Dienstag, 31. Dezember 2013

Ein Frohes Neues Jahr!

Ich weiß nicht, was das neue Jahr für mich auch auch für euch alle bringen wird. Ich drücke die Daumen und die Katzenpfoten, daß 2014 für uns alle ein gutes Jahr wird. Gesund, friedlich, kreativ ... laßt uns anderen helfen, aufgeschlossen sein, und vergeßt nicht, zu euch selber gut zu sein.



Ich bin jedoch ziemlich sicher, daß es auch Kopfschlagen auf dem Schreibtisch geben wird. Ich habe das Jahr praktisch damit beendet, und ich werde euch erzählen warum.
Ohrringe. Ich mag sie. Sehr. Am meisten die baumelnden. Ich trage sie gern und ich mache sie gern. Das ist nicht vollkommen wahr. Es ist oft vorgekommen, daß ich Ohrring #1 liebte und wegen #2 verrückt wurde, und zwar nicht verrückt im guten Sinne, aus Begeisterung darüber, wie toll er war. Weil #2 manchmal einfach nicht toll sein will, sondern alles daran setzt, mich dazu zu bringen, daß ich mit dem Kopf auf den Tisch haue. 

Cabochons dürfen nicht zu klein sein, wenn man mit Draht häkelt oder strickt. Sie müssen sicher in ihren Fassungen sitzen, was bedeutet, daß man sie nicht zu locker machen darf, aber man möchte sie auch nicht komplett hinter Draht verstecken.
Manchmal fordere ich mich selber heraus und teste, wie klein es sein darf. Ich krame den 1,4 mm Häkelhaken heraus (den 1,3 mm habe ich kaputtgemacht, Schande über mich) und mache mich ans Werk. Für kleinere oder schmalere Cabochons finde ich Drahtstricken geeigneter als Drahthäkeln, weil die Struktur offener ist, dadurch wird der Draht nicht so übermächtig, außerdem ist es einfacher, weil das Drahtgeflecht flexibler ist.
Ich begann, eine Fassung für diesen Aventurin zu stricken. Der schwierige Teil ist es, hoch genug, aber nicht hoch genug zu stricken, und dann deinen kleinen Cabochon in dieser Fassung festzuhalten, während du sie mit der letzten Reihe schließt. Mehr als einmal beschloß ein Cabochon einen Sprung in die Freiheit in der letzten Sekunde. Dieser war ziemlich kooperativ. Da ich zur Zeit auf einem Draht- und Perlentrip bin, fügte ich eine Reihe Perlen hinzu, und ich war wirklich zufrieden damit.
Dann kam #2. Er mochte mich von Anfang an nicht. Zuerst weigerte er sich, in seiner Fassung stillzusitzen. Vielleicht war er verletzt, weil ich gleichzeit eine Dokumentation über den Hope-Diamanten "ansah". Es gibt nicht viel, was ein kleiner Aventurin solch einem Diamanten entgegensetzen kann. Was die Fassung angeht, so einigten wir uns schließlich, als es aber Zeit für die Perlen wurde, ihren Auftritt zu machen, wollte auf einmal der Draht nicht mehr mitspielen. Könnt ihr glaube, daß er dreimal brach, bis ich schließlich entschied, daß wir alle eine Pause bis zum nächsten Tag brauchen? Das (nicht so) Lustige daran ist, daß ich in so einem Stück nicht gern Draht anwickle, was bedeutet, daß der Cabochon seine Nacht in einer Tüte mit den anderen, aber doch in relativer Freiheit verbrachte, nachdem ich die Fassung wieder entfernt hatte ... was vermutlich das war, was er die ganze Zeit geplant hatte.

Ein neuer Tag, ein neuer Versuch. Diesmal spielten wir alle schön miteinander, und so sind die Ohrringe jetzt hier, in meinem DaWanda-Shop. Puh! Vielleicht doch kein so schlechter Weg, das alte Jahr zu beenden.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen