Samstag, 28. Juni 2014

HeatherKittens!!

Die HeatherKittens oder HeatherKätzchen haben Einzug in das HeatherCats-Universum gehalten und sie sind so süß!
Ihr wißt, daß die HeatherCats nach den Bildern von Heather aus Perlen gewebt werden, manchmal mit kleinen Änderungen - natürlich immer von ihr abgesegnet - was ihr jedoch wahrscheinlich nicht kennt, ist Heathers neue Linie von Stempeln, die ihr hier finden könnt.
Einer davon inspirierte diese kleinen Kerle.


Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr sehen, daß es tatsächlich zwei verschiedene Designs sind.

Das graue und das goldene sehen ein wenig eingeschnappt aus, andererseits weiß man nie wirklich, was Katzen denken, richtig? Vielleicht konzentrieren sie sich auf den einen wichtigen Sprung, mit dem sie ihre Spielzeugmaus erwischen.

Das funky zartlila und fuchsienfarbene Kätzchen und das perlweiße - ich bezeichne es gern als das Geisterkätzchen - sind offensichtlich guter Laune. Schaut euch dieses ansteckende Lächeln an, mich bringen sie immer dazu, auch zu lächeln.

Natürlich läßt sich noch nicht sagen, in welcher anderen Farbkombination sie noch auftauchen werden. Vielleicht möchtet ihr mir ja sogar eure Lieblingsfarben sagen?

Und kein HeatherCats-Post ohne das Original!


Ihr könnt alle HeatherKittens in der HeatherCats-Kategorie in meinem Zibbet-Shop finden.

Dienstag, 24. Juni 2014

Wie ich meine Designs entwerfe

Der Jewelry Artisans Community Blog Carnival ist zurück! Das Thema für diesen Monat ist, wie wir unsere Designs entwerfen.

Es gibt nicht wirklich viel, das ich darüber schreiben kann. Ich setze mich mit einem Stück Papier und einem Stift hin, die Katzen sind aus dem Zimmer gesperrt, dann zeichne ich das Design, das ich im Kopf habe. Ich messe Draht ab, ich zähle Perlen, dann messe ich noch weiter. Zum Schluß  werden meine Designs immer ganz genau so, wie ich sie geplant hatte, und die Katzen dürfen ins Zimmer zurück.
Hm.
Entschuldigt mich, während ich eine Weile lache, bis mir davon die Tränen kommen. Ich bin überhaupt keine Planerin. Ich bin ein Spielkind. Tatsächlich ist das der Grund dafür, warum dieses Blumenkörbchen nicht im Gleichgewicht ist. Ich wußte von dem Moment, in dem ich die Blumen mit Draht im Korb befestigte,  daß es nicht funktionieren konnte - ich meine, sogar ich kann sehen, daß die Blüten ein Gegengewicht bräuchten - aber anstatt es sofort zu ändern, beschloß ich, es durchzuziehen, um zu sehen, wieviele Blumen in den Korb hineinpassen würden.
Anschließend schnitt ich den Korb auf und befreite die Blumen. Nö, nicht wirklich. Sie werden einen neuen Korb bekommen.


Denkt jetzt nicht, daß ich das die ganze Zeit mache. Ich habe weder die Zeit noch das Material, um sie einfach so zu verschwenden. Manchmal reiße ich die Sache im letzten Moment zu einer spektakulären Rettung herum wie hier, als ich die falsche Seite des Anhängers zugenäht hatte. Für mich war es ziemlich spektakulär, nicht nur, weil es in einem völlig neuen Design endete, sondern auch weil es noch viel mehr weh tut, ein gewebtes Projekt aufzuschneiden.
Stattdessen nähte ich beide Seiten zu und machte eine Slider-Kette daraus.



Ich werde gefragt, ob ich Tutorials mache. Meine Antwort ist, daß ich selber keine Tutorials verwende - mit seltenen Ausnahmen - und keine mache. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich eine Pause mache und niederschreibe, was ich gerade gemacht habe, und Bilder aufnehme. Wenn ich einmal angefangen habe, muß ich weitermachen.
Die Konsequenz davon ist, daß ich manche meiner Designs nicht wiederholen kann, weil ich selber keine Ahnung habe, wie ich sie gemacht habe. Ich habe natürlich eine allgemeine Idee davon und komme nahe heran, aber das gleiche Stück kann ich nicht nochmal machen (so werden geplante Ohrringe zum Anhänger ...).

Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich meine Designs entwerfe, es ist mehr, als entwerfen sie sich selber. Da ist zum Beispiel dieses Gefühl, daß etwas noch nicht fertig ist.
Manchmal, wenn mein Gehirn ziemlich leer ist - kreativ gesehen - nehme ich einen Cabochon oder einen Stein und mache eine Fassung dafür und schaue einfach, wie es von da aus weitergeht. Über diesen Cabochon stolpere ich dann vielleicht wieder und wieder und auf einmal weiß ich, was zu tun habe.
Es dauerte Jahre, diesen Anhänger fertigzumachen. Es war zunächst ein Trommelstein in einer Silberfassung, bis es mir klar wurde, daß da ein Baum drauf gehörte.



Hm, dieser Post läßt mich ein bißchen unorganisiert klingen und vielleicht bin ich das auch manchmal, aber tatsächlich gefällt es mir. Es ist die perfekte Balance dazu, in anderen Aspekten meines Lebens organisiert sein zu müssen, und ich genieße es immens.
Bitte entschuldigt mich jetzt. Ich muß einen Blumenkorb machen ....

Hören wir mal, was andere JAC-Mitglieder über dieses Thema zu sagen haben, in Ordnung? Ich werde mehr Links posten, wenn ich sie hereinbekomme.

Jewelry Art by Dawn
The Crafty Chimp
Bead Sophisticate 
Ponder - the cat

Montag, 23. Juni 2014

Interview mit der Künstlerin - Sue von Dinglefritz

Bitte heißt eine weitere Zibbeterin willkommen, die uns mehr über sich und das, was sie tut, erzählen wird. Hallo Sue!

Erzähl uns ein bißchn darüber, wer du bist und woher du kommst.

Ich bin Sue Clark Koenig und wohne in Lakewood, Colorado, einem Vorort von Denver. Ich bin 2005 nach vielen (zu vielen) Jahren in der Staatsverwaltung in den Ruhestand gegangen. Ich war nicht wirklich bereit, "nichts zu tun", also eröffnete ich ein Reisebüro, das gut läuft - weit über meine Erwartungen hinaus, und das hat meinem Mann und mir  ermöglicht, so ziemlich die ganze Welt zu bereisen.

The Night Out-Set

Auf unserer letzten Kreuzfahrt um die Welt im Jahr 2013 begann ich, aus einer Laune heraus Perlen zu kaufen. Nun macht euch klar, daß ich nicht mit Perlen gearbeitet hatte, seit ich ein kleines Kind im Sommercamp war, als ich also heimkam, war das eine ziemliche Lernkurve. Dem Himmel sei Dank für YouTube und viele andere Webseiten, die grundlegende Perlentechniken lehren. Zum Glück lerne ich schnell und liebe es zu entwerfen, und ich machte ein paar Schmuckstücke, was natürlich dazu führte, daß ich mehr Material kaufen mußte. Recht schnell wurde es zum schönen Hobby und natürlich kaufte ich immer mehr Material. Bald hatte ich eine ganze Schachtel voller Ketten, Armbänder und was sonst noch, also beschloß ich, es mal mit einem Onlineshop zu versuchen und Dinglefritz wurde geboren. Ich mache Schmuck immer noch als Hobby, aber der Verkauf hilft dabei, das Material zu bezahlen. Ich nehme keine Aufträge an, da ich möchte, daß es eher ein Hobby bleibt als daß es Streß wird - davon habe ich genug in meinem Reisebusiness.

Dein Shopname ist sehr interessant, woher kommt er und was bedeutet er?

Ich wählte Dinglefritz als Namen für den Shop, weil es einfach ein lustiges Wort ist, das ich verwende, um damit Schnickschnack wie Dekorationen auf Stoff oder Schmuck zu beschreiben. Wenn ich etwas machte, sagte ich "Ich glaube, das braucht noch einen Dinglefritz hier oder hier. Es gibt noch eine andere Definition, nach der es "eine seltsame Person" bedeutet. Das könnte auch passen ... aber ich werde das offenlassen :-)

Lavendelkristalle - Halskette

Ich glaube, das ist eine der am meisten gestellten Fragen - woher kommt deine Inspiration?

Meine Inspiration für all meinen Schmuck kommt von den Perlen. Manchmal, wenn ich kein bestimmtes Design im Sinn habe, mache ich einfach ein Häufchen Perlen in den Farben, die ich benutzen möchte, und sehe sie solang an, bis mir etwas einfällt.

Weißes und grünes Armband mit Perlenstickerei

Erzähl uns etwas Lustiges über dich.

Ich würde lieber reisen als mit Perlen zu arbeiten, aber da das nicht geht, sind die Perlenarbeiten ein schönes Hobby.

Machst du auch andere kreative Dinge, wenn ja, was?

Mein anderes Hobby ist das Quilten, obwohl es im letzten Jahr gegenüber den Perlen in den Hintergrund gerückt ist.

Brown LC Tiles Quilt

Welches deiner Stücke ist dein absoluter Liebling? Welches war am schwierigsten zu machen und warum?

Ich habe nicht wirklich ein Lieblingsstück, ich mag so ziemlich alles, was ich mache - manches mehr als anderes. Wenn ich nicht mag, wie ein Stück sich entwickelt, neige ich dazu, es auseinanderzuschneiden und etwas anderes zu machen. Ich finde Perlenstickerei am schwierigsten, aber ich liebe sie, also habe ich mehrere Teile in dieser Technik gemacht. Sie brauchen so viel Zeit, daß mir gern langweilig wird, dnan muß ich eine Pause machen und an etwas anderem arbeiten, Perlen aufziehen oder weben.

Gibt es jemanden, den du bewunderst und der dich inspiriert?

Oh je, ich werde mich aus dieser Frage damit herauswinden zu sagen, daß ich so viele wundervolle Perlenkünstler "kennengelernt" habe - überwiegend auf Facebook.

Green lampwork earrings

Wenn du freie Auswahl eines Materials hättest, das du für dein Kunsthandwerk brauchst, wovon würdest du träumen, egal wie teuer?

PERLEN.

Verkaufst du online, wenn ja, wo können wir dich finden?

Dinglefritz auf Zibbet und Dinglefritz auf Facebook.

Berühmte letzte Worte ;-) Gibt es sonst noch etwas, das du der Welt da draußen mitteilen möchtest?

Das Leben ist endlich - tut jetzt das, was ihr tun wollt, da ihr vielleicht keine weitere Chance bekommt.

Danke für dieses Interview, Sue, und mach weiter mit den Perlen!

Sonntag, 22. Juni 2014

Zitat der Woche

Kennt ihr Mrs Bradley? Reich, emanzipiert, eine Verfasserin von kontroversen Büchern, klug, keine Lady, die mit ihrer Meinung hinterm Berg hält - und um meine oberflächliche Seite zu befriedigen, oh, diese Hüte (wir sind in den 20ern)!
Natürlich kann Mrs. Bradley ihre Nase auch nicht aus einem Verbrechen heraushalten ...

Diesmal ist sie eingeladen, in ihrem alten, vornehmen Pensionat zu sprechen. Die neue Direktorin hat jedoch nicht diese Art von Rede erwartet.

"Aber die Gesellschaft ändert sich. Im letzten Jahr haben wir Frauen das Wahlrecht errungen; Amelia Earhart überflog den Atlantik. Wer weiß, eines Tages ist vielleicht eine Frau Premierministerin."
Die Direktorin schnappt nach Luft.

"Ich wurde aus Hadley Heights hinausgeworfen. Wäre ich geblieben, hätte ich wohl auch angefangen, an Heim, Harmonie und Demut zu glauben und ein Leben von Marmeladekochen und Gin Rommé, und Chalfonts St Giles. Also, Mädchen, bevor ihr euch für das Leben in kleinem Maßstab entscheidet, denkt daran, die Welt ist jetzt eure Auster, und, vorausgesetzt ihr glaubt an euch, gibt es nichts, das ihr nicht erreichen könnt."


 The Mrs Bradley Mysteries, UK,  1998 - 2000

P.S. Da ich nur die englische Version der Serie besitze, muß ich auf eine eigene Übersetzung zurückgreifen.

Dienstag, 17. Juni 2014

Pack es ein ...

... und trag es.  Was immer du willst, es darf nur nicht zu groß für diesen kleinen Beutel sein, den ich aus Draht gestrickt habe.
Ja, man kann ihn auf- und wieder zumachen. Es gibt ein Knopfloch in der Klappe und einen dunkelblauen Kristall als Knopf.


Sei es der Glückspfennig (ok, ok, dann eben Cent) sein, den du grad gefunden hast, eine kleine Muschel von dem wunderschönen Ausflug an die See oder dein Monatsstein, du kannst ihn in diesem Anhänger tragen.


Oder wie wäre es mit der letzten süßen Notiz, die dein Liebster dir am Morgen auf dem Küchentisch hinterlassen hat? Alles geht.

Der Beutelanhänger ist jetzt in meinem Zibbet-Shop erhältlich. Wenn ihr eine andere Größe oder Farbe wollt, mache ich das gerne.

Montag, 16. Juni 2014

Interview mit der Künstlerin - Rachael von Rachael's Wire Garden

Heute freue ich mich, Rachael, eine Schmuckkünstlerin, die ich auf deviantART kennengelernt habe, willkommen zu heißen. Macht ihr Geschäftsname euch neugierig?
Dann laßt uns doch gleich loslegen.

Was ist dein Kunsthandwerk und wie bist du ursprünglich dazu gekommen?

Ich mache hauptsächlich Lebensbaum-Anhänger, aber gelegentlich auch anderen aus Draht gewickelten Schmuck oder Ornamente. Dazu inspiriert, das Drahtwickeln zu erlernen, wurde ich, als ich auf schöne in Draht gefaßte Steincabochons stieß. Diese spezielle Kunstform erwies sich nicht als meine Stärke, aber dann stieße ich auf das Design des Lebensbaums. Ich brauchte ein paar Versuche, bevor ich einen hinbekam, der einigermaßen ordentlich aussah, lol, aber vom ersten Tag an gingen mir so viele Ideen durch den Kopf. Nun habe ich etwas mehr Können, um sie umzusetzen.

Keltischer Lebensbaum mit Peridot

Ich glaube, das ist eine der am meisten gestellten Fragen - woher kommt deine Inspiration?

Ich bin das tatsächlich nie zuvor gefragt worden, aber freue mich sehr, endlich darauf zu antworten =] Ich bekomme meine Inspiration von allen möglichen unterschiedlichen Dingen, aber letztlich sind es immer Dinge, die ich liebe: Natur, Menschen, eine bestimmte Kultur, sogar meine Lieblingsfernsehserien oder Videospiele,  haha. Ich habe keinen Mangel an Dingen, die ich liebe, also fließt die Inspiration immer.
 
Rosenfee

Was ist dein Lieblingsbaum in der Natur?

Der Blauregen. Ich habe gehört, daß es in Japan einen WUNDERSCHÖNEN Garten mit Blauregen gibt, und ich möchte wirklich gern einmal dorthin fahren. Die Bilder, die ich gesehen habe, lassen sich mit nichts vergleichen, was ich zuvor gesehen habe.

Erzähl uns etwas Lustiges über dich.

Ich liebe, liebe, LIEBE Quallen.

Wolke mit Lebensbaum

Machst du noch andere kreative Dinge, wenn ja, was?

Ich mache viel Kreatives, ja! Als ich klein war, machte ich andauernd seltsame kleine Kreationen aus Klopapierrollen, altem Bonboneinwickelpapier und KLEBEBAND - VIEL Klebeband - und dieser seltsame Sinn für Kreativität blieb, als ich aufwuchs. Seither bin ich von den Klopapierrollen weg, lol, zu größeren Dingen übergegangen, wie Quilts, Plüschtiere und Kleidung. Ich mache auch sehr gern das Essen, das ich mache (Kuchen zum Beispiel), dekorativ, obwohl ich darin nicht sehr gut bin.

Welches deiner Stücke ist dein absoluter Liebling? Welches war am schwierigsten zu machen und warum?

Hmm, das ist schwierig, lol. Ich habe so einige Lieblinge, aber mein ALLERliebstes Stück ist wahrscheinlich mein "Der Winter Kommt" Anhänger, der auf dem House Stark von Game of Thrones basiert. Dieses spezielle Design birgt viele sentimentale Gefühle, da es das erste Stück war, das mir Anerkennung als Schmuckkünstlerin brachte.

Der Winter kommt

Das Stück, das (bisher) am schwierigsten zu machen war, ist mein Ornament "Regenbogenbrücke". (welches tatsächlich mein Lieblingsstück von Rachael ist) Es dauerte extrem lang, es zu machen; sowohl die eigentliche Arbeit als auch herauszubekommen, wie ich das Konzept umsetzen konnte. Die Regenbogenbrücke ist ein tröstliches Gedicht für jeden, der ein Haustier verloren hat. Als große Tierliebhaberin wollte ich ein Lebensbaumdesign mit dem Thema dieses Gedichts machen. Da "Bäume" und "Pfotenabdrücke" aber nicht wirklich zusammenpassen, lol, war es eine kleine Herausforderung. Ich bin mit dem Endresultat jedoch recht glücklich =]

Regenbogenbrücke Pfotenabdruck-Ornament

Gibt es jemanden, den du bewunderst und der dich inspiriert?

Meine Mom. Sie hat meine kreative Seite immer ermutigt, und der einzige Grund, daß ich überhaupt anfing, drahtgewickelten Schmuck zu machen, ist, daß sie mir bei den Anfängen geholfen hat.

Eywa Baum der Seelen

Wenn du die freie Wahl eines Dings hättest, das du für deine Arbeit brauchst, egal wie teuer, was wäre das?

Sterlingsilberdraht. Wegen der Kosten habe ich nicht so viel mit Sterlingsilber arbeiten können, wie ich es gern täte, aber irgendwann, wenn mein Shop weiter wächst, hoffe ich, immer mehr damit zu arbeiten.

Verkaufst du online, wenn ja, wo können wir dich finden?

Man kann meinen Schmuck auf meiner Etsy-Seite Rachael's Wire Garden kaufen.

Berühmte letzte Worte ;-) Gibt es noch etwas, das du uns sagen möchtest?

Obwohl ich mein ganzes Leben lang künstlerische Dinge getan habe, bin ich in der Kunstgemeinde noch ziemlich neu. Es war eine solch wundervolle Erfahrung für mich, wirklich herauszutreten und meine Kunst mit anderen zu teilen, aber ich habe auch vielen neuen Herausforderungen und Prüfungen gegenübergestanden. Wenn es eines gibt, das ich gelernt habe, ist es, man selbst zu bleiben und sich nicht entmutigen zu lassen. Ich weiß nicht, welche Art von Türen sich in meinem Leben öffnen werden, jetzt da ich diesen Weg gewählt habe, aber ich bin sehr aufgeregt über alle Gelegenheiten, die sich mir vielleicht bieten!

Danke, daß wir ein bißchen mehr über dich und deine Arbeit erfahren durften, Rachael, und alles Gute für deine Zukunft!
Tja, Leute, wie wäre es jetzt mit einem kleinen Spaziergang durch den Garten?

Montag, 9. Juni 2014

DaWanda Fundstücke der Woche - Iß dein Gemüse!

Wer kennt die Diskussionen nicht? Spinat ist gesund für dich. Wenn du deine Bohnen ißt, dann bekommst du auch Nachtisch. Probier es doch erstmal, vielleicht schmeckt es dir ja doch.
Diese Diskussionen finden beileibe nicht nur zwischen Erwachsenen und Kindern statt. Ich möchte dabei nicht einmal an die große Selleriesalat-Diskussion denken, denn das läßt mein Sellerietrauma wieder aufleben.

Ich dachte, ich ziehe einfach so ein bißchen durch den DaWanda-Garten und sehe, was sich dort an Gemüse finden läßt. Wer weiß, vielleicht inspiriert es euch ja und macht euch Lust auf mehr!

Wißt ihr, wann es mit dem Spargel vorbei ist? Am Johannistag oder 24. Juni. Dieser Spargel hält aber viiiiiiel länger, und ihr könnt ihn sowohl in weiß als auch grün bekommen.

Ein Bund Spargel, gefilzt, von Filzling

Bei einer Tomate denken wir spontan an rot, obwohl es sie in auch in anderen Farben gibt, gelb, weiß oder rosa. Diese Tomaten sind sogar gemustert und geben süße Nadelkissen ab.

Nadelkissen Tomate von Schnick-Schnack UK

So manches Mal landet das Gemüse auf dem Lätzchen. Hier ist die Möhre sogar schon drauf!

Möhren-Lätzchen von Adele näht!

So einen kleinen Teddy habt ihr vermutlich noch nie gesehen, ein echtes Blumenkohl-Bärchen!

Künstlerteddy Blumenkohl Bärchen von Freche Früchte Bären

Ich will euch nicht zum Weinen bringen, aber ich liebe Zwiebeln und dieses Bild ist einfach zu hübsch.

Red onion Nr. 6 von Fruchtkleckse

Wenn es mal selber nicht mit dem Kochen klappt, übernimmt das vielleicht der Paprika-Koch. In Ordnung, ich würde mir da keine allzu großen Hoffnungen machen, aber wer weiß ... in die Küche paßt er jedenfalls.

Paprika-Koch von Bei Aniri - Handmade

Na, Lust auf Gemüse bekommen? ;-)

Sonntag, 8. Juni 2014

Zitat der Woche

Es ist beinahe wieder Zeit für Urlaub. Werdet ihr euren Sommerurlaub mit der Familie verbringen? Vielleicht am Meer? Mit allem Komfort?
Erinnert ihr euch an Mr. Hobbs? Vor mehr als zwei Jahren habe ich euch gezeigt, wie er mit einer "Villa am Meer" und seiner außergewöhnlichen Pumpe fertig wird.
Er hat wirklich keine leichte Zeit. Alles, was er wollte, war, ein paar Wochen mit seiner Frau wegzufahren und die Kinder ins Camp zu schicken. Stattdessen muß er nicht nur mit einem Mädchen im Teenageralter die Zeit verbringen und mit zwei erwachsenen Töchtern samt Ehemännern und Kindern, sondern auch dem jüngsten Sohn, der nichts will außer fernzusehen.
 
"Wißt ihr, was uns fehlt? Wißt ihr... wißt ... wißt ihr, was uns heute fehlt? Ein re-Edison. Ein re-Thomas A. Edison, der die Erfindungen wieder zurückerfindet. Und was müßte zuerst wieder verschwinden? Das Fernsehen."



Ups. Was hättet ihr gerne zurückerfunden?
 
Mr. Hobbs macht Ferien, USA, 1962

P.S. Stellt euch meinen (winzigen) Schock vor, als ich die DVD einlegte und dann nach dem alten Post suchte, als ich auf einmal hörte, wie der Film genau bei der Pumpenszene startete. Scheint, als hätte mein Laptop ein viel, viel besseres Gedächtnis als ich!

Donnerstag, 5. Juni 2014

Grün und schwarz

Es war nicht so geplant.
Manchmal, wenn ich irgendwie ruhelos bin, nehme ich mir Draht und meinen Häkelhaken. Ich mache entweder eine Fassung für einen Cabochon und sehe mal, was passiert, oder ich fange an, ein paar Maschen zu häkeln oder stricken. Nicht immer, aber oft hilft mir das, ruhiger zu werden, und ich mache es nicht mal, damit ich hinterher etwas zum Vorzeigen habe.

Es fängt vielleicht mit einem Schlauch an, wenn ich plötzlich beschließe, diesen zu falten und eine Scheibe rundherum zu stricken, die dann auf einmal über die erste Schicht gefaltet wird, damit ich dann eine zweite und dritte Scheibe hinzufügen kann, die ich mit Draht zusammenfasse, damit ich etwas hineintun kann oder vielleicht auch nicht, weil ich stattdessen schließlich doch noch eine Fassung daraus mache und einen Stein hineinsetze oder vielleicht eine Perle, und wißt ihr, das würde gut als Ring aussehen, wenn ich noch eine Schicht hinzufüge und dann etwas dickeren Draht daran wickle oder vielleicht nicht?

Ich weiß, daß das nicht gut geschrieben ist, aber wenn es in dieser Stimmung ist, nimmt mein Hirn sich keine Pause, um über Grammatik oder Zeichensetzung nachzudenken. Es läuft einfach weiter und brabbelt und tickt, was eine gute Sache sein kann, mich aber vielleicht auch mit einem verwickelten Durcheinander von Draht sitzenläßt, das aussieht, als wäre ein Experiment schiefgegangen. Naja, was es auch ist.
Dem Stück sieht man gar nicht immer an, wieviele Schichten darin stecken, aber das ist auch nicht wirklich wichtig, oder?
Nur das Ergebnis zählt, und manchmal endet es im Müll.

Nicht dieses hier.
Ich habe mehr Zeit auf diesen Anhänger verwendet, als ich gern zugeben möchte, aber mir gefällt, wie er geworden ist.

In meinem Zibbet-Shop erhältlich