit - für den Überraschungseffekt ;-) - Perlen in klar AB.
Es ist leicht anzulegen und wird genausogut zu einem Kleid wie zu einem Shirt und Jeans passen. Hört sich für mich perfekt an.
 

Das Armband und ein Anhänger, der die restlichen Würfelchen aufbrauchte (es gibt noch kein Bild davon), werden bald in meinem DaWanda-Shop erhältlich sein.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Oldies but goodies - Kein Schmuck heute

Diese Woche möchte ich euch wirklich bitten, euch mehr Bilder von der Oldies but Goodies Challenge bei der Jewelry Artisans Community anzuschauen. Sie ist der Beweis, daß die JAC-Mitglieder mehr können als nur Schmuck zu kreieren. Es gibt so viele Beispiele dafür, ich bin sicher, die Bilder werden euch Spaß machen.
Es war sehr schwer für mich, aus den Kästchen, Skulpturen, Porträts, Taschen, Wandbildern, Schlüsselanhängern, Windspielen und mehr auszuwählen! Warum geht ihr nicht vorbei und sucht euch eure persönlichen Favoriten aus?



1 The Crafty Chimp
2 Violetmoon's Corner
3 Jewelry Art by Dawn
4 Studio 9665
5 RioRita
6 Brenda K Bead Creations
7 Cat's Wire

Montag, 8. Juni 2015

DaWanda-Fundstücke der Woche - Holz

Oh, die Dinge, die man aus Holz machen kann ... natürlich nicht ich, ich arbeite nur selten mit Holz und dann mache ich nicht wirklich etwas damit. Ich säge, schleife, poliere oder bemale es nicht.
Andere tun das und sie sind so gut darin, daß ich es einfach mit euch teilen muß!

Didgeridoobox von Musikzeit

Ring "Deine Stadt" von Ma-Wi-Du

Holzschild mit Acrylmalerei von Pimp your home by Tascha

Handgemachte Holzknöpfe vom Apfelbaum von Very Country People

Holzschatulle von Holz Dekor Ideen
 
Holzspielzeug "Herr Krokodil und seine Fische" von Lesnavesna

Sonntag, 7. Juni 2015

Zitat der Woche

England in den 1930ern.
Er lebt und arbeitet unter einem Pseudonym. Albert Campion, ein Mann aus einer Aristokratenfamilie, ist nicht wirklich Privatdetektiv, aber er hilft Leuten trotzdem bei ihren Problemen. Er ist genauso in den adligen Kreisen daheim wie er sich in der Unterwelt auskennt.

Diesmal muß er herausfinden, wer einen Familienschatz von unschätzbarem Wert stehlen will, einen Kelch, der Hunderte von Jahren alt ist. Und er ist nicht nur immer offen für alles, was auf ihn zukommen mag, er neigt auch dazu, die Dinge mit Humor zu nehmen.

Campion: Ich habe aus guter Quelle, daß auf der Hauptstraße eine Hexe praktiziert.
Penny: Mrs Munsey?
Campion: Sie hat keine Karte dagelassen. Nur ein Wachsabbild und ein paar Nadeln.
Penny: In der Marienkapelle der Kirche gibt es eine Liste von Hexe, die 1624 hingerichtet wurden. Jeder zweite Name auf dem Blatt ist Munsey.
Campion: Wohnt Mrs Munsey im Dorf?
Penny: Etwa eine halbe Meile außerhalb in einer Art Hühnerstall mit ihrem Sohn. Sie sind beide einfältig, die armen Dinger.
Campion: Ich mache vielleicht einen Besuch. Ich habe Probleme damit, an Fledermaushaar und Molchaugen heranzukommen. Ich habe es bei Harrods versucht und bei Fortnum's ....


Albert Campion, UK, 1989 - 1990

P.S. Da mir die deutsche Version nicht vorliegt, ist dies eine eigene Übersetzung von mir.

Samstag, 6. Juni 2015

Flower power Hippie Zeit - Teil 2, Die Accessoires

Willkommen zurück in den 60ern! Heute spreche ich über Francies Accessoires. Und ihre Haare. Die nicht wirklich ein Accessoire sind.
So, wo waren wir. Richtig. Francie war jetzt also angezogen. Habt ihr bemerkt, daß es diesmal keine Schuhprobleme gab? Es wäre nicht schwierig gewesen, für dieses Mädchen Schuhe zu finden, vielleicht hätte ich sogar etwas Passendes in meinem kleinen Schuhkästchen, aber sie beschloß, stattdessen barfuß zu gehen und das Gras unter ihren Füßen zu spüren.

Worauf sie nicht verzichten konnte war eine Tasche, und die Tasche konnte nicht auf Fransen verzichten. Ich bin die wahnsinnige Franserin, muahahaaa! Über die Tasche habe ich schon zuvor geschrieben. Das Nette an einem Hippie-Outfit ist, daß man nicht zur Farbenkoordination gezwungen ist. So konnte ich meine Perlensuppe und eine Farbe, die zu nichts sonst paßte, benutzen, um diese Tasche im Ziegelsteinstich zu machen. Ich stelle mir gern vor, daß Francie sie in einem Secondhandladen gefunden hat.

Als ich ein Kind war, hatten Kugelschreiber noch diesen kleinen Metallring in der Mitte, wo man sie aufschrauben konnte, um eine neue Mine hineinzustecken. Manchmal waren diese Ringe sehr dünn, manchmal breit. Es war egal, wir nahmen sie alle als Puppenarmreife.
Ich mußte hier stattdessen zwei große Biegeringe verwenden.



Jetzt war es Zeit, sich um Francies Borstenkopf zu kümmern. Die originale vintage Malibu Francie hatte langes, blondes Haar und dabei wollte ich auch bleiben.
Das blonde Haar, das ich habe, nennt sich "Sonnenschein", ein großartiger Name, weil es wirklich glänzt.
Nach Wochen des Aufschiebens brachte ich endlich den Mut auf loszulegen. Rerooten ist immer noch nichts, das mir einfach so zufliegt.
Es war nicht einfach, die Haarreste herauszuziehen und leider hatte Francie schon ein paar kleine Kopfhautrisse, aber ich tat mein Bestes, diese zu verdecken. Ich hatte überall blonde Haare und Ponder ebenso. Er lehnte übrigens mein Angebot ab, ihm eine kleine Perücke zu machen, überwachte das Rerooten allerdings mit einem Adlerauge wie immer.
Hier ist das Resultat.



Nach dem Bürsten, dem Setzen der Haare in heißem Wasser, dem Spitzenschneiden und nochmaligem Bürten sah Francie so aus. Fast fertig!



Ich hatte die ganze Zeit gedacht, daß ich als letztes Accessoire ein Stirnband machen würde, aber dann überlegte ich mir, ob einer dieser Schlapphüte wohl cool aussehen würde. Meine persönliche Ratgeberin, also meine Schwester, hatte jedoch eine andere Idee, im die ich mich gleich verliebte. Sie sagte, Francie brauche eine Gänseblümchenkette. Ich hatte so etwas noch nie gemacht, schaute es aber nach, und als ich feststellte, daß ich Perlen in meinem Vorrat hatten, mit denen es funktionieren würde, gab es kein Halten mehr.
Ist sie nicht perfekt für sie?


Ich hatte nicht geplant, eine Halskette zu machen, aber dann wurde mir gesagt, es müsse noch ein Peacezeichen her. Tatsächlich war mein erster Plan für die Tasche ein Muster mit Peacezeichen gewesen, aber in der Größe klappte das nicht und ich hatte sie nicht größer machen wollen. Also mußte es schließlich doch noch eine Kette sein. Dies ist so klein, wie es irgend ging. Noch kleiner und es hätte nur nach einem Perlendurcheinander ausgesehen. Ja, ich habe das mehr als einmal versucht.
Erst hatte ich den Anhänger mit einer Kugelkette im Kupferton kombiniert, aber die war zu groß, also wurde es schließlich eine einfache Luftmaschenkette.

Heute nahm ich Francie zu ihrem ersten richtigen Fototermin mit nach draußen in den Garten. Auf meinem deviantART ist eine Collage mit mehr Bildern, falls ihr Lust zum Schauen habt.
Ihr wißt, daß ihr jetzt "Let the sunshine in" singen möchtet oder wie wäre es mit "Aquarius"? ;-)



Ihr habt den ersten Teil verpaßt? Bitte schön!
Teil 1, Die Kleidung

Freitag, 5. Juni 2015

Pack die Vorräte an - Aus Draht gehäkelte Igelfamilie

Sogar ein paar Perlen zählen! In diesem Fall sind es die Hämatitperlen, die ich für die Nasen und Augen dieser kleinen Igelfamilie benutzt habe.


Ich sehe nicht so oft Igel. Unser kleiner Garten besteht hauptsächlich aus höhergelegenen Stellen und Töpfen und ist nicht sehr interessant für sie. Manchmal, wenn ich wirklich früh zum Zug laufe, sehe ich aber einen von ihnen die leere Straße überqueren. Sie kommen aus einem Garten und gehen den nächsten anschauen.
Neulich war einer ein wenig verwirrt und kämpfte sich die paar Treppen zum Friseur hinauf, aber ich schätze, er hatte seine Schlüssel vergessen ;-) Stattdessen kam er wieder herunter und verschwand um die Ecke.

Diese drei hier sind aber ein bißchen kleiner als die übliche Sorte ...

Donnerstag, 4. Juni 2015

Flower Power Hippie Zeit - Teil 1, Die Kleidung

Von den 20er zu den 60ern ist es ein ziemlicher Sprung, ich weiß. Ich kann mich nicht einmal erinnern, wie ich mich entschl0ß, ein Hippie-Outfit zu machen, ich wußte nur, daß ich diesmal etwas ganz anderes als die Flapper machen wollte.
Und anders ist es.

Francie, diesmal unser hübsches Puppenmodell, ist aus der Malibu-Serie und wurde von 1971 bis 1977 hergestellt. Statt des regulären Franciekopfes hatte sie den lächelnden Caseykopf.
Diese Malibu Francie hatte einen sehr schlechten Friseur besucht, einen, der noch schlechter als ich war. Er ließ sie statt mit einer Frisur mit einem Haufen Borsten auf dem Kopf zurück. Leider war das zu einer Zeit, als ich das Rerooten nach ein paar Versuchen aufgegeben hatte, um andere Dinge auszuprobieren, also verbrachte Francie ihr Leben versteckt auf einem Regal hinter der Tür.
Dann fand ich sie wieder und dachte, daß sie mit ihrem fröhlichen Lächeln ein wunderbares Blumenkind abgeben würde.

Verglichen mit den ersten zwei Puppen hat Francie nochmal eine ganz andere Figur. Sie ist kleiner als Barbie - deren Cousine sie übrigens ist - und nicht so kurvig, also mußte ich im Bezug auf die Armlöcher und die Träger ein völlig neues Muster machen.

Zuerst machte ich das Top. Ich durchstöberte Bilder von Batikshirts und entschied mich für ein wellenartiges Regenbogendesign. Ich webte Vorder- und Rückenteil in einem Stück, nähte die Fäden ein und die Seiten zusammen, und dann ging ich völlig über Bord, indem ich lange Fransen machte.


Als nächstes kam die "Leder"weste in einer Mischung aus zwei meiner liebsten braunen Perlenfarben. Im Gegensatz zum Top läßt sich die Weste ausziehen. Sie hat Fransen oben an den Armlöchern.


Ich machte eine ziemlich lange Pause, bevor ich den Rock anging. Ich wußte nur, daß ich irgendeine Jeansfarbe wollte, daß er lang und weit sein sollte, und daß ich wieder das Regenbogenmotiv aufgreifen wollte.
Schließlich beschloß ich, ihn in vier Bahnen zu machen und diese zusammenzunähen. Um Ziernähte zu imitieren, benutzte ich dafür roten Faden.
Das war der schwierigste Teil. Die durchgehend blauen Bahnen waren ziemlich langweilig zu weben, und anstatt schneller zu gehen, weil sie einfacher waren, machten sie beinahe meine Motivation kaputt. Die Bahnen zu verbinden war in Ordnung, aber dann mußte ich oben abnehmen, damit der Rock an Francies Taille paßte.
An diesem Punkt wußte ich, daß es schlauer gewesen wäre, zuerst den Rock zu machen. Die Fransen des Tops kamen mir sowas von in die Quere. Mit zusammengebissenen Zähnen und viel Augenrollen bekam ich es schließlich hin.


Dann hatte ich die Idee für einen breiten Gürtel in Ziegelsteinstich. Das einzige Problem war, was ich als Schnalle nehmen könnte.
Eine richtige Schnalle fand ich nicht, aber dann hatte ich noch eine Idee. Jepp, manchmal kommen sie einfach nur so angerannt.
Ich nahm einen meiner Knebelverschlüsse und zwickte die kleine Öse ab. Nicht schlecht, oder?


Nun hatte ich ein komplettes Outfit und brauchte nur noch ein paar mehr Accessoires ... und Haare. Davon werde ich euch das nächste Mal erzählen.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Oldies but Goodies - Opal und Opalit

Ich habe Opale schon immer geliebt. Als ich mir als Einführung zu diesem Post Bilder von Opalen angeschaut habe, war ich bereit, mich in eine Ecke zu setzen und zu wimmern. Die Farben, die Vielfalt, die FARBEN!
Schwarzer Opal, Jelly-Opal, Milchopal, blauer Opal, rosa Opal, Feueropal, Boulder-Opale ... das sind nur Namen, die nicht wirklich viel dazu beitragen, Bilder dessen heraufzubeschwören, was das wirklich bedeutet.
Ich erinnere mich, daß ich mit 18 ein Paar Opalohrringe bekam, um die ich praktisch gebettelt hatte. Ich war so enttäuscht, daß einer von ihnen nur einen sehr kleinen Fleck an Farbe zeigte. Für mich ging es bei Opal nur um ... oh wartet, ich hatte das, glaube ich, schon erwähnt ... Farben.
Damals wußte ich wenig darüber, wie spektakulär Opale tatsächlich sein können. Mehr darüber findet ihr hier in diesem Link.

Um die Oldies but Goodies Challenge at the Jewelry Artisans Community diese Woche einfacher für die Mitglieder zu machen, waren jedoch nicht nur Opalstücke erlaubt.
In der Collage werdet ihr auch Opalit finden. Könnt ihr unterscheiden, was was ist? Vergeßt nicht, daß ihr das Bild durch Anklicken auch ein bißchen vergrößern könnt.


1 RioRita
2 MC Stoneworks
3 Cat's Wire
4 Jewelry Art by Dawn
5 Violetmoon's Corner
6 Robins's Jewelry, Antiques, & Collectibles

P.S. Googlet "Virgin Rainbow opal" und lest die Geschichte dieses umwerfenden und seltenen Opals. Ich würde mich jedoch wünschen, noch mehr Bilder zu finden. Ich habe ihn in einer Dokumentation gesehen und er haute mich einfach um! Ihr seid willkommen, ihn für mich zu kaufen, mein Geburtstag ist im Juni, wißt ihr ....

Montag, 1. Juni 2015

DaWanda-Fundstücke der Woche - Ich bin eine Sammlerin, Teil 3

Im Moment gehe ich dank meiner Porträtanhänger, meiner Filmzitate und meiner Puppenprojekte oft auf Zeitreise. Erst gestern haben wir hier auf dem Blog einen kleinen Trip zurück in die 60er gemacht.
Das hat mich daran erinnert, daß ich schon länger keine Vintage-Schätzchen mit euch geteilt habe, also laßt uns in der Zeit zurücktauchen und schauen, was ich gefunden habe, okay?

Nicht daß sie mir passen würden - ich weiß wirklich nicht, in welchem Jahrhundert ich Größe 32 hatte - aber ja, auch ich habe diese Art von Schuhen getragen und geliebt, als ich ein Teenager war, und nicht nur in schwarz!


Samtballerinas für Mädchen bei Fabrianas Krempel

In die 60er entführt uns dieses hübsche Kleid mit Empirenaht. Leider hatte ich selten Gelegenheit, so etwas zu tragen, ansonsten hätte ich das gern getan.


60er Abendkleid bei Polyestershock

Ich erinnere mich noch gut an den Gemeindetag, an dem ich nicht nur ein Gedichtbändchen, sondern auch ein solches Eierbecher-Set bei der Tombola gewonnen hatte. Ich muß damals ungefähr zehn gewesen sein, Mann, ist das lang her ;-)


Set ovale Eierbecher bunt bei RetroProps

Man weiß, was man gearbeitet hat, wenn man einen solchen Locher ein paar Stunden herumgeschleppt hat, zum Beispiel über einen Flohmarkt.
Aber sie funktionieren einfach toll. Ich liebe meinen!


Schwerer, alter Locher von Leitz bei smålädchen

Diese Gläser erinneren mich an die Zeiten, als ich noch Nachhilfe gab, also damals in der Schule. Bei einer Familie stand, sobald ich da war, ein solches Glas für mich auf dem Tisch. Wie ihr seht, habe ich diese kleine freundliche Ritual nicht vergessen. Natürlich war nichts Hochprozentiges drin.

Nostalgiegläser bei Floresia

Ich konnte mich als Kind auch allein beschäftigen, zum Beispiel nach dem Sonntagsessen bei den Großeltern.
Wenn ich nicht die alten Karl-May-Bücher gelesen habe, vergnügte ich mich mit dem Miniatur-Kartenspiel, Flohhüpfen nach eigenen Regeln oder eben Fang den Hut.
Ich glaube, ich war bestimmt nicht das einzige Kind, das sich die Hütchen auf die Finger gesetzt hat und damit zur Hexe oder zum gefährlichen Tier wurde ;-)



Brettspiel "Fang den Hut" bei Speicherfunde